Klassische Auffangwannen aus Stahl sind nach wie vor die Basis von moderner Gefahrstoff-Lagerung in Unternehmen kommen immer dann zum Einsatz, wenn es um die Lagerung von wassergefährdenden Stoffen geht – insbesondere wenn entzündbare Flüssigkeiten gelagert werden müssen und Kunststoff-Auffangwannen dann nicht geeignet sind. Stahl als Werkstoff hat sich über Jahrzehnte als langlebig, preiswert und robust gegenüber mechanischen Kräften und so ideal für den häufig harten Betriebsalltag erwiesen. Daher gibt es auch eine entsprechend große Auswahl von Stahl-Auffangwannen und es exisitieren zahlreiche Vorschriften in diesem Bereich. Der heutige Beitrag gibt einen Überblick über die wichtigsten Richtlinien und Vorschriften zu Stahl-Auffangwannen, aber auch welche gängigen Größen es gibt.
Die wichtigsten Vorschriften für Auffangwannen aus Stahl
Im Rahmen der Gefahrstoff-Lagerung sind zahlreiche Vorschriften zu beachten. Die genauen Vorschriften für Auffangwannen werden in in Deutschland in den VaWS festgehalten. Hier werden bspw. Vorgaben zu den Mindestgrößen, Volumen, Umgang mit Auffangwannen und auch den vorgeschriebenenen Prüfungen von Auffangwannen gemacht. Neben den VaWS gibt es für Stahl-Auffangwannen noch eine weitere, wichtige Richtlinie – die sogenannte StawaR – Stahlwannen-Richtlinie, wo detaillierte Vorgaben zur Produktion und Konstruktion vom Stahl-Auffangwannen gemacht werden, damit diese für die Lagerung von Gefahrstoffen zugelasen werden. Vom DiBT wird in Deutschland dann geprüft, ob einen Stahl-Auffangwanne gemäß der StawaR kontruiert wurde.
Stahl-Auffangwanen mit Volumen von 20 bis 1000 Liter – für jeden Bedarf das passende Modell
Die große Nachfrage nach Auffangwannen aus Stahl hat eine große Auswahl unterschiedlicher Modelle hervorgebracht. Die kleinsten Auffangwannen sind Kleingebinde-Wannen, die ein Volumen von bis zu 60 Litern haben und insbesondere zur Lagerung kleiner Mengen Farben, Lacken oder Ölen zum Einsatz kommen. Auch kleine Handwerksbetriebe und selbst Privatleute greifen zu diesen Kleingebindewannen.
Zu den beliebtesten Stahl-Auffangwannen zählen die Modelle mit einem Auffangvolumen von 200 Litern. Um die benötigten Volumen für eine Auffangwanne zu ermitteln, gibt es eine einfache Berechnungsmöglichkeit: Das Volumen einer Auffangwanne muss immer mind. 10% des eingelagerten Volumens betragen, allerdings mindestens das Volumen des größten Behälters betragen (weitere Informationen zu Mindestvolumina von Auffangwannen siehe hier). In Österreich gelten dahingegen noch schärfere Regeln für die Mindestvolumina von Auffangwannen – hier spielt noch die Art des Gefahrstoffbehälters eine wichtige Rolle bei der Volumenberechnung. Informationen zum Volumen von Auffangwannen in Österreich gibt es hier.
Die großen Stahl-Auffangwannen können bis zu 1000l aufnehmen und sind daher insbesondere für die Lagerung von sehr großen Mengen Gefahrstoffen ausgelegt. Neben den vorgegebenen Modellen ist Stahl aber so gut zu verarbeiten, dass auch problemlos Stahl-Auffangwannen exakt nach Kundenwünschen gefertigt werden können.
Viele Grüße,
Alexander Kipp
Vom Team des Stapler-Profishop





