Neuerungen in 2019 für Lagerung und Transport von Lithium-Batterien und Akkus

Oftmals treten zum Jahreswechsel neue Vorschriften oder Gesetze in Kraft und genauso ist es auch beim Thema Gefahrstofflagerung und -transport. Wie bereits in den vergangenen Jahren steht gerade das Thema Lagerung und Transport von Lithium-Batterien und Lithium-Ionen-Akkus im Mittelpunkt der Betrachtung, denn dieser Bereich gewinnt stetig an Bedeutung für immer mehr Lebensbereiche – vom Smartphone über das eBike bis hin zum E-Mobilität und Photovoltaikanlagen mit einem Batteriespeicher sind Lithium-Batterien nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Aufgrund der möglichen Gefahren, die von diesen Produkten ausgehen, werden die Regeln und Vorschriften für die Lagerung und Transport regelmäßig verschärft, so auch in 2019.

Hybrid-Batterien – Kombination aus Lithium-Metall und Lithium-Ionen-Batterien

Erstmals in die Betrachtung mit einbezogen werden sogenannte Hybrid-Batterien. Dieser neue Batterietyp ist eine Kombination aus Lithium-Metall- und Lithium-Ionen-Batterien und diese werden in 2019 der UN-Nummer für Lithium-Metall-Batterien zugeordnet.

Neue Regeln für den Transport von Lithium Batterien in 2019

Die größte Veränderung in 2019 gilt für den Transport von Lithium-Batterien. Auf der einen Seite ist hier eine Kennzeichnung der Lithiumbatterien verpflichtend. Anders als vorher muss nun eine spezifische Kennzeichnung eingesetzt werden, die den Inhalt, also die Lithium-Batterien, verdeutlicht und nicht mehr nur ein allgemeines Gefahrgutzeichen Klasse 9 ist. Bei den Gefahrzetteln ist nun Klasse 9A verpflichtend und muss für Verpackungen eingesetzt werden, die Lithium-Batterien enthalten. Auch die nach der Sondervorschrift 188 geltende Kennzeichnungspflicht verlangt nun ein anderes Kennzeichen, das ebenfalls einen eindeutigen Rückschluss auf den Inhalt Lithium-Batterien zulässt.

Neue Regel für die Lagerung von Lithium-Batterien in 2019

Bzgl. der Lagerung von Lithium-Batterien gibt es seitens der Gesetzgeber keine Änderungen an Regeln oder Vorschriften, so dass Hersteller und Händler hier immer noch keine genauen Vorgaben haben, was bei der Lagerung zu beachten ist. Weiterhin werden die Empfehlungen diverser Verbände und Kommissionen als Rahmen angenommen, eine definitive Rechtsprechung steht noch aus. Daher empfehlen wir für die Lagerung von Lithium-Batterien und Akkus weiterhin auf die Nutzung von geeigneten Sicherheitsschränken für Lithium-Batterien zurückzugreifen, die sich in der Praxis bewährt haben. Mit einer großen Auswahl passender Lagerschränke für Lithium-Batterien gibt es für die unterschiedlichsten Bedürfnisse die richtige Lösung.

Vorschriftsgemäße Lagerung von Gefahrstoffen

Der alltägliche Einsatz von Gefahrstoffen gehört in zahlreichen Unternehmen der verschiedensten Größen zum Alltag. Ob Apotheke, mittelständischer Betrieb oder Großkonzern -Gefahrstoffe werden im Arbeitsalltag immer wieder eingesetzt und daher ist eine Integration in die betrieblichen Abläufe unvermeidbar.

Unsachgemäßes Handling von Gefahrstoffen führt schnell zu Gefahren

Je nach Gefahrstoff kann ein unsachgemäßes Handling aber schnell zur Gefahr von Mitarbeitern und Umwelt führen. Gerade wenn sich Routinen einschleichen und daraufhin die notwendige Vorsicht nicht immer an den Tag gelegt wird, kann ein falscher Handgriff fatale Folgen haben. Aber nicht nur bei der Verwendung, auch von der unsachgemäßen Lagerung von Gefahrstoffen können Gefahren für Mitarbeiter und die Umwelt ausgehen. Besondere Vorsicht ist bei der Lagerung von entzündbarer Gefahrstoffen geboten. Um diese hochsensiblen Gefahrstoffe sicher und effizient im Unternehmen zu lagern, gibt es vershiedene Vorschriften, innerhalb derer klare Regeln festgelegt sind, wie eine geeignete Lagerstätte für Gefahrstoffe ausgestaltet werden muss. Entsprechend müssen Sicherheitsschränke und Gefahrstoffschränke, die für die Gefahrstofflagerung am Arbeitsplatz genutzt werden, diese Vorschriften und Normen erfüllen

Konkrete Vorschriften zur Lagerung von Gefahrstoffen – DIN EN 14470-1, 14470-2, TRGS 510 und DIN EN 14727

Die wichtigsten Vorschriften für die Gefahrstofflagerung und damit für die Konstruktion von Gefahrstoffschränken und Sicherheitsschränken sind die DIN EN 14470-1 bzw. 14470-2, die Aussagen über die Feuerbeständigkeit machen, die TRGS 510, die Lagerung von Gefahrstoffen in ortsbeweglichen Behältern und die DIN EN 14727, die Regeln und Vorgaben zu speziellen Labormöbeln beschreibt.

Gefahrstoffschränke und Sicherheitsschränke müssen alle Vorschriften erfüllen

Um den Mitarbeitern eine maximale Sicherheit am Arbeitsplatz zu bieten, sollte bei der Auswahl eines passenden Sicherheitsschrankes / Gefahrstoffschrankes entsprechend darauf geachtet werden, dass alle Regeln, Normen und Vorschriften für die Gefahrstofflagerung erfüllt werden. Das gibt nicht nur den Mitarbeitern die notwendige Sicherheit beim Umgang mit Gefahrstoffen, sondern auch wenn es zu Problemen kommt (bspw. ein Brand oder ein Austreten von Gefahrstoffen), kann man so gegenüber dem Gesetzgeber und der Versicherung belegen, alle notwendigen und vorgeschriebenen Maßnahmen für eine sichere Gefahrstofflagerung mit passenden Gefahrstoffschränken getroffen zu haben.

Sicherheitsschränke und Gefahrstoffschränke – wo liegt der Unterschied?

Wenn es um die sichere Lagerung verschiedenster (Gefahr-) Stoffe geht, begegnen einem immer wieder die beiden Begriffe Sicherheitsschrank und Gefahrstoffschrank, die mal synonym verwendet werden, mal wird explizit unterschieden. Gibt es Unterschiede zwischen einem Sicherheitsschrank und Gefahrstoffschrank? Diese Frage beantwortet der heutige Beitrag.

Sicherheitsschrank umfasst verschiedene Schranktypen mit Sicherheitsmerkmalen

Der Begriff Sicherheitsschrank ist ein Oberbegriff und umfasst diverse Schränke mit besonderen Sicherheitsmerkmalen. Das Spektrum potenzieller Sicherheitsschränke reicht daher von Tresoren (die den Inhalt primär vor Fremdzugriff schützen sollen), über Gefahrstoffschränke, die zur Aufbewahrung wassergefährdender, gesundheitsschädlicher oder giftiger Stoffe ausgelegt sind, bis hin zu Brandschutzschränken, die den Inhalt im Brandfall schützen sollen. Häufig sind Gefahrstoffschränke dabei ebenfalls Brandschutzschränke. Zum Teil werden die Sicherheitsschränke im Gefahrstoffbereich noch weiter nach den darin zu lagernden Materialien unterschieden (Chemikalienschränke, Säure- und Laugenschränke). Insbesondere wenn Säuren oder Laugen in den Gefahrstoffschränken gelagert werden sollen, muss dies bei der Materialwahl für die Gefahrstoffschränke berücksichtig werden.

Gefahrstoffschränke für die Lagerung von Gefahrstoffen am Arbeitsplatz

Wie der Name vermuten lässt, bezeichnen Gefahrstoffschränke die Sicherheitsschränke, die explizit zur Lagerung von Gefahrstoffen am Arbeitsplatz gedacht sind. Ob entzündbare Flüssigkeiten, wassergefährdende Stoffe oder andere Gefahrstoffe – die deutsche Gesetzgebung schreibt eine spezielle Gefahrstofflagerung vor, wenn diese sich in Arbeitsräumen befinden. Die wichtigsten Normen und Regeln sind hier die DIN EN 14470-1 und die TRGS. Neben einer besonders massiven Bauweise zeichnen sich Gefahrstoffschränke durch eine Reihe spezieller Ausstattungen aus, die eine sichere und regelgerechte Lagerung von Gefahrstoffen ermöglichen. So sind die Gefahrstoffschränke oftmals mit Auffangwannen, speziellen Türmechanismen, Auszugsböden etc. ausgestattet, um Gefahrstoffe aller Art sicher und effizient lagern zu können.

Gefahrstoffschränke mit Feuerwiderstandsklasse = Brandschutzschränke

Sicherheitsschrank / Gefahrstoffschrank Typ 90 / F90 mit 90 Minuten Feuerwiderstand

Sicherheitsschrank / Gefahrstoffschrank Typ 90 / F90 mit 90 Minuten Feuerwiderstand

Sind unter Gefahrstoffen entzündliche Flüssigkeiten oder brennbare Materialien, sind Brandschutzschränke, also Gefahrstoffschränke mit integriertem Brandschutz, die beste Wahl.  Je nach Ausführung bieten diese Brandschutzschränke für 30 Minuten (Gefahrstoffschränke Typ 30 / F 30) oder für 90 Minuten (Gefahrstoffschränke Typ 90 / F90) Schutz vor äußerer Brandeinwirkung. Neben der besonders robusten Bauweise haben diese Gefahrstoffschränke automatisch schließende Türmechanismen, die auf eine erhöhte Temperatur reagieren und im Brandfall den Gefahrstoffschrank automatisch verschließen.

Sicherheitsschränke zur Lagerung von Lithium-Batterien

Lithium-Batterien finden im Rahmen der Energiewende immer mehr Verwendung. Nicht nur Handy, Smartphones oder Notebooks werden die Lithium-Batterien und Lithium-Ionen-Akkus genutzt, gerade im Bereich der Mobilität kommen leistungsstarke Lithium-Zellen zum Einsatz. Durch eine hohe Zellspannung, keinen Kein Memory-Effekt bei Akkus bzw. wiederaufladbaren Sekundärbatterien und einer geringen Selbstentladung bringen Lithium-Ionen-Akkus / Lithium-Batterien alle Eigenschaften mit, die für viele Bereiche ideal sind und eine hohe Energiedichte auf kleinem Raum bereitstellen können.

Lagerung von Lithium-Batterien und Lithium-Akkus

Gleichzeitig sorgt die hohe Energiedichte der Lithium-Batterien auch Gefahren mit sich und eine eine sachgemäße Lagerung von Lithium-Batterien ist daher unabdingbar. Das in den Batteriezellen enthaltene Lithium ist chemisch hochreaktiv und kann bei Kontakt mit Wasser sehr empfindlich. Lithium-Batterien und Lithium-Ionen-Akkus können aufgrund der Konstruktion bei einer Beschädigung oder schon bei bei falscher Lagerung überhitzen und bspw. Brände auslösen. Entsprechend ist ein effizienter Brandschutz ist bei der Lagerung von Lithium-Batterien von gröößter Bedeutung – genauso wie umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen und eine besondere Sorgfalt.

Noch keine gesetzlichen Vorschriften zur Lagerung von Lithium-Batterien

Für die Lagerung von Lithium-Batterien und Akkus gibt es in den gesetzlichen Vorgaben noch keine endgültig verabschiedeten Sicherheitsvorschriften und Regeln, gleichwohl ist aus versicherungstechnischen Gründen eine sorgfältige und möglichst sichere Lagerung der Batterien und Akkus generell empfehlenswert. Solange es noch keine Gesetze oder anderen Vorgaben vom Statt gibt, gelten die die Sicherheitsregeln des VdS aktuell als maßgeblicher Standard und sollten daher von den Unternehmen eingehalten werden. Diese Sicherheitsvorschriften beinhalten auf der einen Seite einen allgemeinen Teil, wo grundlegende Regeln erarbeitet werden, und drei spezifische Abschnitte, die bestimmte Sicherheitsvorschriften für die Lagerung von Lithium-Batterien an der Leistung festmachen.

Vorgaben zur Lagerung von Lithium-Batterien gemäß VdS

Die Vorgaben des VdS im Bezug auf die Lagerung von Lithium-Batterien und Akkus sind teilweise recht allgemein gehalten, wie bspe. “es sind alle Vorgaben der jeweiligen Hersteller und technischen Produktdatenblätter bei der Lagerung einzuhalten”. Beschädigte oder defekte Lithium-Batterien sind aus Lager- und Produktionsbereichen umgehend zu entfernen und bis zur endgültigen Entsorgung in sicherem Abstand oder in einem brandschutztechnisch abgetrennten Bereich (einem anderen Raum oder bspw. in einem Sicherheitsschrank) zwischenzulagern. 
Ein wichtiger Punkt ist die Wärme bzw. die Lagerung von Lithium-Batterien abseits von möglichen Wärmequellen. Die Lithium-Batterien bzw. Lithium-Ionen-Akkus dürfen nicht unmittelbarer oder dauerhaft hohen Temperaturen oder Wärmequellen ausgesetzt werden. Zu diesen Wärmequellen gehören auch z. B. s direkter Sonneneinstrahlung.
Aufgrund der Brennbarkeit sollten die Lithium-Batterien und -Akkus getrennt von anderen brennbaren Materialien gelagert werden (bauliche Trennung oder räumliche Trennung mit mindestens 2,5m Abstand), solange die Lagerreinrichtung nicht über eine automatische Löschanlage verfügt (wobei eine Löschanlage nicht mit Wasser funktionieren darf, denn dieses Löschmittel ist für Lithium-Batterien ungeeignet). 
Es sollten nur Batterien und einzelnen Zellen gelagert werden, die über den Prototypen-Status hinaus sind und eine Prüfung nach UN 38.3 bereits vorliegt. 
Der ideale Ladezustand für die Lagerung der Lithium-Batterien und Lithium-Akkus liegt bei 40%.

Sicherheitsschränke für die Lagerung von Lithium-Batterien

Aufgrund der möglichen (Brand-) Gefahr von Lithium-Batterien und Lithium-Akkus wird eine Lagerung in brandschutztechnisch abgetrennten Räumen bzw. entsprechend abgetrennten Bereichen empfohlen. Zwar gibt es noch keine offiziellen Vorgaben und Richtlinien für die Lagerung von Lithium-Batterien und Lithium-Ionen-Akkus, aber feuerbeständige Sicherheitsschränke / Brandschutzschränke erfüllen zahlreiche Anforderungen, die für die Lagerung von Lithium-Batterien empfohlen werden. Die Sicherheitsschränke für die Lagerung von Lithium-Batterien sind je nach Ausführung für mind. 30 Minuten (F30-Sicherheitsschränke) oder 90 Minuten (F90-Sicherheitsschränke) feuerbeständig. Wenn also die darin gelagerten Akkus und Batterien eine Brand entwickeln würden, wären die umliegenden Räume und Mitarbeiter geschützt. Ebenfalls schließen die Türen der Sicherheitsschränke automatisch, so dass im Fall eines Feuers, die in den Sicherheitsschränken gelagerten Lithium-Batterien und Lithium-Ionen-Akkus nicht ebenfalls beginnen würden zu brennen.

Große Auswahl und viel Zubehör für Sicherheitsschränke

Die Gefahrstofflagerung im Innenbereich stellt hohe Ansprüche an die Sicherheit und häufig kommen dann sogenannte Sicherheitsschränke (auch Gefahrstoffschränke oder Brandschutzschränke) zum Einsatz, die im Brandfall die darin gelagerten Stoffe sicher vor dem Feuer schützen. Neben der Beständigkeit und dem Schutz vor Feuer bieten die Sicherheitsschränke ebenso einen guten und zuverlässigen Schutz vor Chemikalien von außen. Neben der Lagerung von Gefahrstoffen werden die Schränke ebenfalls zur Aufbewahrung von Akten oder anderer, wichtiger Dokumente genutzt, so dass es ein weites Spektrum der Anwendungsmöglichkeiten gibt. Um dieser großen Bandbreite gerecht zu werden, gibt es sowohl bei der Auswahl der Sicherheitsschränke, wie auch bei dem optionalen Zubehör viele Möglichkeiten, die individuellen Anforderungen und Nutzungswünsche zu berücksichtigen.

Innenausstattung für Gefahrstoffschränke: Wannenböden, Bodenwannen und Vollauszüge

Neben der Größe und der Anzahl der Türen ist die Innenausstattung ein Kriterium, wonach der passende Sicherheitsschrank gewählt wird. Eine Bodenwanne sorgt dabei dafür, dass austretende Flüssigkeiten sicher aufgefangen werden können. Bei der Entscheidung ob man Wannenböden oder Vollauszugsböden für den Sicherheitsschrank bevorzugt, spielen vor allen Dingen die Abläufe im Betriebsalltag eine Rolle und müssen individuell entschieden werden. Bei Vollauszügen sind alle gelagerten Gehfahrstoffe gleichgut erreichbar, bei einfachen Wannenböden sind die hinten gelagerten Produkte etwas schwerer zugänglich.

Weiteres Zubehör: Anti-Rutsch-Matten, verstellbare Füße etc.

Neben den beim Kauf mitgelieferten Wannenböden und Vollauszügen können dies natürlich auch separat erworben und nachgerüstet werden und sind entsprechend als Zubehör für Sicherheitsschränke erhältlich. Darüber hinaus gibt es Anti-Rutschmatten, höhenverstellbare Füße und vieles mehr, die die tägliche Nutzung der Sicherheitsschränke erleichtern.

Alexander Kipp
Vom Team des Lagerechnik-Profishop

Wichtige Eigenschaften von Sicherheitsschränken und Brandtschutzschränken

Sicherheitschränke kommen für die unterschiedlichsten Aufgaben in Unternehmen zum Einsatz – insbesondere zur Lagerung von Gefahrstoffen, aber auch für wichtige Dokumente und Akten kommen sie zum Einsatz. Aber wo liegt eigentlich der Unterschied zu anderen, robusen Lagerschränken? Die wichtigsten Eigenschaften werden hier erläutert.

Besonders robuste Bauweise und automatische Schließmechanismen

Gegenüber normalen Lagerschränken zeichnen sich Brandschutzschränke und Sicherheitsschränke vor allen Dingen durch die noch massivere Bauweise aus und durch die aufwändigen Schließmechanismen. Gleichzeitig unterliegen die Sicherheitsschränke strengen Prüfungen und Kontrollen, um den DIN-Normen zu genügen und somit für die Lagerung von Gefahrstoffen überhaupt zugelassen zu werden. Entsprechend dieser Prüfung und wie lange die Schränke einem Feuer standhalten, werden sie dann in F15, F30, F60 oder F90 klassifiziert, wobei die Zahl immer die Minuten angibt, die der Schrank einem Feuer standhält. Die gängigsten Modelle sind dabei die F30-Sicherheitschränke und die F90-Brandtschutzschränke.

Türen von Sicherheitschränken schließen im Brandfall automatisch

Ein besonders wichtiger Punkt sind die Türen bei Sicherheitsschränken. Insbesondere wenn die Türen von Gefahrstoffschränken offenstehen, kann ein Feuer schnell auf den Inhalt übergreifen und es kann mitunter zu schwerwiegenden Folgen kommen. Eine wichtige Eigenschaft von Sicherheitsschränken ist das ein automatischer Schließmechanismus, der im Brandfall sicherstellt, dass die Türen der Gefahrstoffschränke verschlossen sind. Unsere Sicherheitsschränke verfügen daher über einen automatischen Schließmechanismus, der thermisch induziert wird. Sollte die Temperatur außerhalb des Gefahrstoffschrankes stark ansteigen, werden die Türen des Brandschutzschrankes verschlossen und verriegelt. So werden nicht nur die darin gelagerten Gefahrstoffe dafür geschützt, dass sie sich ebenfalls entzünden, sondern ebenso die häufig darin gelagerten Akten, Dokumente etc. werden vor dem Feuer in der Umgebung bewahrt.

Auffangwannen in Sicherheitschränken können Gefahrstoffe aufnehmen

Neben den Schließmechanismen verfügen viele Gefahrstoffschränke auch Sicherheitsmechanismen, wenn die darin gelagerten Primärbehälter eine Leckage aufweisen sollten. Dann können die Gefahrstoffe durch integrierte Auffangwannen zurückgehalten und ordnungsgemäß entsorgt werden, ohne dass die Umwelt oder Mitarbeiter zu Schaden kommen.

Umfangreiches Zubehör für Sicherheitsschränke

Neben der normalen Ausstattung gibt es vor allen Dingen für den Innenraum noch umfangreiches Zubehör, so dass man die Produkte sicher und möglichst effizient lagern kann. Beispiele sind Wannenböden, Vollauszüge, Anti-Rutschmatten uvm.