LED-Beleuchtung – ideal auch für Lager- und Produktionshallen

Anders als sonst geht es im heutigen Beitrag nicht um Anbaugeräte für Gabelstapler oder passende Lagertechnik für Gefahrstoffe, sondern um die richtige Beleuchtung von Lager- und Produktionshallen. Wo früher standardmäßig alle Bereiche einheitliche mit Leuchtstoffröhren ausgeleuchtet wurden, kann man heute mit innovativen Beleuchtungskonzepten nicht nur viel Geld sparen, sondern auch für effizientere und entspanntere Mitarbeiter sorgen und gleichzeitig die Kosten für Reparaturen und Instandhaltung senken – das Zauberwort lautet hier LED-Beleuchtung

Große Fortschritte bei der LED-Beleuchtung in den letzten 10 Jahren

Während früher LEDs nur innerhalb von Geräten eingesetzt wurden (LED-Dioden waren weit verbreitet), haben LEDs in den letzten 10 Jahren Einzug in alle Bereiche der Beleuchtung gefunden und ersetzen sowohl klassische Glühlampen, aber auch Energiesparlampen, Leuchtstoffröhren und andere Beleuchtungslösungen werden zunehmend durch  LED verdrängt. Die weite Verbreitung hat dazu geführt, dass nicht nur die Auswahl an LED-Lampen und Leuchtmitteln stark zugenommen hat, sondern auch die Preise für die LED-Lampen inzwischen stark gefallen sind, so dass nicht nur bei neuen Gebäuden LEDs zum Einsatz kommen, sondern in Bestandsimmobilien die Leuchtkonzepte gegen LEDs getauscht werden.

Energieersparnis von bis zu 90%

Die Senkung von Kosten in allen Bereichen ist für jeden Unternehmer ein kritischer Faktor, um im Wettbewerb bestehen zu können. Natürlich zählen auch Energiekosten zu einem Block, der in Zeiten steigender Strompreise für Unternehmer immer relevanter wird. Mit moderner LED-Beleuchtung lässt sich gegenüber klassischen Glühlampen bis zu 90% an Strom sparen und selbst gegenüber Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen sind die LED-Lampen noch bis zu 70% sparsamer. Wenn man an Lager- und Produktionshallen denkt, die komplett beleuchtet werden müssen, kommen so im Jahr schnell fünf- bis sechsstellige Eurobeträge zustande, die ein moderne Lichtkonzept sparen kann.

Passende LED-Lichtkonzepte sorgen für optimale Arbeitsbedingungen

LEDs sorgen aber nicht nur für eine Ersparnis im Bereich des Energieverbrauchs, sondern mit einem gut abgestimmten Lichtkonzept schafft man auch innerhalb von Gebäuden ideale Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter. Insbesondere bei der Schichtarbeit, aber auch bei normalen Arbeitstagen kann man mit einer kontinuierlichen Anpassung der Lichtatmosphäre den natürlichen Rhythmus der Belegschaft so unterstützen, dass diese weniger belastet werden und entsprechend effizienter arbeiten können. Auch auf die Stimmung schlägt sich ein gut geplantes Lichtkonzept am Arbeitsplatz aus – all das ist mit moderner LED-Beleuchtung ohne Probleme umsetzbar.

Lange Lebensdauern sorgen für weniger Reparaturen und Instandhaltungskosten

Austausch von Lampen

Austausch von defekten Leuchtmitteln kann sehr aufwändig sein

Normale Glühlampen haben eine Lebensdauer von ca. 1000h, Energiesparlampen bei ca. 4000-5000h und gute Leuchtstoffröhren bei ca. 5000-8000h, wobei hier im Laufe der Zeit die Leuchtkraft nachlässt. Entsprechend häufig müssen all diese Leuchtmittel getauscht werden. Bei Lager- und Produktionshallten ist es durch die Höhe der Gebäude aber ein erheblicher Aufwand, die Leuchtmittel zu tauschen, bei dem dann bspw. ein Mitarbeiter per Stapler-Arbeitskorb zum Tausch der Lampen in Höhe gefahren werden muss. Wenn diese Arbeiten aufgrund der vergleichsweise kurzen Lebensdauern häufig durchgeführt werden, bindet das Mitarbeiterkapazitäten, die an anderer Stelle produktiv eingesetzt werden können. Hochwertige Led Lampen haben im Vergleich eine Lebensdauer von 10.000h, teilweise auch wesentlich mehr, so dass mit dem Einsatz von LED-Leuchtmitteln die Reparaturarbeiten signifikant verringert werden können.

Moderne Beleuchtungskonzepte mit LED-Lampen, die in Lager- und Produktionshallen zum Einsatz kommen, sind für Betrieb gleich aus mehrfacher Hinsicht empfehlenswert: Die LED-Lampen sind stromsparend, haben eine hohe Lebensdauer und sorgen gleichzeitig für eine motivierende Arbeitsatmosphäre – Argumente, die jeden Unternehmer überzeugen sollten.

Alexander Kipp
Vom Stapler Profishop

Klassifikation von Gefahrstoffen in Deutschland

Vor dem Neukauf von passenden Produkten für die Gefahrstofflagerung sollte man sich erst einmal informieren, welche Produkte überhaupt für die Lagerung der jeweiligen Gefahrstoffe zugelassen sind. Im Allgemeinen werden Gefahrstoffe klassifiziert und danach sind auch bspw. Auffangwannen oder Gefahrstoff-Depots jeweils für die Lagerung von einer oder mehrere Gefahrstoffklassen zugelassen. Im folgenden werden zwei Klassifikationen vorgestellt, die in der Praxis eine besonders wichtige Rolle spielen: Einteilung in Wassergefährdungsklassen (WGK) und die Unterscheidung von Brennbarkeiten.

Einteilung von brennbaren Flüssigkeiten / Gefahrstoffen anhand des Flammpunktes

Schon vor relative langer Zeit – genauer am 01.01.2003 – hat die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) die Verordnung über brennbare Flüssigkeiten (VbF) abgelöst, so dass nun brennbare Flüssigkeiten nach der dieser Betriebssicherheitsverordnung klassifziert werden. Mit Inkrafttreten dieser Ernerung hat sich auch die Einteilung brennbarer Flüssigkeiten in die unterschiedlichen Gefahrenklassen geändert. Die Einteilung der brennbaren Flüssigkeiten nach der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) nimmt dabei folgende Unterscheidung vor und orientiert sich am Flammpunkt der jeweiligen Flüssigkeit:

  • Hochentzündliche Flüssigkeiten (Flammpunkt < 0 °C)
  • Leichtentzündliche Flüssigkeiten (Flammpunkt < 21 °C)
  • Entzündliche Flüssigkeiten (Flammpunkt 21 – 55 °C)
  • Flüssigkeiten mit einem Flammpunkt > 55 °C

Ist der Flammpunkt von Flüssigkeiten über 100 °C (z. B. bei Schmieröl) gelten diese nach der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) als nicht brennbar. Beim Transport von Flüssigkeiten sollte man beachten, dass die verkehrsrechtlichen Vorschriften der ADR Vorrang vor denen Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) haben (die primär für Gefahrstofflagerung herangezogen werden).

Einteilung von flüssigen Gefahrstoffen in WGK (Wassergefährdungsklassen)

Nach § 62 Wassergaushaltsgesetz (WHG) werden wassergefährdenden Stoffe in der „Verwaltungsvorschrift wassergefährdender Stoffe“ (kurz VwVwS) in drei Wassergefährdungsklassen  (WGK) unterteilt:

  • WGK 1: Schwach wassergefährdende Stoffe (bspw. RME und AdBlue®)
  • WGK 2: Wassergefährdende Stoffe (bspw. Diesel, Schmieröl)
  • WGK 3: Stark wassergefährdende Stoffe (bspw. Altöl)

Der Katalog wassergefährdender Stoffe (abgekürzt: KwS) enthält dabei eine Auflistung einzelner Stoffe nach ihrem Wassergefährdungspotenzial. Wenn Gefahrstoffe im KwS nicht enthalten sind, können diese vom Hersteller des Stoffes eigenverantwortlich in eine der der WGK klassifiziert werden, wenn für den  jeweiligen Gefahrstoff-Stoff die entsprechenden die Kriterien der Wassergefährdungsklasse nachvollziehbar erfüllt sind.

Nachstehend einige Beispiele für Flüssigkeiten, die häufig im Betriebsalltag zum Einsatz kommen (jeweils mit Einteilung nach WGK und Einstufung nach Brennbarkeit):

  WGK Brennbarkeit
Alkohol (Ethanol, Aceton 1 hochentzündlich
Kühlerfrostschutz (Glykol) 1 nicht brennbar
AdBlue® 1 nicht brennbar
Dieselkraftstoff, Heizöl 2 Flüssigkeit mit Flammpunkt > 55 °C
Normalbenzin 3 leichtentzündlich
ungebrauchte Schmieröle 2 nicht brennbar
Altöl bekannter Herkunft* 3 Flüssigkeit mit Flammpunkt > 55 °C
Altöl unbekannter Herkunft* 3 leichtentzündlich
Kühlschmieremulsion 3 nicht brennbar
CKW (Tri, Per, etc.) 3 nicht brennbar

Mit so einem Wissen zu den Gefahrstoffen sollte man die passenden Lagervorrichtungen für diese Produkte kaufen. Gerade bei der Anschaffung von Auffangwannen sollte man immer beachten, welche Produkte gelagert werden sollen. Bspw. sind Stahl-Auffangwannen für alle brennbaren Flüssigkeiten zugelassen, die Alternativen auf Kunststoff dahingegen nur für nicht brennare Flüssigkeiten mit Flammpunkt über 100°C (also bspw. AdBlue). Einen kompletten Überblick, welche Auffangwannen für Gefahrstoffe zugelassen sind, bekommen Sie hier. Gerne beraten wir Sie auch bei der Auswahl passender Auffangwannen für Ihren Bedarf – sprechen Sie uns einfach an.

Viele Grüße,

Alexander Kipp
Vom Team des Stapler Profishop

Überblick – Welche Auffangwannen sind für welche Gefahrstoffe geeignet?

Neben der richtigen Größe ist das Material einer Auffangwanne der zentrale Faktor beim Kauf einer neuen Auffangwanne.
Insbesondere wenn es um die Lagerung wassergefährdende Gefahrstoffe – häufig Flüssigkeiten – geht, sind Auffangwannen in Deutschland vorgeschrieben. In verschiedenen Vorschriften und Gesetzen wird dabei streng nicht nur feste vorgegeben, wann Auffangwannen zum Einsatz kommen müssen, sondern auch wie groß die Auffangwannen sein müssen. Auch für die Hersteller von Auffangwannen gibt es Regelwerke, an die sie sich halten müssen, damit die Auffangwannen eine Zulassung in Deutschland von DIBt erhalten, wobei die wichtigste und bekannteste Vorgabe die StawaR (Stahlwannenrichtlinie) ist, in der genau Produktionsvorschriften und Prüfkriterien für Stahl-Auffangwannen gegeben werden.
Wenn man einen neue Auffangwanne beschafft, ist aber nicht nur die Größe der Auffangwann von Bedeutung, sondern mindestens genauso wichtig ist der Gefahrstoff, der zu lagern ist. Dabei können alle möglichen Gefahrstoffe von Auffangwannen sicher aufgenommen werden –  Altöl, Diesel, Säuren, Laugen, Lacke sind nur einige Beispiele dafür – zumindest dann, wenn man für die jeweiligen Gefahrstoffe die passende Auffangwanne bereithält.

Die gänigen Auffangwannen werden  aus Stahl, Kunststoff, Edelstahl oder GFK gefertigt. Je nach Material können die Auffangwannen für verschiedene Gefahrstoffe genutzt werden. Einen ersten Überblick, welche Gefahrstoffe zu welchen Auffangwannen am besten passen, zeigt die folgende Tabelle:

Welche Auffangwannen sind für welche Gefahrstoffe geeignet?

Stahl-Auffangwannen Edelstahl-Auffangwannen PE-Auffangwannen GFK-Auffangwannen
Brennbare Gefahrstoffe mit Flammpunkt höher als 55°C wie Altöl haken_klein haken_klein kreuz haken_klein
Brennbare Gefahrstoffe mit Flammpunkt höher als 55°C wie Diesel / Heizöl haken_klein haken_klein  kreuz kreuz
Entzündliche bis hochentzündliche Gefahrstoffe (bspw. Nitro, Benzin)  haken_klein haken_klein  kreuz kreuz
Säuren bis zu einer Konzentration von 20%, Batteriesäure 37%ig   kreuz(mit speziellem  Einsatz möglich) haken_klein haken_klein  haken_klein
Säuren bis zu einer Konzentration von 10%, Fixierbäder, Salzlösungen mit einem pH-Wert von 6-8  kreuz (mit speziellem  Einsatz möglich) haken_klein haken_klein  haken_klein
Karbonsäuren (In konzentrierter Form mit >10%; außer Ameisensäure)  kreuz kreuz  kreuz kreuz
Laugen mit pH-Wert größer 8 kreuz (mit speziellem  Einsatz möglich) haken_klein haken_klein haken_klein
Laugen mit pH-Wert von 7-8  haken_klein haken_klein  haken_klein haken_klein
Zu den Stahl-Auffangwannen Zu den Edelstahl-Auffangwannen Zu den PE-Auffangwannen Zu den GFK-Auffangwannen

Viele Grüße,
Alexander Kipp
Vom Team des Stapler-Profishop

Mindestgröße von Auffangwannen – Deutschland & Österreich im Vergleich

Bei der Wahl der passenden Auffangwanne steht neben der Materialwahl – Stahl oder Kunststoff – die Größe als zentraler Faktor im Mittelpunkt. In der Regel ist durch umfangreiche Gesetze und Vorschriften klar vorgegeben, wie große eine Auffangwanne mindestens sein muss. In Deutschland sind diese Vorgaben in den VaWS fest geregelt. Aber wie sieht es in anderen Ländern aus und welche Unterschiede gibt es bei den Mindestgrößen von Auffangwannen? Wir vergleichen heute die Mindestvolumina von Auffangwannen in Deutschland und Österreich

In Österreich ist die Beschaffenheit des Lagerbehälters entscheidend

Kunststoff-Auffangwanne

Bei der Berechnung der Mindestgrößen von Auffangwannen gibt es in D und AT große Unterschiede

In Deutschland wird bei der Berechnung des Mindestvolumens der eigentliche Lagerbehälter, in dem der Gefahrstoff lagert, nicht betrachtet. Ob IBC, Stahlfass oder Kleingebinde – in Deutschland muss eine Auffangwanne 10% des Gesamtlagervolumens auffangen können, mindestens jedoch das Volumen des größten gelagerten Behälters. In Zwar gilt in Österreich auch die Vorgabe, dass mindestens das Volumen des größten Lagerbehälters aufgefangen werden muss, aber zudem wird in Österreich noch nach der Art der Lagerbehälter differnziert: Werden einwandige Lagerbehälter benutzt, müssen 75% des Gesamtvolumens von der Auffangwanne aufgenommen werden können. Werden ausschließlich bruchfeste Lagerbehälter aus Metall verwendet, reduziert sich die Mindestgröße der Auffangwanne in Österreich auf 50%. Noch weiter reduziert sich die Mindestgröße – nämlich auf 30% – wenn man nur bruchfeste, metallische Lagerbehälter verwendet, die händisch bewegt werden können. Bei allen Vorgaben gilt unabhängig davon, dass mind. das Volumen des größten Lagerbehälters aufgefangen werden muss.

Beispiele zur Berechnung der Größen von Auffangwannen in Deutschland und Österreich

Drei Beispiele verdeutlichen die Unterschiede in Deutschland und Österreich bei den Mindestvolumina von Auffangwannen:

Zu lagernde Behälter Mindestvolumen der Auffangwanne in Deutschland Mindestvolumen der Auffangwanne in Österreich
2 1000-Liter IBC 1000 Liter 1500 Liter
3 200-Liter Stahlfässer 200 Liter 300 Liter
20 20-Liter Kleingebinde in Metallverpackungen 40 Liter 120 Liter

 

Die Mindestgrößen sind in beiden Ländern – Deutschland und Österreich unabhängig vom gewählten Werkstoff der Auffangwanne  – gilt also für Stahl-Auffangwannen ebenso wie für Kunststoff-Auffangwannen. Ebenso gilt für beide Länder, dass in Wasserschutzgebieten eine Auffangwanne immer so groß gewählt werden muss, dass 100% aufgefangen werden können.

Alexander Kipp
Vom Team des Stapler Profishop

Wie groß müssen Auffangwannen nach den VAwS in Deutschland sein?

Beim Kauf einer neuen Auffangwannen ist neben der Materialwahl – nicht alle Gefahrstoffe können und dürfen auf allen Gefahrstoffen gelagert werden – das Auffangvolumen ein entscheidendes Kriterium. Nicht nur in Deutschland, auch in anderen Ländern gibt es klare Regeln und Vorschriften, die eine Mindestgröße von Auffangwannen bestimmt. Nur wenn die verwendeten Auffangwannen ausreichende Mengen der gelagerten Gefahrstoffe aufnehmen können, ist man als Unternehmer auf der sicheren Seite.

Das wichtigste Regelwerk im Zusammenhang mit dem Mindestvolumen ist in Deutschland die Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen – kurz VAwS genannt. Letztendlich kann es auf Länderebene noch kleinere Abweichungen geben, die generellen Aussagen zu Mindestvolumina von Auffangwannen sind aber in allen Bundesländern identisch. In den VAwS werden dabei zwei Fälle generell getrennt: Auf der einen Seite gibt es Vorgaben für die Lagerung von Gefahrstoffen in normalen Gebieten und auf der anderen Seite wesentlich strengere Regeln, wenn die Gefahrstoffe in Wasserschutzgebieten gelagert werden sollen. Bei der Berechnung ist es nicht relevant, aus welchem Material die Auffangwanne besteht (also ob es sich um eine Stahl- oder Kunststoff-Auffangwanne handelt).

Für Nicht-Wasserschutzgebiete ist in den VAwS festgelegt, dass eine Auffangwanne mindestens so viel aufnehmen können muss, wie das Volumen des größten darauf gelagerten Behälters. Zudem muss die Auffangwanne mindestens 10% des darauf gelagerten Volumens aufnehmen können. Je nachdem, was das größere Volumen ergibt, bestimmt das Mindestvolumen der Auffangwanne.

An einfachen Beispielen kann man verdeutlichen, wie sich das Mindestvolumen einer Auffangwanne berechnet – vorrausgesetzt man befindet sich nicht in einem Wasserschutzgebiet:

  1.  Auf einer Kunststoff-Auffangwanne sollen 3 Standardfässer á 200 Liter und ein 1000l-IBC-Container gelagert werden. Das Gesamtlagervolumen beträgt also 1600 Litern. Jetzt greift die Regel des größten Behälters, so dass die Auffangwanne muss in diesem Fall mindestens ein Volumen von 1000 Litern haben, um bei einer Leckage des IBC die wassergefährdende Flüssigkeite aufnehmen zu können.
  2. Insgesamt sollen 15 60-Liter Fässer gelagert werden, also ein Gesamtvolumen 900 Litern wassergefährdender Flüssigkeiten. Im Unterschied zum ersten Beispiel greift die 10%-Regel, um die Mindest-Größe der Auffangwanne berechnen zu können.
Stahl-Auffangwanne mit einem Auffangvolumen von 215 Litern - ideal für die Lagerung von 200-Liter-Standardfässern

Stahl-Auffangwanne mit einem Auffangvolumen von 215 Litern – ideal für die Lagerung von 200-Liter-Standardfässern

Wie oben bereits erwähnt, kommen in ausgewiesenen Wasserschutzgebieten striktere Regeln zum Einsatz, denn hier muss die Größe der Auffangwanne immer so gewählt werden, dass alle wassergefährdenden Flüssigkeiten aufgefangen werden können. Für die beiden obigen Beispiele müssten die Auffangwannen eine Mindestgröße von 1600 Litern bzw. 900 Litern haben.

Gerne beraten wir Sie bei der Auswahl der passenden Auffangwannen aus Stahl oder Kunststoff für Ihren Bedarf – sprechen Sie uns an.

Viele Grüße,

Alexander Kipp
Vom Team des Stapler-Profishop

Klassische Auffangwanne oder Bodenschutzwanne – die Unterschiede im Detail

Wenn es um die Lagerung oder Verwendung wassergefährdender Stoffe im Unternehmen, sind Auffangwannen ein wichtiger Bestandteil zu sicheren Lagerung. Im hoffentlich seltenen Fall einer Leckage des Lagerbehälters sollen die Auffangwannen eine Kontamination der Umwelt und der Mitarbeiter vermeiden und entsprechend den entstehenden Schaden minimieren. Daher gibt es zahlreiche Vorschriften für Auffangwannen, die nicht zur Verwendung, sondern auch zu den Größen entsprechende Aussagen machen.  Während die normalen Auffangwannen für die Lagerung und den Transport eingesetzt werden, gibt es auch sogenannte Flächenschutzsysteme – modular kombinierbare Auffangwannen um große Flächen zu schützen. Worin sich die normalen Auffangwannen und die Bodenschutzwannen unterscheiden, erläutert der heutige Beitrag.

Normale Auffangwannen bis zu einem Volumen 1000 Liter

Stahl-Auffangwanne

Weit verbreitete Stahl-Auffangwanne für 2 Fässer

Unter den klassischen Auffangwannen aus Stahl oder Kunststoff versteht man die Modelle mit einem Volumen von bis zu 1000 Litern. Diese sind zur Lagerung oder dem Transport von  Kleingebinde, Fässern und IBC geeignet. Neben den robusten und weit verbreiteten Stahl-Auffangwannen sind besonders die aufgrund des geringen Gewichts beliebten extrem säureresistenten Kunststoff-Auffangwannen in vielen Unternehmen im Einsatz. Diese Auffangwannen werden primär für die mobile Lagerung von Gefahrstoffen genutzt. Die auf den Auffangwannen gelagerten Kleingebinde, Fässer und IBC werden mit den Auffangwannen von Punkt A zu Punk B transportiert.

Bodenschutzwannen & Flächenschutzsysteme

Stahl-Bodenschutzwanne

Bodenschutzwannen modular zum befahrbaren Flächenschutz kombiniert

Sollen ganze Flächen für die Lagerung großer Mengen  Gefahrstoffe vorbereitet werden, kommen die Bodenschutzwannen zum Einsatz, die je nach Bedarf modular zu kompletten Flächenschutzsystemen kombiniert werden können. Mit den passenden  Wannenverbindern und Auffahrrampen sind die Bodenschutzwannen auch mit bspw. mit einem Hubwagen oder bei den Modellen aus Stahl sogar mit einem Gabelstapler oder anderen Fahrzeugen befahrbar. Daher kommen diese Flächenschutzsysteme besonders dann zu Einsatz, wenn große Menge Fässer / IBC-Container mit Gefahrstoffen eingelagert werden sollen. Im Unterschied zu den normalen Auffangwannen, werden bei den Flächenschutzsystemen die Fässer und IBC direkt – also ohne die Auffangwanne – transportiert. Ebenso kommen Stahl-Bodenschutzwannen bei Kraftstoff-Abfüllplätze zum Einsatz. Da die Stahl-Flächenschutzsystem auch mit schweren Fahrzeugen befahren werden können und diese Modelle für die Verwendung mit brennbaren Stoffen wie Diesel oder Benzin zugelassen sind, kann man hier perfekt die Fahrzeuge betanken.

Ob klassische Auffangwanne oder Bodenschutzwanne – beides ist in der modernen Umelt-Lagertechnik aus dem Betriebsalltag zur sicheren Lagerung und Verwendung von wassergefährdenden Stoffen nicht mehr wegzudenken. Wir beraten Sie gerne bei der Auswahl der passsenden Auffangwanne oder Flächenschutzsysteme für Ihren Bedarf – sprechen Sie uns an.

Viele Grüße,
Alexander Kipp
Vom Stapler Profishop

Neu im Sortiment – Vollständig montierte Gasflaschenlager

Schon bei wenigen Gasflaschen, die gelagert werden sollen, kommen sogenannte Gasflaschenlager zum Einsatz. Diese Einrichtungen sind optimal, um die Gasflaschen nicht nur sicher, sondern auch effizient zu lagern, denn auch das Ein- und Auslagern von Gasflaschen kann ohne viel Aufwand und teilweise sogar per Gabelstapler erfolgen. Normale Gasflaschenlager als Bausätze gibt es schon seit langer Zeit am Markt und diese haben sich bei zahllosen Unternehmen etabliert. Fertig montierte Gasflaschenlager sind dahingegen für die Lagerung von Gasfschlachen recht neu und bieten Unternehmen mehr Flexibilität, denn mit ihnen können in kürzester Zeit neue Lagerkapazitäten für Gasflaschen verschiedener Größe geschaffen werden.

In den TRGS 510 werden die Vorgaben detailliert ausgeführt die man bei der Lagerung von Gasflaschen zu berücksichtigen hat. Seit vielen Jahren nutzen Unternehmen Gasflaschen-Container, die speziell für diese Art der Gefahrstofflagerung konstruiert werden und allen Vorgaben der TRGS 510 entsprechen. Neben den Auflagen aus den TRGS 510 sind die Gaslaschen-Container ein sehr guter Diebstahlschutz. Bisher wurden die Gasflaschen-Lager als Bausatz geliefert am Bestimmungsort zusammengebaut – mit dem Nachteil, dass dass ein späteres Versetzen meistens mit einem kompletten Abbau verbunden ist und zusätzliche Lagerkapazitäten nur mit vergleichsweise viel Aufwand geschaffen werden können.

Aufgrund einer großen Nachfrage und eine zunehemden Bedürfnis an Flexibilität bei der Lagerung von Gasflaschen gibt es jetzt komplett montierte Gasflaschencontainer. Ein langwieriger Aufbau oder eine Endmontage entfällt bei diesen Gasflaschen-Lagern. Gleichzeitig kann man die Gasflaschenlager mit wenig Aufwand und mit jedem handelsüblichen Gabelstapler von einem zu anderen Ort versetzen. Die komplett montierten Gasflaschen-Depots verfügen dafür über entsprechende Vorrichtungen und Einfahrtaschen, mit denen die Gasflaschen-Lager einfach mit den Gabeln aufgenommen werden können.

Fertig montierte Gasflaschen-Lager können problemlos versetzt werden

Fertig montierte Gasflaschen-Lager können problemlos versetzt werden

Die fertig montierten Gasflaschen-Lager mit Dach sind ideal für die Gasflaschen-Lagerung im Außenbereich.  Alle montierten Gasflaschen-Lager erfüllen natürlich die Vorgaben der TRGS 510 erfüllt.
Von der weiteren Ausstattung und den verfügbaren Größen unterscheiden sich komplett montierte Modelle nicht signifikant von den Bausatz-Modellen: Es gibt fertig montierte Gasflaschen-Container mit einer Lagerkapazität von bis zu 104 Gasflaschen, mit Einzel- oder Doppelflügeltor sowie mit dem bekannten Zubehör für Gasflaschen-Lager (Gasflaschenwagen, Wand-Halterungen für Gasflaschen, speziellen Paletten für Flaschen für technische Gase uvm.).

Welches Gasflaschenlager  – ob als Bausatz oder fertig montiert und ob mit oder ohne Dach – für das einzelne Unternehmen besser geeignet ist, hängt von zahlreichen Faktoren und individuellen Kriterien ab. Neue, komplett montierte Gasflaschen-Lager bieten auf jeden Fall eine große Flexibilität, wenn Kapazitäten für die Lagerung von Gasflaschen neu geschaffen oder umdisponiert werden müssen.

Gerne beraten wir Sie bei der Auswahl des passenden Gasflaschen-Lagers – sprechen Sie uns an.

Viele Grüße,

Alexander Kipp
Vom Team des Stapler-Profishop

Abfüllplätze & Flächenschutzsysteme für die unternehmensinternen Tankstellen

Normale Auffangwannen sind in der Regel für die Lagerung von Kleingebinden, Fässern oder IBC-Containern bis 1000 Litern Volument ausgelegt. Je nach Situation und Gefahrstoff haben gängige Stahl- oder Kunststoff-Auffangwannen Volumina von 60-1000 Litern. Wenn es allerdings um die Eigenbetankung im Unternehmen geht, sind andere Faktoren im Vordergrund und besondere Auflagen müssen erfüllt werden. Sogenannte Flächenschutzsysteme und Abfüllplätze kommen dann zum Einsatz. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die Auffangwannen für Tankstellen im eigenen Unternehmen.

Durch eine effiziente Eigenbetankung kann man nicht nur viel Zeit sparen, denn Maschinen und der Unternehmensfuhrpark können am Betriebshof betankt werden, auch kann man durch den Kauf großer Kraftstoffmengen viel Geld sparen. Gleichzeitig muss eine eigene Tankstellen sehr hohe Umwelt-Auflagen erfüllen, um nicht nur eine sichere Lagerung des Kraftstoffes zu gewährleisten, auch beim Tankprozess selbst müssen evtl. austretende Kraftstoffe sicher aufgefangen werden. Spezielle Auffangwannen für Tankstellen – Flächenschutzsysteme und Abfüllplätze sorgen hier für die notwendige Sicherheit.

Die speziellen Auffangwannen für Tankstellen sind dabei nicht nur großvolumig, sondern natürlich auch befahrbar, so dass die Maschinen auf die Auffangwanne fahren können und dort die Betankung vorgenommen werden kann. Soll eine Betankung aus mobilen Tanksystemen erfolgen, werden hier teilweise auch Flächenschutzsysteme oder Bodenschutzwannen genutzt.

Abfüllplätze für Tankanlagen im Unternehmen
Diesel-Abfüllplatz KPS-2 für Eigenverbrauchs-Tankanlagen

Geht es allerdings um feste installierte Tankstellen, sind die verwendeten Auffangwannen für Tankstellen sogenannte Kraftstoff-Abfüllplätze. Diese sind für die feste Installation an einer Eigenverbrauchs-Tankstelle ausgelegt und auch mit steckbarer Spritzschutzwand verfügbar. Gleichzeitig sind diese Auffangwannen für Tankstelle so konstruiert, dass die modular erweiterbar sind. Je nach Bedarf sind die Diesel-Abfüllplätze mit verschiedenen Größen erhätlich. Durch die flexible Erweiterbarkeit sind aber auch wesentlich größere Flächen durch die Flächenschutzsystemen entsprechend nutzbar.

Viele Grüße,
Alexander Kipp
Vom Stapler Profishop

Auffangwannen aus Stahl – die Typen KGW, AW, MAW und PW im Vergleich

Auffangwannen aus Stahl sind fester Bestandteil der Umwelt-Lagertechnik und kommen in fast jedem Unternehmen zum Einsatz. Besonders bei der Lagerung von wassergefährdenden Stoffen auf Ölbasis – wie bspw. Altöl, Diesel oder Benzin geht – sind Auffangwannen aus Stahl häufig die erste Wahle vieler Unternehmer. Sie sind nicht nur resistent gegenüber den ölbasierten Gefahrstoffen, sondern verfügen zudem über eine hohe Lebensdauer und große Stabilität, so dass diese Stahl-Auffangwannen auch den ein oder anderen Lapsus verzeihen – selbst wenn man mit den Gabeln eine Staplers nicht so exakt manövriert, halten das Stahl-Auffangwannen aus (Kunststoff-Auffangwannen würden dann schnell brechen). Es ist also nicht verwunderlich, dass Stahl-Auffangwannen wegen der beschriebenen Eigenschaften und wegen des niedrigen Preises in der Industrie sehr beliebt sind und eine entsprechend große Auswahl verschiedener Modelle gibt es, so dass für jede Situation die passende Auffangwannen gefunden werden kann. Die wichtigsten Stahl-Auffangwannen und die typischen Merkmale derer werden heute präsentiert:

Stahl-Auffangwannen vom TYP PW (Profilwannen) – die Preisgünstigen

Wer nach einer besonders günstigen Stahl-Auffangwanne für die Gefahrstoff-Lagerung sucht, wird häufig bei den sogenannten Profilwannen (TYP PW) fündig. Anstatt eines Gitterrostes stehen die Fässer bei den Stahl-Auffangwannen vom TYP PW hier auf Stahlstreben (den sog. Profilen – daher auch der Name Profilwanne). Robuste Stahl-Auffangwannen ab 210€ – das bieten nur die Profilwannen vom TYP PW. Je nach Ausführung sind die Auffangwannen für 2 oder 4 200-Liter Standardfässer augelegt.

Die Allround-Auffangwanne: Stahl-Auffangwannen vom TYP AW

Die Auffangwannen vom TYP AW gehören zu den beliebtesten Modellen und sind in zahlreichen Größen und Variationen lieferbar. Je nach Ausführung können sie 60 (TYP AW 60) oder auch bis zu 1000 Liter (TYP AW / AWA-Großwannen) aufnehmen und sind damit für die Lagerung von bis zu 12 200-Liter-Standardfässern bzw. 2 IBC nutzbar. Mit verschiedenem Zubehör wie Abfüllaufsätzen, mehrteiligem Gitterrost oder auch Spritzschutzwänden ist dieser Typ Auffangwannen sehr universell einsetzbar und für nahezu jede Verwendungsart geeignet bzw. für alle Anforderungen anpassbar.

Auffangwannen vom Typ KGW – perfekte Lagerung von Kleingebinden

Kleingebinde von Gefahrstoffen sind in so gut wie jedem Betrieb vorhanden – selbst kleine Werkstätten oder Handwerskbetriebe lagern in der Regel wassergefährdende Gefahrstoffe in kleinen Mengen. Für genau die Lagerung kleiner Mengen sind die Auffangwannen vom TYP KGW gedacht. Mit einem Volumen von max. 60 Litern sorgen die sogenannten Kleingebindewannen für Ordnung und schützen gleichzeitig Natur und Mitarbeiter vor Kontamination, falls ein Kleingebinde mal Leck schlagen sollte. Neben der Stahl-Ausführung sind die Kleingebindewannen auch aus Edelstahl erhältlich. Edelstahl hat gegenüber Stahl den Vorteil, dass sich in Edelstahl-Auffangwannen auch aggressive Säuren und Laugen lagern lassen, die in einer normalen Stahl-Auffangwanne nicht gelagert werden könnten.

Die flexible Lösung: Modulare-Auffangwannen vom TYP MAW

Modul-Auffangwanne TYP MAW

Modul-Auffangwanne TYP MAW – hier mit Schiebebügel und Rollen ausgestattet

Wer auf große Flexibilität bei der Umwelt-Lagertechnik angewiesen ist, sollte auf die  Modul-Auffangwannen vom TYP MAW zurückgreifen. Dieser Stahl-Auffangwannen lassen sich modular erweitern und so ohne viel Aufwand exakt auf die eigenen Bedürfnisse abstimmen. Das zentrale Element vom TYP MAW bleibt die robuste Auffangwanne aus Stahl, die aber mit einer Vielzahl unterschiedlicher Module erweitert werden kann: Ob Gitterrost, Schiebegriff und Rollen, Fassauflage oder sogar verzinkte Umhausung – die Möglichkeiten sind hier fast unbegrenzt. Keine Auffangwanne bietet eine derart hohe Flexibilität wird die Auffangwanne TYP MAW.

Robust, langlebig und günstig – das ist allen Stahl-Auffangwannen gemein. Welche Auffangwanne dann für den jeweiligen Einsatzzweck ideal ist, hängt von den Anforderungen ab. Durch das große Sortiment von günstigen Stahl-Auffangwannen findet sich aber immer ein passendes Modell. Gerne beraten wir Sie bei der Auswahl der passenden Auffangwanne für Ihren Bedarf – sprechen Sie uns an.

Viele Grüße,

Alexander Kipp
Vom Team des Stapler Profishop

STAWAR – die maßgebliche Richtlinie für Auffangwannen

Nur Auffangwannen, die sich an die in der Stahlwannenrichtlinie (StawaR) enthaltenen Vorgaben halten, verfügen über die notwendigen Zulassungen für die Nutzung in Deutschland. Dieser Artikel gibt einen kompakten Überblick zu den Vorgaben, die in der Stahlwannen-Richtlinie für Auffangwannen aus Stahl enhalten sind und ebenso als Grundlage für die Zulassung weiterer Auffangwannen aus anderen Materialien, wie bswp. die immer beliebter werdenden Kunststoff-Auffangwannen, dient.

Stahl-Auffangwanne vom TYP AW

Die StawaR gilt nicht nur für Stahl-Auffangwannen, sondern auch für Modelle aus Kunststoff

In der Stahlwannen-Richtlinie (StawaR) werden die technischen Baubestimmungen für Auffangwannen aus Stahl geregelt. Die in der StawaR enthaltenen Vorgaben und Richtlinien gelten offiziell für Stahl-Auffangwannen, die für die Lagerung von wassergefährdenden Stoffen genutzt werden und ein Auffang-Volumen von bis zu 1000 Litern haben. Herausgegeben wird die StawaR vom Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt), das auch für Auffangwannen aus anderen Materialien die Prüfung vornimmt, ob diese den notwendigen Vorgaben entsprechend und das zugehörige Ü-Symbol vergibt.

Übereinstimmungssymbol für Auffangwannen

Übereinstimmungssymbol für Auffangwannen

Auch wenn die StawaR insbesondere für die die Hersteller von Stahl-Auffangwannen richtet – denn nur die Modelle lassen sich verkaufen, die der StawaR entsprechen, sollten auch Käufer und Nutzer von Stahl-Aufangwannen  darauf achten, dass die gewünschte Auffangwanne – egal aus welchem Werkstoff – vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) zugelassen ist. Erkennbar ist die Zulassung am sogenannten Übereinstimmungszeichen des DIBt, das sowohl Stahl-Auffangwannen wie auch Kunststoff-Auffangwannen tragen. Dieses Ü-Symbol garantiert nicht nur, dass die Auffangwannen der StawaR entsprechen, sondern auch, dass sie eine entsprechende bauaufsichtliche Zulassung besitzen. Größere Stahl-Auffangwannen (mit einem Volumen von mehr als 1000 Litern) werden ebenfalls so gekennzeichnet, wenn diese der StawaR entsprechen. Bei den Stahl-Auffangwannen erfolgt die Zulassung durch das DIBt für eine ganze Typklasse erfolgt. Bei Kunststoff-Auffangwannen ist dahingegen eine Einzelprüfung durch das DIBt für jedes Einzelmodell notwendig.

Der vollständige Text der StawaR mit den jeweiligen Richtlinien kann man beim DIBt als PDF herunterladen: Stawar (PDF-Datei, 60KB).

Viele Grüße,

Alexander Kipp
Vom Team des Stapler Profishop