E-Staplerbatterien richtig pflegen: Worauf kommt es dabei an?

Elektrische Gabelstapler sind in Bezug auf die Verladung bzw. den Transport von Waren zweifelsfrei das Arbeitsgerät der Zukunft. So bieten E-Stapler im Vergleich zu konventionellen Staplern mit Verbrennungsmotoren zahlreiche Vorteile. Damit ein elektrisch betriebener jedoch Gabelstapler langfristig einwandfrei funktioniert, ist die richtige Wartung und Pflege der Batterie von großer Bedeutung.

Welche Vor- und Nachteile bieten E-Stapler?

E-Stapler bieten gleich eine Reihe von Vorteilen gegenüber Modellen mit Verbrennungsmotor. Aus unternehmerischer Sicht sprechen dabei vor allem die geringeren Kosten für die emissionsfreien Rangierfahrzeuge. So sind E-Stapler in Bezug auf die Kosten pro Kilometer deutlich preiswerter als konventionelle Exemplare. Auch der geringe Geräuschpegel der Elektromotoren ist insbesondere in Lagerhallen und dem restlichen Firmengelände ein positives Merkmal von elektronischen Gabelstaplern. Ein Nachteil von E-Staplern ist allerdings die Tatsache, dass die Wartung und Aufladung der Akkumulatoren einen höheren Aufwand und deutlich mehr Zeit einfordern. Fehler bei der Pflege bzw. Aufladung wirken sich dabei schnell negativ auf die Leistung und Lebensdauer der Batterien aus. Beispielsweise ist es bei einem Verbrennungsmotor nicht wirklich tragisch, wenn der Tank bis auf die letzten Tropfen leergefahren wird. Bei einer Staplerbatterie führen Tiefenentladungen von Akkus hingegen sehr schnell zu Problemen mit der Leistung und Lebensdauer.

Die Batterie: Das Herz des E-Staplers

Während bei klassischen Gabelstaplern die mechanische Bewegung durch die Verbrennung von Treibstoff generiert wird, nutzen E-Stapler für diesen Zweck die gespeicherte Energie des Akkumulators. Im Vergleich zu einem Treibstofftank ist der technische Aufbau im Inneren eines Akkus sehr komplex, was die Batterien deutlich anfälliger macht. So hängt der Wirkungsgrad von E-Staplerbatterien direkt von dem Ladungszustand ab. Bei Akkuladeständen von unter 20 Prozent geht sehr viel Energie durch die Freisetzung von Wärme verloren, was wiederum die Belastung auf die Bauteile erhöht und somit die Lebensdauer reduziert. Weiterhin ist zu beachten, dass die Akku-Lebensdauer wie bei Elektroautos in der Regel in Zyklen bemessen wird. Egal ob kurze Zwischenladung oder vollständige Aufladung: Bei jedem Anschluss an ein Ladegerät verringert sich die Zahl der verbleibenden so Ladezyklen automatisch. Dieses Problem gibt es bei konventionellen Antrieben mit Benzin oder Diesel nicht. Aus diesem Grund sind kurze Zwischenladungen nicht zu empfehlen. Stattdessen sollten E-Stapler möglichst erst beim Erreichen eines Ladestandes von mindestens 20 Prozent vollständig aufgeladen werden.

Den Wasserstand regelmäßig überprüfen

Das destillierte Wasser im Inneren der E-Staplerbatterie ist äußerst wichtig für die einwandfreie Funktion des Akkus. Durch die Wärmeentwicklung innerhalb der Batterie kommt es jedoch mit der Zeit zu einem Verlust des Wassers bedingt durch Verdampfungsreaktionen. Da zu niedrige Wasserstände sich schädlich auf den Akku auswirken, ist der Füllstand mindestens alle sieben Tage zu überprüfen. Das Auffüllen erfolgt dabei idealerweise mit sauberem, destilliertem Wasser. Beim Befüllen ist darauf zu achten, dass die Markierung des maximalen Füllstandes nicht überschritten wird, denn zu viel Wasser kann bei Erwärmung überlaufen und dabei ernsthafte Schäden verursachen.

Große Hitzeentwicklung vermeiden

E-Stapler reagieren äußerst empfindlich auf Wärme, sodass eine Überhitzung unbedingt zu vermeiden ist. Insbesondere in Arbeitsumgebungen mit hohen Temperaturen kann, die durch den E-Motor produzierte Wärme schlecht nach außen abgeführt werden, was die Gefahr für eine Überhitzung erhöht. Durch große Wärmeeinwirkungen wird der normale Alterungsprozess von Akkumulatoren deutlich beschleunigt, wodurch die Lebensdauer drastisch abnimmt. Ob Getriebe für z.B. Stapler-Hebebühnen oder Holzpaletten: Entwickelt der Motor beim Verladen sehr viel Wärme, so sollte dem Gerät regelmäßig eine Abkühlungspause eingeräumt werden. Weiterhin ist zu beachten, dass destilliertes Wasser immer erst nach der Beendigung eines Ladezyklus nachgefüllte werden sollte.

Das Fazit:

Wie sich zeigt, sind die richtige Handhabung der Ladezyklen sowie eine regelmäßige Wartung essentiell wichtig in Bezug auf die Lebensdauer einer E-Staplerbatterie. Aus diesem Grund sollten Unternehmen ihr Personal in jedem Fall über die korrekte Handhabung von akkubetriebenen Gabelstaplern aufklären oder im Zweifel doch eher zu einem konventionellen Stapler greifen.

Vorschriftsgemäße Lagerung von Gefahrstoffen

Der alltägliche Einsatz von Gefahrstoffen gehört in zahlreichen Unternehmen der verschiedensten Größen zum Alltag. Ob Apotheke, mittelständischer Betrieb oder Großkonzern -Gefahrstoffe werden im Arbeitsalltag immer wieder eingesetzt und daher ist eine Integration in die betrieblichen Abläufe unvermeidbar.

Unsachgemäßes Handling von Gefahrstoffen führt schnell zu Gefahren

Je nach Gefahrstoff kann ein unsachgemäßes Handling aber schnell zur Gefahr von Mitarbeitern und Umwelt führen. Gerade wenn sich Routinen einschleichen und daraufhin die notwendige Vorsicht nicht immer an den Tag gelegt wird, kann ein falscher Handgriff fatale Folgen haben. Aber nicht nur bei der Verwendung, auch von der unsachgemäßen Lagerung von Gefahrstoffen können Gefahren für Mitarbeiter und die Umwelt ausgehen. Besondere Vorsicht ist bei der Lagerung von entzündbarer Gefahrstoffen geboten. Um diese hochsensiblen Gefahrstoffe sicher und effizient im Unternehmen zu lagern, gibt es vershiedene Vorschriften, innerhalb derer klare Regeln festgelegt sind, wie eine geeignete Lagerstätte für Gefahrstoffe ausgestaltet werden muss. Entsprechend müssen Sicherheitsschränke und Gefahrstoffschränke, die für die Gefahrstofflagerung am Arbeitsplatz genutzt werden, diese Vorschriften und Normen erfüllen

Konkrete Vorschriften zur Lagerung von Gefahrstoffen – DIN EN 14470-1, 14470-2, TRGS 510 und DIN EN 14727

Die wichtigsten Vorschriften für die Gefahrstofflagerung und damit für die Konstruktion von Gefahrstoffschränken und Sicherheitsschränken sind die DIN EN 14470-1 bzw. 14470-2, die Aussagen über die Feuerbeständigkeit machen, die TRGS 510, die Lagerung von Gefahrstoffen in ortsbeweglichen Behältern und die DIN EN 14727, die Regeln und Vorgaben zu speziellen Labormöbeln beschreibt.

Gefahrstoffschränke und Sicherheitsschränke müssen alle Vorschriften erfüllen

Um den Mitarbeitern eine maximale Sicherheit am Arbeitsplatz zu bieten, sollte bei der Auswahl eines passenden Sicherheitsschrankes / Gefahrstoffschrankes entsprechend darauf geachtet werden, dass alle Regeln, Normen und Vorschriften für die Gefahrstofflagerung erfüllt werden. Das gibt nicht nur den Mitarbeitern die notwendige Sicherheit beim Umgang mit Gefahrstoffen, sondern auch wenn es zu Problemen kommt (bspw. ein Brand oder ein Austreten von Gefahrstoffen), kann man so gegenüber dem Gesetzgeber und der Versicherung belegen, alle notwendigen und vorgeschriebenen Maßnahmen für eine sichere Gefahrstofflagerung mit passenden Gefahrstoffschränken getroffen zu haben.

Sicherheitsschränke und Gefahrstoffschränke – wo liegt der Unterschied?

Wenn es um die sichere Lagerung verschiedenster (Gefahr-) Stoffe geht, begegnen einem immer wieder die beiden Begriffe Sicherheitsschrank und Gefahrstoffschrank, die mal synonym verwendet werden, mal wird explizit unterschieden. Gibt es Unterschiede zwischen einem Sicherheitsschrank und Gefahrstoffschrank? Diese Frage beantwortet der heutige Beitrag.

Sicherheitsschrank umfasst verschiedene Schranktypen mit Sicherheitsmerkmalen

Der Begriff Sicherheitsschrank ist ein Oberbegriff und umfasst diverse Schränke mit besonderen Sicherheitsmerkmalen. Das Spektrum potenzieller Sicherheitsschränke reicht daher von Tresoren (die den Inhalt primär vor Fremdzugriff schützen sollen), über Gefahrstoffschränke, die zur Aufbewahrung wassergefährdender, gesundheitsschädlicher oder giftiger Stoffe ausgelegt sind, bis hin zu Brandschutzschränken, die den Inhalt im Brandfall schützen sollen. Häufig sind Gefahrstoffschränke dabei ebenfalls Brandschutzschränke. Zum Teil werden die Sicherheitsschränke im Gefahrstoffbereich noch weiter nach den darin zu lagernden Materialien unterschieden (Chemikalienschränke, Säure- und Laugenschränke). Insbesondere wenn Säuren oder Laugen in den Gefahrstoffschränken gelagert werden sollen, muss dies bei der Materialwahl für die Gefahrstoffschränke berücksichtig werden.

Gefahrstoffschränke für die Lagerung von Gefahrstoffen am Arbeitsplatz

Wie der Name vermuten lässt, bezeichnen Gefahrstoffschränke die Sicherheitsschränke, die explizit zur Lagerung von Gefahrstoffen am Arbeitsplatz gedacht sind. Ob entzündbare Flüssigkeiten, wassergefährdende Stoffe oder andere Gefahrstoffe – die deutsche Gesetzgebung schreibt eine spezielle Gefahrstofflagerung vor, wenn diese sich in Arbeitsräumen befinden. Die wichtigsten Normen und Regeln sind hier die DIN EN 14470-1 und die TRGS. Neben einer besonders massiven Bauweise zeichnen sich Gefahrstoffschränke durch eine Reihe spezieller Ausstattungen aus, die eine sichere und regelgerechte Lagerung von Gefahrstoffen ermöglichen. So sind die Gefahrstoffschränke oftmals mit Auffangwannen, speziellen Türmechanismen, Auszugsböden etc. ausgestattet, um Gefahrstoffe aller Art sicher und effizient lagern zu können.

Gefahrstoffschränke mit Feuerwiderstandsklasse = Brandschutzschränke

Sicherheitsschrank / Gefahrstoffschrank Typ 90 / F90 mit 90 Minuten Feuerwiderstand

Sicherheitsschrank / Gefahrstoffschrank Typ 90 / F90 mit 90 Minuten Feuerwiderstand

Sind unter Gefahrstoffen entzündliche Flüssigkeiten oder brennbare Materialien, sind Brandschutzschränke, also Gefahrstoffschränke mit integriertem Brandschutz, die beste Wahl.  Je nach Ausführung bieten diese Brandschutzschränke für 30 Minuten (Gefahrstoffschränke Typ 30 / F 30) oder für 90 Minuten (Gefahrstoffschränke Typ 90 / F90) Schutz vor äußerer Brandeinwirkung. Neben der besonders robusten Bauweise haben diese Gefahrstoffschränke automatisch schließende Türmechanismen, die auf eine erhöhte Temperatur reagieren und im Brandfall den Gefahrstoffschrank automatisch verschließen.

Mobile Tankanlagen von CEMO: DT-mobil easy und Dieseltrolleys im Überblick

Bei der Eigenbetankung innerhalb von Unternehmen oder auch bei Einsätzen sind häufig die mobilen Diesel-Tankstellen von großer Bedeutung, denn mit der Mobililät der Tankstellen wird man zunehmend flexible und effizienter. Durch die Verfügbarkeit der mobilen Tankanlagen an praktisch jedem Einsatzort fallen Zeitverluste für Betankung von Maschinen oder Fahrzeugen weg, denn sie können vor Ort wieder mit Dieselkraftstoff versorgt werden.

Mobile Dieseltankanlagen erhöhen die Flexibibilität im Unternehmen

Wenn man von mobilen Tankstationen spricht, ist die flexible Nutzung gemeint. Mobile Dieseltankanlagen werden typischerweise auf Baustellen eingesetzt und bspw. auf der Ladefläche eines Transporters zum Einsatzort gebracht, um dort die Maschinen oder Fahrzeuge direkt vor Ort aufzutanken. Auch bei den kleinen mobilen Dieseltankstellen, den sogenannten Dieseltrollreys, wird der Kraftstoff zur Maschine oder Fahrzeug gebracht, die betankt werden muss und nicht umgekehrt. 

GroßesSortiment von mobilen Dieseltankstellen von CEMO

Aufgrund der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der mobilen Dieseltankstellen gibt es auch eine große Bandbreite verschiedener Modelle von CEMO, die sich einerseits im Fassungsvolumen, aber auch in der Ausstattung starkt unterscheiden. Angefangen bei den kleinen CEMO-Dieseltrolleys mit einem Volumen von 60l – 100l, die per Hand wie ein Rollkoffer zum Einsatzort gebracht werden können bis hin zu großen Tanklösungen, die 1500 Liter Dieselkraftstoff aufnehmen können, ist die Auswahl vielfältig. Ebenso bei der Ausstattung sind große Unterschiede sichtbar: Vom schlichten Tank ohne weiteres Zubehör bis hin zur Rund-um-Sorglos-Lösung mit akkubetriebener Pumpe und automatischer Zapfpistole gibt es mobile Dieseltankanlagen für jeden Bedarf.

CEMO Dieseltrolleys mit 60 – 100 Litern Volumen

Wenn man nur kleine Kraftstoffmengen benötigt, bieten sich die Cemo Dieseltrolleys an. Wie der Name vermuten lässt, kann man diese mobilen Kraftstoff-Tankstellen wie einen Rollkoffer hinter sich herziehen und hat gleichzeitig eine vollwertige Tankanlage mit allem notwendigen Zubehör dabei: Pumpe (die optional elektrisch und mit Akku betrieben werden kann), Zapfpistole uvm. wird mit den Dieseltrolley mitgeliefert. Mit einem Volumen von 60 oder 100 Litern kann man so kleine Fahrzeuge oder bspw. Baumaschinen ohne viel Aufwand direkt im Einsatz schnell wieder mit dem notwendigen Dieselkraftstoff betanken. Auch in die verwinkelsten Ecken kann man so ohne viel Aufwand Dieselkraftstoff bringen und Fahrzeuge oder Maschinen betanken. 

CEMO DT-Mobil Easy Tankanlagen mit 125 – 980 Litern Volumen

Die Modelle der Cemo DT-Mobil Easy Reihe sind perfekt für die mobile Betankung und mit Volumina von 125 Liter bis 980 Litern für viele Einsätze geeignet. Je nach Ausführung sind DT-Mobil-Easy-Anlagen mit einer Hand- oder Elektropumpe oder auch mit einer Schnellkupplung ausgestattet, (für Fahrzeuge mit eigener Saugpumpe). Die Stromversorgung der Elektropumpe erfolgt entweder über eine 24V-Batterie oder auch mit einem Akku, was für besonders große Unabhängigkeit sorgt. Mit Automatik-Zapfpistole, integrierter Belüftung und vieles weiteren Eigenschaften können alle Cemo DT-Mobil Easy Diesel-Tankanlagen aufwarten.

Sicherheitsschränke zur Lagerung von Lithium-Batterien

Lithium-Batterien finden im Rahmen der Energiewende immer mehr Verwendung. Nicht nur Handy, Smartphones oder Notebooks werden die Lithium-Batterien und Lithium-Ionen-Akkus genutzt, gerade im Bereich der Mobilität kommen leistungsstarke Lithium-Zellen zum Einsatz. Durch eine hohe Zellspannung, keinen Kein Memory-Effekt bei Akkus bzw. wiederaufladbaren Sekundärbatterien und einer geringen Selbstentladung bringen Lithium-Ionen-Akkus / Lithium-Batterien alle Eigenschaften mit, die für viele Bereiche ideal sind und eine hohe Energiedichte auf kleinem Raum bereitstellen können.

Lagerung von Lithium-Batterien und Lithium-Akkus

Gleichzeitig sorgt die hohe Energiedichte der Lithium-Batterien auch Gefahren mit sich und eine eine sachgemäße Lagerung von Lithium-Batterien ist daher unabdingbar. Das in den Batteriezellen enthaltene Lithium ist chemisch hochreaktiv und kann bei Kontakt mit Wasser sehr empfindlich. Lithium-Batterien und Lithium-Ionen-Akkus können aufgrund der Konstruktion bei einer Beschädigung oder schon bei bei falscher Lagerung überhitzen und bspw. Brände auslösen. Entsprechend ist ein effizienter Brandschutz ist bei der Lagerung von Lithium-Batterien von gröößter Bedeutung – genauso wie umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen und eine besondere Sorgfalt.

Noch keine gesetzlichen Vorschriften zur Lagerung von Lithium-Batterien

Für die Lagerung von Lithium-Batterien und Akkus gibt es in den gesetzlichen Vorgaben noch keine endgültig verabschiedeten Sicherheitsvorschriften und Regeln, gleichwohl ist aus versicherungstechnischen Gründen eine sorgfältige und möglichst sichere Lagerung der Batterien und Akkus generell empfehlenswert. Solange es noch keine Gesetze oder anderen Vorgaben vom Statt gibt, gelten die die Sicherheitsregeln des VdS aktuell als maßgeblicher Standard und sollten daher von den Unternehmen eingehalten werden. Diese Sicherheitsvorschriften beinhalten auf der einen Seite einen allgemeinen Teil, wo grundlegende Regeln erarbeitet werden, und drei spezifische Abschnitte, die bestimmte Sicherheitsvorschriften für die Lagerung von Lithium-Batterien an der Leistung festmachen.

Vorgaben zur Lagerung von Lithium-Batterien gemäß VdS

Die Vorgaben des VdS im Bezug auf die Lagerung von Lithium-Batterien und Akkus sind teilweise recht allgemein gehalten, wie bspe. “es sind alle Vorgaben der jeweiligen Hersteller und technischen Produktdatenblätter bei der Lagerung einzuhalten”. Beschädigte oder defekte Lithium-Batterien sind aus Lager- und Produktionsbereichen umgehend zu entfernen und bis zur endgültigen Entsorgung in sicherem Abstand oder in einem brandschutztechnisch abgetrennten Bereich (einem anderen Raum oder bspw. in einem Sicherheitsschrank) zwischenzulagern. 
Ein wichtiger Punkt ist die Wärme bzw. die Lagerung von Lithium-Batterien abseits von möglichen Wärmequellen. Die Lithium-Batterien bzw. Lithium-Ionen-Akkus dürfen nicht unmittelbarer oder dauerhaft hohen Temperaturen oder Wärmequellen ausgesetzt werden. Zu diesen Wärmequellen gehören auch z. B. s direkter Sonneneinstrahlung.
Aufgrund der Brennbarkeit sollten die Lithium-Batterien und -Akkus getrennt von anderen brennbaren Materialien gelagert werden (bauliche Trennung oder räumliche Trennung mit mindestens 2,5m Abstand), solange die Lagerreinrichtung nicht über eine automatische Löschanlage verfügt (wobei eine Löschanlage nicht mit Wasser funktionieren darf, denn dieses Löschmittel ist für Lithium-Batterien ungeeignet). 
Es sollten nur Batterien und einzelnen Zellen gelagert werden, die über den Prototypen-Status hinaus sind und eine Prüfung nach UN 38.3 bereits vorliegt. 
Der ideale Ladezustand für die Lagerung der Lithium-Batterien und Lithium-Akkus liegt bei 40%.

Sicherheitsschränke für die Lagerung von Lithium-Batterien

Aufgrund der möglichen (Brand-) Gefahr von Lithium-Batterien und Lithium-Akkus wird eine Lagerung in brandschutztechnisch abgetrennten Räumen bzw. entsprechend abgetrennten Bereichen empfohlen. Zwar gibt es noch keine offiziellen Vorgaben und Richtlinien für die Lagerung von Lithium-Batterien und Lithium-Ionen-Akkus, aber feuerbeständige Sicherheitsschränke / Brandschutzschränke erfüllen zahlreiche Anforderungen, die für die Lagerung von Lithium-Batterien empfohlen werden. Die Sicherheitsschränke für die Lagerung von Lithium-Batterien sind je nach Ausführung für mind. 30 Minuten (F30-Sicherheitsschränke) oder 90 Minuten (F90-Sicherheitsschränke) feuerbeständig. Wenn also die darin gelagerten Akkus und Batterien eine Brand entwickeln würden, wären die umliegenden Räume und Mitarbeiter geschützt. Ebenfalls schließen die Türen der Sicherheitsschränke automatisch, so dass im Fall eines Feuers, die in den Sicherheitsschränken gelagerten Lithium-Batterien und Lithium-Ionen-Akkus nicht ebenfalls beginnen würden zu brennen.

Kriterien für die Auswahl der richtigen Auffangwanne – Größe, Material und spezielle Eigenschaften

Wenn Gefahrstoffe und hier insbesondere wassergefährdende Stoffe in Unternemen gelagert werden sollen, sind in Deutschland Auffangwannen vorgeschrieben, um im Fall einer Leckage des Primärbehälters Menschen und Umwelt vor Schäden zu bewahren und den austretenden Gefahrstoff auffangen zu könnnen. Je nach Gebinde oder Behältergröße – angefangen vom Kleingebinde bis hin zu 1000-l-IBC gibt es für jede Gefahrstoffmenge die passende passende Auffangwanne in der richtigen Größe. Neben der Größe spielen aber zahlreiche weitere Faktoren beim Kauf einer Auffangwanne eine wichtige Rolle: Welches Material soll gewählt werden (Stahl, Kunststoff, Edelstahl oder GFK), soll die Auffangwanne ein Gitterrost besitzen oder nicht, werden die Auffangwanne für spezielle Anwendungen benötigt (wie z. B. die Auffangwannen für Paletten, die von der Größe auf die gängigen Euro- und Industriepaletten abgestimmt sind) usw. usw. Entsprechend sollte man sich vor dem Kauf einer Auffangwanne folgende Fragen stellen, um zu dem passenden Modell zu kommen:

  1. Welche Größe sollte die Auffangwanne haben? 
  2. Aus welchem Material sollte die Auffangwanne sein?
  3. Muss die Auffangwanne spezielle Anforderungen erfüllen?

Die richtige Größe Finden: die VaWs gibt die Größe vor

Das benötigte Volumen bzw. die vorgeschriebene Mindestgröße ist beim Kauf erste Frage, die man sich stellen sollte. Bezüglich des Auffangvolumens sollte man beachten, dass eine Auffangwanne den Inhalt des größten darauf gelagerten Behälters und mindestens 10 % der gelagerten Menge aufnehmen können muss; in Wasserschutzgebieten muss das Volumen der Auffangwanne sogar 100% der gelagerten Menge betragen. Das ist allerdings nur eine grobe Richtlinie für das benötigte Volumen einer Auffangwanne, die genauen Vorgaben für die Größe einer Auffangwanne werden in den VAwS geregelt. Einen detaillierten Überblick über das erforderliche Volumen  mit drei Beispielen für die Volumenberechnung einer Auffangwanne erhalten Sie hier.
Da die VAwS nur für Deutschland gelten, gibt es in anderen Ländern abweichende Regelungen in Bezug auf die Mindestgrößen von Auffangwannen. So sind bspw. die vorgeschriebenen Auffangvolumina in Österreich abhängig von der Art des Primärbehälters, in denen die Gefahrstoffe gelagert werden. 

Das richtige Material der Auffangwanne finden – Stahl, Kunststoff, Edelstahl oder GFK

Um die zweite Frage beim Kauf einer Auffangwanne beantworten zu können, spielt der zu lagernde Gefahrstoff eine große Rolle. Nicht jedes Material ist für die Lagerung aller Gefahrstoffe geeignet, denn bspw. können aggressive Säuren und Laugen das Material von Stahl-Auffangwannen korrodieren lassen, während Kunststoff-Auffangwannen aus PE für brennbare und ölbasierte Gefahrstoffe eher ungeeignet sind. Edelstahl und GFK – zwei Materialien, die in den letzten Jahren immer häufiger für Auffangwannen Verwendung finden – sind wesentlich flexibler einsetzbar, liegen aber preislich deutlich über den Alternativen Auffangwannen aufs Stahl oder Kunststoff. Um die Frage nach dem idealen Material beantworten zu können, ist ein Blick auf die Eignung der Auffangwannen für Gefahrstoffe empfehlenswert, den man hier findet. 

Spezielle Anforderungen – Palettenauffangwannen, besonderes Zubehör uvm.

Häufig werden Auffangwannen nicht einfach nur zur Lagerung von Fässern oder anderen Primärbehältern verwendet, sondern es werden ganz spezielle Anforderungen an sie gestellt: Wenn die Auffangwannen in Kombination mit Paletten eingesetzt werden, müssen sie bestimmte Maße einhalten, um eine optimale Platznutzung zu ermöglichen. Sollen aus den darauf gelagerten Fässern eine Entnahme der Flüssigkeiten möglich sein, kann eine dedizierte Fassablage für Auffangwannen sinnvoll sein. Entsprechend der individuellen Anforderungen werden also die finalen Kriterien festgelegt, um die passende Auffangwanne zu finden.

Die wichtigsten Stapler-Anbaugeräte-Kategorien im Überblick – Teil 3

Heute wollen wir die Reihe der wichtigsten Stapler-Anbaugeräte fortsetzen und stellen alles rund um die Gabelzinken vor. Ob Gabelverlängerung, Anti-Rutsch-Auflagen oder die sogenannten Zinken-Hilfgeräte, diese Erweiterungen erleichtern den Betriebsalltag und sollten in keinen Unternehmen fehlen.

Gabelverlängerungen sorgen für eine schnelle Erweiterung der Reichweite

Die Gabelverlängerungen sind einer der wichtigsten Erweiterungen für Stapler, denn oftmals steht man vor dem Problem, dass Lasten angehoben und transportiert werden sollen, die länger sind als die am Stapler vorhanden Gabelzinken. Dann steht man vor der Frage, ob man entweder aufwändig die kompletten Zinken des Staplers wechseln sollte, oder ob man auf eine Gabelverlängerung zurückgreift. Gabelverlängerungen bieten hier dann eine schnell und ebenso günstige Lösung, die Reichweite eines Stapler zu erweitern.

Große Auswahl von Gabelverlängerungen – bis 2400m Länge und offene  / Geschlossene Modelle

Je nach Bedarf gibt es Verlängerungen für Gabelzinken in unterschiedlichen Längen. Angefangen bei einer Länge von 1600mm bis hin zu Längen von 2400mm sollte für die meisten Bedürfnisse die passende Zinkenverlängerung im Standardsortiment erhältlich sein. Neben den Standardmodellen und -längen gibt es darüber hinaus die Möglichkeit, Gabelverlängerungen genau nach den eigenen Wünschen anfertigen zu lassen.
Neben der Länge gibt es auch die Unterscheidung, ob die Gabelverlängerungen offen oder geschlossen sind, wobei sich diese Eigenschaft auf die Unterseite der Zinkenverlängerung bezieht. Geschlossene Modelle umschließen die Originalgabel vollständig, bei offenen Modellen ist die Unterseite offen. Der Unterschied liegt in der Tragfähigkeit: Geschlossene Gabelverlängerungen haben in der Regel eine wesentlich höhere Belastbarkeit als offene Modelle.

Anti-Rutsch-Auflagen schützen Produkte und sorgen für sicheren Transport

Um mit den normalen Stapler-Gabeln oder auch mit Gabelverlängerungen Lasten sicher und schonend transportieren zu können, sind Anti-Rutsch-Auflagen für Gabelzinken. Die speziell für Staplergabeln konstruierten Anti-Rutsch-Auflagen verhindern ein Verrutschen von Lasten, wenn diese mit dem Stapler transportiert werden. Gerade wenn nicht palettierte Produkte transportiert werden sollen, verhindern Anti-Rutsch-Auflagen für Gabelzinken ein Verrutschen oder sogar ein Abrutschen der Lasten von den Gabelzinken. Neben der Sicherheit beim Transport bieten die Anti-Rutsch-Auflagen für Gabelzinken auch einen guten Schutz für empfindliche Oberflächen, wie beispielsweise lackiertes oder pulverbeschichtetes Metall, wenn diese Materialien mit einem Stapler transportiert werden sollen.

Weitere Zinken-Hilfsgeräte für Stapler

Die vielseitigen Zinken-Hilfsgeräte bieten allerlei Erleichterungen und Helfer im Betriebsalltag und im Umgang mit den Stapler-Zinken. Ob Gabelzinkenheber zum einfachen Austausch von Gabelzinken, Zinkenpalette für den effizienten Transport von mehreren Gabelzinken oder Gabelzinkenschild GZS, das bei Leerfahrten im öffentlichen Bereich genutzt werden muss – diese Hilfsgeräte für Gabelzinken sollten in keinem Unternehmen fehlen. 

Alles für die Lagerung von Gasflaschen im Unternehmen

Da heute fast jedes Unternehmen Gase in irgendeiner Form im Betrieb nutzt, müssen die Gasflaschen mit großer Sorgfalt gelagert werden. Sie stehen in der Regel unter Druck und beinhalten zudem brennbare Gase, so dass es zahlreiche Vorschriften und Gesetze gibt, die klare Richtlinien für die Lagerung enthalten. Die zur Gasflaschenlagerung nötigen Vorrichtungen werden Gasflaschen-Lager, Gasflaschen-Depots oder auch Gasflaschen-Schränke genannt, wobei Letztere vor allen Dingen in Innenräumen zur Gasflaschenlagerung genutzt werden. Der heutige Beitrag gibt erläutert die Einsatzmöglichkeiten und Unterschiede von Lagereinrichtungen für Gasflaschen.

Für Innenbereiche und die Lagerung von 11kg-Gasflaschen: Gasflaschenschränke

Sollen Gasflaschen in Arbeitsräumen gelagert werden, müssen sogenannten Gasflaschen-Schränke zur Lagerung verwendet werden. Auch wenn die zu lagernden Gase bestimmte Gefahrstoffklassen erfüllen (entzündbar oder toxisch sind), müssen diese in Gasflaschenschränken eingelagert werden, eine offene Lagerung in normalen Gasflaschen-Depots oder Lagern ist hier nicht mehr zulässig.

Feuerwiderstand und Belüftung bei Gasflaschenschränken

Insbesondere der Feuerwiderstand und die gute Belüftung sind zwei zentrale Auflagen, die von Gasflaschenschränken zu erfüllen sind. Je nach gelagerten Gasflaschen müssen die Gasflaschenschränke einen Schutz bei Feuer von bis zu 90 Minuten sicherstellen.Ebenso werden an die technische Lüftung von Gasflaschen-Schränken abhängig vom gelagerten Gas hohe Anforderungen gestellt (bspw. muss bei akut toxischen Gasen eine 120facher Luftwechsel erreicht werden). Diese Belüftung kann über aktive und passive Mechanismen erreicht werden (natürlichen Luftaustausch oder auch bspw. elektrisch betriebene Lüftungen).

Spezielle Gasflaschen-Schränke für 11kg Gasflaschen

11kg Propan- oder Butangasflaschen werden normalerweise ebenfalls nicht in normalen Gasflaschenlagern aufbewarht, sondern hier spricht man immer von Gasflaschen-Schränken für 11kg-Gasflaschen. Je nach Ausführung sind die Gasflaschen-Schränke für bis zu 20 11-kg-Gasflaschen und in einer geschlossenen oder belüfteten Version.

Für Außenbereiche: Gasflaschenlager und -depots

Gasflaschen-Depots werden häufig im Außenbereich verwendet und sind mit und ohne Dach erhältlich. Die Modelle ohne Dach kommen unter Schleppdächern zum Einsatz, die Modelle mit Dach können auch gut freistehend verwendet werden.

umfangreiches Zubehör für Gasflaschenlager

Die Gasflaschen-Lager haben zahlreiche Eigenschaften, die insbesondere das Ein- und Auslagern von Gasflaschen erleichtern. Sie sind mit großen Flügeltoren ausgestattet (bei den größeren Gasflaschen-Depots mit zwei Flügeln) und sind nicht nur begehbar, sondern auch mit einer Gasflaschenkarre und teilweise sogar mit einem Stapler befahrbar. So können auch größerer Mengen Gasflaschen, bspw. mit Hilfe von Gasflaschen-Paletten schnell ein- und ausgelagert werden. Umfangreiches Zubehör, wie bspw. Wandhalterungen für Gasflaschen, sorgen jederzeit für einen sicheren Stand (wie es auch in den TRGS 510 vorgeschrieben ist).
Durch das flexible Baukasten-System der Gasflaschen-Depots kann die Kapazität schnell an den jeweiligen Bedarf angepasst werden.

Ob Gasflaschen-Lager, Gasflaschen-Depot oder -Schrank – mit der richtigen Auswahl kann man die im Unternehmen genutzten Gasflaschen sicher und effizient lagern.

Die wichtigsten Stapler-Anbaugeräte-Kategorien im Überblick – Teil 2

Nachdem im letzten Beitrag die ersten Kategorien von Stapler-Anbaugeräten vorgestellt worden sind, die besonders häufig von Unternehmen genutzt werden, wird diese Sammlung heute erweitert. Kippmulden, Schaufeln und Kehrbesen sind weitere Anbaugeräte-Kategorien, sich großer Beliebtheit erfreuen, weil man mit ihnen zum Teil teure Spezialgeräte ersetzen kann.

Kippmulden und Kastenwagen für Gabelstapler – ideal für Schüttgüter

Gabelstapler-Kastenwagen sind für verschiedene Schüttgüter konstruiert und sind in zahlreichen, verschiedenen Varianten erhältlich. Mit einem Volumen von 0,25 -1 cbm und einer Tragkraft von 300kg können die Stapler-Kippmulden vielfältig  im Unternehmen eingesetzt werden, mit und ohne den Einsatz eines Gabelstaplers. Die Kastenwagen werden z. T. bereits mit Einfahrtaschen für Stapler-Gabelzinken am Werk ausgeliefert. Die Kastenwagen ohne serienmäßige Einfahrtaschen für Gabelstapler können aber auch problemlos nachgerüstet werden.
Die Konstruktion der Stapler-Kastenwagen besteht bei den Serienmodellen aus einer stabilen, öl- und wasserdichten Stahlblechkonstruktion, die in vielen verschiedenen RAL-Farben verfügbar ist. Für ein problemloses Manövrieren sind die Stapler-Kastenwagen mit 2 Rädern und 1 Lenkrolle ausgestattet und einem praktischen Schiebegriff. Sonderausführungen der Kastenwagen (bspw. aus Edelstahl oder mit anderen Abmessungen) sind auf Anfrage erhältlich.

Stapler-Schaufeln für Stapler – idealer Ersatz für Radlader

Mit den passenden Stapler-Schaufeln wird der Gabel-Stapler zu einem idealen Ersatz für einen Radlader im Betrieb. Gerade für Unternehmen, die nur hin und wieder einen Radlader benötigen, ist der Kauf eines Radladers oftmals nicht sinnvoll – zu viel Kapital wird gebunden und zu selten wird der Radlader dann genutzt. Die perfekte Alternative ist die Nutzung des Staplers als Radlader, indem man einfach die passende Staplerschaufel als Stapler-Anbaugerät nutzt. Anstatt vier- bis fünfstellige Summen für einen Radlader auszugeben, kann man mit der passenden Schaufel für Stapler schon für wenige hundert Euro eine perfekte Alternative für das Unternehmen schaffen.

Kehrbesen / Anbaubesen für Stapler sorgen für einen sauberen Betriebshof

Stapler-Kehrbesen (auch Anbaubesen genannt) können ganz einfach mit den normalen Gabelzinken aufgenommen werden und sind damit umgehend einsatzbereit. Sowohl Parkplätze, Zufahrten oder Wege können mit dem Kehrbesen für Stapler einfach vom Schmutz, Schnee etc. befreit werden. Auch für die Reinigung von großen Betriebshallen sind die Stapler-Anbaubesen ideal geeignet. Ebenso für Parkplätze werden diese Anbaugeräte für Gabelstapler häufig verwendet. Die austauschbaren Bürsten garantieren eine lange Nutzungsdauer, denn das ist das einzige Verschleißteil an den Stapler-Kehrbesen.

Die wichtigsten Stapler-Anbaugeräte-Kategorien im Überblick

Ursprünglich war ein Stapler im Unternehmen für den Transport von Paletten, palettierten Waren und Produkten gedacht – mit dem Aufkommen von Stapler-Anbaugeräten ist das Einsatzspektrum allerdings wesentlich vielfältiger geworden. Ob Arbeitskorb, Kippbehälter, Schaufel, Lastarm oder Fasshandling-Gerät – um hier einen Überblick der vielfältigen Möglichkeiten  zu bekommen, werden im Folgenden die wichtigsten Anbaugeräte für Gabelstapler kurz präsentiert.

Kippbehälter, Lastarme & Schaufeln für Gabelstapler

KippbehälterSchaufeln und Lastarme / Kranarme gehören ohne Frage zu den Favoriten, denn mit diesen Stapler-Anbaugeräten können Spezialmaschinen wie Radlader, Krane etc. ersetzt werden. Die Leistungen der Anbaugeräte lassen sich dabei durchaus mit denen der speziellen Baumaschinen vergleichen: So können bspw. Lastarme je nach Ausführung bspw. bis zu 7500kg aufnehmen – mehr als viele Kräne heben können. Die Stapler-Schaufeln haben bis zu 1,5cbm Volumen und eine Tragfähigkeit von bis zu 3000kg – ebenfalls Werte, die mit einem normalen Radlader konkurrieren können. An den aufgeführten Beispielen kann man erkennen, dass die Nutzung von Stapler-Anbaugeräten anstelle der entsprechenden Spezialmaschine keineswegs gleichbedeutend mit Abstrichen bei den Einsatzmöglichkeiten ist. 

Arbeitsbühnen und Arbeitskörbe – ideal für Reparaturen, Wartungsrbeiten und mehr

Das beste Beispiel, wie der Gabelstapler mit dem richtigen Stapleranbaugerät im Betrieb genutzt werden kann, sind die  Arbeitskörbe für Gabelstapler. Stapler-Arbeitsbühnen kommen bspw. zum Einsatz, wenn im Betrieb kleine Wartungsarbeiten oder Reparaturen in größeren Höhen erledigt werden müssen. Die Alternative – der Kauf oder das Anmieten von Hubarbeitsbühnen – ist weniger flexibel und gleichzeitig sind die Mietkosten schnell höher als der Anschaffungspreis einer Stapler-Arbeitsbühne, die schon für unter 400€ zu haben sind. Nicht umsonst sind die Arbeitsbühnen für Stapler daher die absoluten Topseller unter den Anbaugeräten – flexibel, robust und gleichzeitig günstig in der Anschaffung und im Unterhalt.

Klappbodenbehälter – für die Sammlung von Wertstoffen im Recycling

Stapler-Klappbodenbehälter sind eines der Stapler-Anbaugeräte, das vornehmlich im Rahmen der Werstoffnutzung zum Einsatz kommt. Die Klappbodenbehälter werden über den Behälterboden geleert, indem dieser nach unten klappt und der Inhalt wird an das darunterstehende Gefäß, häufig ein Container, abgegeben. Um die Entleerung durch den Boden zu ermöglichen werden die Klappbodenbehälter auch nicht über untenliegende Einfahrtaschen aufgenommen, denn dadurch würde der Öffnungsmechanismus blockiert werden. Die Klappbodenbehälter sind daher mit sogenannten Einfahrbügeln ausgestattet, die oben am Anbaugerät montiert sind. Die meisten Klappbodenbehälter besitzen zusätzlich auch normale Einfahrtaschen, damit sie bspw. mit einem Gabel-Hubwagen versetzt werden können. Über 30 verschiedene Modelle bieten eine große Auswahl – ob als klassicher Klappbodenbehälter, Rundbodenbehälter, besonders tragfähiges Modell oderauch Mehrkammerbehälter für die einfache Wertstofftrennung.

Spänebehälter – für die Trennung von Flüssigkeiten und Feststoffen

Die Spänebehälter für Gabelstapler finden ebenfalls Rahmen des Recyclings bzw. der Wertstoffnutzung im Unternehen primäre Verwendung. Im Unterschied zu klassischen Kippbehältern oder vorher genannten Klappbodenbehältern sind Spänebehälter zur Sammlung von Flüssigkeiten gedacht, die mit Feststoffen versetzt sind. Die Besonderheit der Spänebehälter ist die integrierte Abscheidemöglichkeit, durch welche die Feststoffe und die Flüssigkeit voneinander getrennt werden können. In diesen Stapler-Anbaugeräten sind Siebblecheinsätze oder ein Lochblechböden, womit die Feststoffen aus den Flüssigkeiten herausgefiltert werden können. Zusätzlich besitzen die Spänebehälter einen Ablasshahn, über den die Flüssigkeit abgelassen werden kann. In einem zweiten Schritt können dann die Feststoffe über über eine Kippmechanismus entleert werden. Von der Konstruktion ähneln die Spänebehälter daher auch den Kippbehältern – mit den beiden Unterschieden, dass sie über eine Abscheidemöglichkeit verfügen und den Ablasshahn. Auch ölverschmierte Feststoffe etc. können mit den sogenannten Spänebehältern gesammelt werden. 

Dies ist nur ein Auszug aller Stapler-Anbaugeräte – eine wesentlich umfangreichere Auswahl finden Sie hier: Stapler-Anbaugeräte aller Art