Größenklassen für Auffangwannen aus Stahl

Durch die große Beliebtheit von Stahl-Auffangwannen gibt es eine sehr große Auswahl in diesem Bereich der Umwelt-Lagertechnik. Die primäre Klassifizierung erfolgt daher meistens anhand des Volumens, denn so gehen auch die Käufer vor. Die passende Größe der Auffangwanne ist immer eines der ersten Kriterien das beim Kauf festgelegt wird. Die Klassifizierung erfolgt in drei Cluster: Kleingebindewannen mit einem Volumen von 20-60 Litern, die typischen Fassaufauffangwannen mit einem Volumen von 200-Litern und die größten Auffangwannen haben ein Volumen von 1000-Litern und sind damit bspw. auch für IBC-Container geeignet.

Kleingebindewannen aus Stahl mit einem Volumen bis zu 20-60 Litern

Den Einstieg und damit die kleinsten Stahlauffangwanneen bilden die Kleingebindewannen, die ein Volumen von bis zu 60 Litern besitzen. Diese Auffangwannen findet man in so gut wie jedem produzierendem Betrieb oder Handwerk. Beispielsweise werden auf diesen Auffangwannen Farben, Lacke, Lösungsmittel, aber auch kleine 60-Liter Fässer gelagert. Zur Auswahl stehen hier die Serien KGW für Kleingebinde, Typ AW für 60l-Fässer und der TYP LPW mit Lochplattenwand. 

Stahlauffangwannen für Standardfässer mit bis zu 200 Litern Volumen

Am häufigsten kommen in Unternehmen die 200-Liter Stahl-Auffangwannen zum Einsatz, die für Fässer unterschiedlicher Größe geeignet sind. Mit einer Lagerkapazität für bis zu vier 200-Liter-Fässer und einer extrem großen Modellvielfalt sind die vielseitig einsetzbar und bieten für fast jedes Unternehmen die perfekte Option zur sicheren Gefahrstofflagerung. Ob klassisches Modell wie bspw. TYP AM|AO, besonders günstige Profilwanne oder spezielle Ausführungen in Edelstahl bzw. für Eckstellplätze – 200-Liter-Auffangwannen gibt es in unzähligen Serien, Ausführungen und Varianten. 

Stahl-Auffangwannen für  IBC und große Anzahl von Standardfässern mit bis zu 1000 Litern Volumen

Für IBC-Container und große Mengen Fässer sind die 200-Liter Auffangwannen allerdings nicht mehr ausreichend, dann benötiget man 1000-Liter-Stahl-Auffangwannen. Auf diesen Modellen kann man je nach Ausführung bis zu 3 IBC lagern und die Umwelt effiezient im Falle einer Leckage vor Kontamination durch die in den IBC enthaltenen Gefahrstoffe schützen. Auch gibt es Klassiker, wie die 1000-Liter-Auffangwanne vom TYP AW, aber ebenso spezielle Varianten, wie bspw. Ausführungen in Edelstahl oder bspw. mit PE-Einsatz, so dass hier ebenfalls Säuren und Laugen gelagert werden können, für die Stahl-Auffangwannen sonst ungeeignet sind. 

Tipps zur Lagerung von Winterstreugut – passende Streugutbehälter für jeden Bedarf

Der Winter ist nun ohne Frage in ganz Deutschland angekommen. Nicht nur nachts kommt es landesweit zu frostigen Temperaturen, auch über Tag steigt das Thermometer häufig nicht mehr über den Nullpunkt. Bei derartigen Temperaturen ist es besonders wichtig, passende Streugut griffbereit zu haben, um einen reibungslosen Betriebsablauf sicherstellen zu können. Sogenannte Streugutbehälter haben sich über Jahrzehnte als idele Lagerort herausgestellt, um Winterstreugut nicht nur über einen langen Zeitraum aufberewahren zu können, sondern gleichzeitig dezentral verfügbar zu haben und so im Bedarfsfall schnell und flexibel reagieren zu können.

Die passende Größe eines Streugutbehälters – Modelle bis zu 2000 Liter sind erhältlich

Beim Kauf eines neuen Streugutbehälters, spielt, neben dem Material und der Ausrüstung, die Größe die entscheidende Rolle (also das Volumen, dass der Streugutbehälter aufnehmen kann). Je nach Ausführung haben gängige Streugutbehälter eine Größe beginnend bei 100l bis hin zu über 2000 Litern Volumen. Durch die große Auswahl an Streugubehältern kann man individuell und für den eigenen Bedarf passende Streugutbehälter finden. Gängige und bei vielen gewerblichen und kommunalen Kunden besonders beliebte Größen sind die Modelle mit 200 Litern und mit 400 Litern Volumen.

Streugutbehälter mit 200 Liter Fassungsvermögen für Streugut

Die Streugutbehälter mit 200 Litern Volumen sind sozusagen das kleine Standardmodell. Diese Größe wird gerne von Kommunen und Straßenmeistereien eingesetzt, wenn kleinere Straßen oder Wege auf den Winter vorbereitet werden sollen und das evtl. zum Einsatz kommende Streugut direkt am Einsatzort gelagert wird. Aber ebenso viele Unternehmen und Landwirte greifen zu diesen, denn die Modelle bieten eine in der Regel ausreichende Menge an Streugut, um einen Betriebshof oder um bspw.  Zufahrten von Eis und Schnee zu befreien. Gleichzeitig haben die Streugutbehälter mit 200 Litern Volumen ein sehr attraktives Preis-Leistungsverhältnis. Erhältlich sind die 200l-Streugutboxen mit und ohne Entnahmeöffnung, sowie mit umfangreichem Zubehör.

Streugutbehälter mit 400 Liter Fassungsvermögen für Streugut

An vielen Bundesstraßen, Autobahnen und größeren Landstraßen, aber auch bei größeren Firmen, werden nicht die kleinen 200-Liter Modelle genutzt, sondern es kommen die Streugutboxen mit einem Volumen von 400 Litern zum Einsatz. Die aus GFK gefertigten 400l-Streugutbehälter bieten viel Lagerkapazität für Winterstreugut, sind aber von der benötigten Grundfläche nur unwesentlich größer als die 200 Liter-Modelle, so dass man hier ein effizientes Verhältnis von Grundfläche und Lagermenge hat. Bei der Auswahl von 400l-Streugutbehältern kann man auf eine Vielzahl unterschiedlicher Modelle zurückgreifen: Neben bei der ganz einfachen Ausführung ohne Entnahmeöffnung gibt es ebenso Modelle mit Entnahmeöffnung, die gerade im Alltag viele Vorteile haben. Zusätzlich gibt es 400l-Streugutbehälter, die mit speziell verstärkten Wänden und einem Vandalismusdeckel ideal vor Fremdeinwirkung geschützt sind.

Alle GFK-Streugutbehälter sind für langjährigen Einsatz gedacht

Streugutbehälter jeder Größe sind tagein, tagaus allen möglichen Umwelt- und Wettereinflüssen ausgesetzt. Daher sind die verschiedenen Varianten nicht nur aus besonders beständigem Material (in der Regel GFK) gebaut, sondern bietet mit dem passenden Zubehör auch Schutz vor Vandalismus und anderer Fremdeinwirkung. Entsprechend geht man heute von einer Nutzungsdauer für Streugutbehälter aus, die 20 Jahre und mehr umfasst.

Kriterien für die Auswahl der richtigen Auffangwanne – Größe, Material und spezielle Eigenschaften

Wenn Gefahrstoffe und hier insbesondere wassergefährdende Stoffe in Unternemen gelagert werden sollen, sind in Deutschland Auffangwannen vorgeschrieben, um im Fall einer Leckage des Primärbehälters Menschen und Umwelt vor Schäden zu bewahren und den austretenden Gefahrstoff auffangen zu könnnen. Je nach Gebinde oder Behältergröße – angefangen vom Kleingebinde bis hin zu 1000-l-IBC gibt es für jede Gefahrstoffmenge die passende passende Auffangwanne in der richtigen Größe. Neben der Größe spielen aber zahlreiche weitere Faktoren beim Kauf einer Auffangwanne eine wichtige Rolle: Welches Material soll gewählt werden (Stahl, Kunststoff, Edelstahl oder GFK), soll die Auffangwanne ein Gitterrost besitzen oder nicht, werden die Auffangwanne für spezielle Anwendungen benötigt (wie z. B. die Auffangwannen für Paletten, die von der Größe auf die gängigen Euro- und Industriepaletten abgestimmt sind) usw. usw. Entsprechend sollte man sich vor dem Kauf einer Auffangwanne folgende Fragen stellen, um zu dem passenden Modell zu kommen:

  1. Welche Größe sollte die Auffangwanne haben? 
  2. Aus welchem Material sollte die Auffangwanne sein?
  3. Muss die Auffangwanne spezielle Anforderungen erfüllen?

Die richtige Größe Finden: die VaWs gibt die Größe vor

Das benötigte Volumen bzw. die vorgeschriebene Mindestgröße ist beim Kauf erste Frage, die man sich stellen sollte. Bezüglich des Auffangvolumens sollte man beachten, dass eine Auffangwanne den Inhalt des größten darauf gelagerten Behälters und mindestens 10 % der gelagerten Menge aufnehmen können muss; in Wasserschutzgebieten muss das Volumen der Auffangwanne sogar 100% der gelagerten Menge betragen. Das ist allerdings nur eine grobe Richtlinie für das benötigte Volumen einer Auffangwanne, die genauen Vorgaben für die Größe einer Auffangwanne werden in den VAwS geregelt. Einen detaillierten Überblick über das erforderliche Volumen  mit drei Beispielen für die Volumenberechnung einer Auffangwanne erhalten Sie hier.
Da die VAwS nur für Deutschland gelten, gibt es in anderen Ländern abweichende Regelungen in Bezug auf die Mindestgrößen von Auffangwannen. So sind bspw. die vorgeschriebenen Auffangvolumina in Österreich abhängig von der Art des Primärbehälters, in denen die Gefahrstoffe gelagert werden. 

Das richtige Material der Auffangwanne finden – Stahl, Kunststoff, Edelstahl oder GFK

Um die zweite Frage beim Kauf einer Auffangwanne beantworten zu können, spielt der zu lagernde Gefahrstoff eine große Rolle. Nicht jedes Material ist für die Lagerung aller Gefahrstoffe geeignet, denn bspw. können aggressive Säuren und Laugen das Material von Stahl-Auffangwannen korrodieren lassen, während Kunststoff-Auffangwannen aus PE für brennbare und ölbasierte Gefahrstoffe eher ungeeignet sind. Edelstahl und GFK – zwei Materialien, die in den letzten Jahren immer häufiger für Auffangwannen Verwendung finden – sind wesentlich flexibler einsetzbar, liegen aber preislich deutlich über den Alternativen Auffangwannen aufs Stahl oder Kunststoff. Um die Frage nach dem idealen Material beantworten zu können, ist ein Blick auf die Eignung der Auffangwannen für Gefahrstoffe empfehlenswert, den man hier findet. 

Spezielle Anforderungen – Palettenauffangwannen, besonderes Zubehör uvm.

Häufig werden Auffangwannen nicht einfach nur zur Lagerung von Fässern oder anderen Primärbehältern verwendet, sondern es werden ganz spezielle Anforderungen an sie gestellt: Wenn die Auffangwannen in Kombination mit Paletten eingesetzt werden, müssen sie bestimmte Maße einhalten, um eine optimale Platznutzung zu ermöglichen. Sollen aus den darauf gelagerten Fässern eine Entnahme der Flüssigkeiten möglich sein, kann eine dedizierte Fassablage für Auffangwannen sinnvoll sein. Entsprechend der individuellen Anforderungen werden also die finalen Kriterien festgelegt, um die passende Auffangwanne zu finden.

Mindestgröße von Auffangwannen – Deutschland & Österreich im Vergleich

Bei der Wahl der passenden Auffangwanne steht neben der Materialwahl – Stahl oder Kunststoff – die Größe als zentraler Faktor im Mittelpunkt. In der Regel ist durch umfangreiche Gesetze und Vorschriften klar vorgegeben, wie große eine Auffangwanne mindestens sein muss. In Deutschland sind diese Vorgaben in den VaWS fest geregelt. Aber wie sieht es in anderen Ländern aus und welche Unterschiede gibt es bei den Mindestgrößen von Auffangwannen? Wir vergleichen heute die Mindestvolumina von Auffangwannen in Deutschland und Österreich

In Österreich ist die Beschaffenheit des Lagerbehälters entscheidend

Kunststoff-Auffangwanne

Bei der Berechnung der Mindestgrößen von Auffangwannen gibt es in D und AT große Unterschiede

In Deutschland wird bei der Berechnung des Mindestvolumens der eigentliche Lagerbehälter, in dem der Gefahrstoff lagert, nicht betrachtet. Ob IBC, Stahlfass oder Kleingebinde – in Deutschland muss eine Auffangwanne 10% des Gesamtlagervolumens auffangen können, mindestens jedoch das Volumen des größten gelagerten Behälters. In Zwar gilt in Österreich auch die Vorgabe, dass mindestens das Volumen des größten Lagerbehälters aufgefangen werden muss, aber zudem wird in Österreich noch nach der Art der Lagerbehälter differnziert: Werden einwandige Lagerbehälter benutzt, müssen 75% des Gesamtvolumens von der Auffangwanne aufgenommen werden können. Werden ausschließlich bruchfeste Lagerbehälter aus Metall verwendet, reduziert sich die Mindestgröße der Auffangwanne in Österreich auf 50%. Noch weiter reduziert sich die Mindestgröße – nämlich auf 30% – wenn man nur bruchfeste, metallische Lagerbehälter verwendet, die händisch bewegt werden können. Bei allen Vorgaben gilt unabhängig davon, dass mind. das Volumen des größten Lagerbehälters aufgefangen werden muss.

Beispiele zur Berechnung der Größen von Auffangwannen in Deutschland und Österreich

Drei Beispiele verdeutlichen die Unterschiede in Deutschland und Österreich bei den Mindestvolumina von Auffangwannen:

Zu lagernde Behälter Mindestvolumen der Auffangwanne in Deutschland Mindestvolumen der Auffangwanne in Österreich
2 1000-Liter IBC 1000 Liter 1500 Liter
3 200-Liter Stahlfässer 200 Liter 300 Liter
20 20-Liter Kleingebinde in Metallverpackungen 40 Liter 120 Liter

 

Die Mindestgrößen sind in beiden Ländern – Deutschland und Österreich unabhängig vom gewählten Werkstoff der Auffangwanne  – gilt also für Stahl-Auffangwannen ebenso wie für Kunststoff-Auffangwannen. Ebenso gilt für beide Länder, dass in Wasserschutzgebieten eine Auffangwanne immer so groß gewählt werden muss, dass 100% aufgefangen werden können.

Alexander Kipp
Vom Team des Stapler Profishop

Größe von Auffangwannen – so berechnet man das Mindestvolumen

Bei unserer Beratung beim Kauf von Auffangwannen ist die richtige Größe der Auffangwannen ein besonders wichtiger Faktor. Denn nur wenn die Auffangwanne ein ausreichend großes Volumen besitzt, werden auch die entsprechenden Vorgaben erfüllt.

Dieser Vorgaben über die minimale Größe von Auffangwannen werden in der VAwS (Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen) beschrieben und können sich je nach Bundesland leicht unterscheiden, aber im Großen und Ganzen sind sie doch sehr ähnlich:

Für Nicht-Wasserschutzgebiet gilt, dass eine Auffangwanne mindestens so groß sein muss, wie das Volumen des größten Behälters, der auf der Auffangwanne eingelagert werden soll. Außerdem muss eine Auffangwanne mindestens 10% des Gesamtlagervolumens aufnehmen können. Gerade der erste Teil soll für den Fall die Sicherheit von Umwelt und Menschen gewährleisten, wenn ein Behälter eine Leckage bekommen sollte.

Zwei einfache Rechenbeispiele verdeutlichen, wie man die Mindestgröße einer Auffangwannge ermitteln kann:

  1. Fall: Insgesamt 15 200-Liter Fässer mit wassergefährdenden Stoffen sollten auf der Auffangwanne gelagert werden, also insgesamt ein Lagervolumen von 3000 L wassergefährdender Flüssigkeiten. Hier greift dann bei der Berechnung der Größe der Auffangwanne nicht die Regel bezüglich des größten Behälters, sondern die Größe der Auffangwannen muss mind. 300 Liter betragen, um mind. 10% des Gesamtlagervolumens auffangen zu können.
  2.  Fall: Auf einer Auffangwanne sollen 3 200-Liter Standardfässer und ein 1000l-IBC-Container gelagert werden, ingesamt also ein Lagervolumen von 1600 Litern gelagert werden. Jetzt muss die Größe der Auffangwanne mind. 1000 Liter betragen, damit die Auffangwanne ausreichend Aufnahmemöglichkeiten aufweist, um bei einer Leckage des größten Behälters – in diesem Fall des IBC-Containers – die wassergefährdende Flüssigkeite aufnehmen zu können.
Kunststoff-Auffangwanne mit einem Auffangvolumen von 250 Litern - ideal für die Lagerung von Fässern

Kunststoff-Auffangwanne mit einem Auffangvolumen von 250 Litern – ideal für die Lagerung von Fässern

Die oben genannten Regeln gelten für Gebiete, die nicht als Wasserschutzgebiete ausgewiesen sind. In Wasserschutzgebieten muss die Größe der Auffangwanne so gewählt werden, dass nicht nur ein Teil des Gesamtlagervolumens aufgefangen werden kann, sondern alle wassergefährdendenn Flüssigkeiten müssen aufgefangen werden. Für die beiden obigen Beispiele müssten die Auffangwannen eine Mindestgröße von 3000l (1. Fall) bzw. 1600l haben.

Die minimale Größe einer  Auffangwanne ist dabei unabhängig vom Material, aus dem die Auffangwanne besteht. Die Vorgaben in Bezug auf das Auffangvolumen gelten gleichermaßen für Stahl-Auffangwannen, Edelstahl-Modelle, Kunststoff-Auffangwannen oder Versionen aus GFK.

Viele Grüße,

Alexander Kipp
Vom Team des Stapler-Profishop