Klassische Auffangwanne oder Bodenschutzwanne – die Unterschiede im Detail

Wenn es um die Lagerung oder Verwendung wassergefährdender Stoffe im Unternehmen, sind Auffangwannen ein wichtiger Bestandteil zu sicheren Lagerung. Im hoffentlich seltenen Fall einer Leckage des Lagerbehälters sollen die Auffangwannen eine Kontamination der Umwelt und der Mitarbeiter vermeiden und entsprechend den entstehenden Schaden minimieren. Daher gibt es zahlreiche Vorschriften für Auffangwannen, die nicht zur Verwendung, sondern auch zu den Größen entsprechende Aussagen machen.  Während die normalen Auffangwannen für die Lagerung und den Transport eingesetzt werden, gibt es auch sogenannte Flächenschutzsysteme – modular kombinierbare Auffangwannen um große Flächen zu schützen. Worin sich die normalen Auffangwannen und die Bodenschutzwannen unterscheiden, erläutert der heutige Beitrag.

Normale Auffangwannen bis zu einem Volumen 1000 Liter

Stahl-Auffangwanne

Weit verbreitete Stahl-Auffangwanne für 2 Fässer

Unter den klassischen Auffangwannen aus Stahl oder Kunststoff versteht man die Modelle mit einem Volumen von bis zu 1000 Litern. Diese sind zur Lagerung oder dem Transport von  Kleingebinde, Fässern und IBC geeignet. Neben den robusten und weit verbreiteten Stahl-Auffangwannen sind besonders die aufgrund des geringen Gewichts beliebten extrem säureresistenten Kunststoff-Auffangwannen in vielen Unternehmen im Einsatz. Diese Auffangwannen werden primär für die mobile Lagerung von Gefahrstoffen genutzt. Die auf den Auffangwannen gelagerten Kleingebinde, Fässer und IBC werden mit den Auffangwannen von Punkt A zu Punk B transportiert.

Bodenschutzwannen & Flächenschutzsysteme

Stahl-Bodenschutzwanne

Bodenschutzwannen modular zum befahrbaren Flächenschutz kombiniert

Sollen ganze Flächen für die Lagerung großer Mengen  Gefahrstoffe vorbereitet werden, kommen die Bodenschutzwannen zum Einsatz, die je nach Bedarf modular zu kompletten Flächenschutzsystemen kombiniert werden können. Mit den passenden  Wannenverbindern und Auffahrrampen sind die Bodenschutzwannen auch mit bspw. mit einem Hubwagen oder bei den Modellen aus Stahl sogar mit einem Gabelstapler oder anderen Fahrzeugen befahrbar. Daher kommen diese Flächenschutzsysteme besonders dann zu Einsatz, wenn große Menge Fässer / IBC-Container mit Gefahrstoffen eingelagert werden sollen. Im Unterschied zu den normalen Auffangwannen, werden bei den Flächenschutzsystemen die Fässer und IBC direkt – also ohne die Auffangwanne – transportiert. Ebenso kommen Stahl-Bodenschutzwannen bei Kraftstoff-Abfüllplätze zum Einsatz. Da die Stahl-Flächenschutzsystem auch mit schweren Fahrzeugen befahren werden können und diese Modelle für die Verwendung mit brennbaren Stoffen wie Diesel oder Benzin zugelassen sind, kann man hier perfekt die Fahrzeuge betanken.

Ob klassische Auffangwanne oder Bodenschutzwanne – beides ist in der modernen Umelt-Lagertechnik aus dem Betriebsalltag zur sicheren Lagerung und Verwendung von wassergefährdenden Stoffen nicht mehr wegzudenken. Wir beraten Sie gerne bei der Auswahl der passsenden Auffangwanne oder Flächenschutzsysteme für Ihren Bedarf – sprechen Sie uns an.

Viele Grüße,
Alexander Kipp
Vom Stapler Profishop

Auffangwannen aus Stahl – die Typen KGW, AW, MAW und PW im Vergleich

Auffangwannen aus Stahl sind fester Bestandteil der Umwelt-Lagertechnik und kommen in fast jedem Unternehmen zum Einsatz. Besonders bei der Lagerung von wassergefährdenden Stoffen auf Ölbasis – wie bspw. Altöl, Diesel oder Benzin geht – sind Auffangwannen aus Stahl häufig die erste Wahle vieler Unternehmer. Sie sind nicht nur resistent gegenüber den ölbasierten Gefahrstoffen, sondern verfügen zudem über eine hohe Lebensdauer und große Stabilität, so dass diese Stahl-Auffangwannen auch den ein oder anderen Lapsus verzeihen – selbst wenn man mit den Gabeln eine Staplers nicht so exakt manövriert, halten das Stahl-Auffangwannen aus (Kunststoff-Auffangwannen würden dann schnell brechen). Es ist also nicht verwunderlich, dass Stahl-Auffangwannen wegen der beschriebenen Eigenschaften und wegen des niedrigen Preises in der Industrie sehr beliebt sind und eine entsprechend große Auswahl verschiedener Modelle gibt es, so dass für jede Situation die passende Auffangwannen gefunden werden kann. Die wichtigsten Stahl-Auffangwannen und die typischen Merkmale derer werden heute präsentiert:

Stahl-Auffangwannen vom TYP PW (Profilwannen) – die Preisgünstigen

Wer nach einer besonders günstigen Stahl-Auffangwanne für die Gefahrstoff-Lagerung sucht, wird häufig bei den sogenannten Profilwannen (TYP PW) fündig. Anstatt eines Gitterrostes stehen die Fässer bei den Stahl-Auffangwannen vom TYP PW hier auf Stahlstreben (den sog. Profilen – daher auch der Name Profilwanne). Robuste Stahl-Auffangwannen ab 210€ – das bieten nur die Profilwannen vom TYP PW. Je nach Ausführung sind die Auffangwannen für 2 oder 4 200-Liter Standardfässer augelegt.

Die Allround-Auffangwanne: Stahl-Auffangwannen vom TYP AW

Die Auffangwannen vom TYP AW gehören zu den beliebtesten Modellen und sind in zahlreichen Größen und Variationen lieferbar. Je nach Ausführung können sie 60 (TYP AW 60) oder auch bis zu 1000 Liter (TYP AW / AWA-Großwannen) aufnehmen und sind damit für die Lagerung von bis zu 12 200-Liter-Standardfässern bzw. 2 IBC nutzbar. Mit verschiedenem Zubehör wie Abfüllaufsätzen, mehrteiligem Gitterrost oder auch Spritzschutzwänden ist dieser Typ Auffangwannen sehr universell einsetzbar und für nahezu jede Verwendungsart geeignet bzw. für alle Anforderungen anpassbar.

Auffangwannen vom Typ KGW – perfekte Lagerung von Kleingebinden

Kleingebinde von Gefahrstoffen sind in so gut wie jedem Betrieb vorhanden – selbst kleine Werkstätten oder Handwerskbetriebe lagern in der Regel wassergefährdende Gefahrstoffe in kleinen Mengen. Für genau die Lagerung kleiner Mengen sind die Auffangwannen vom TYP KGW gedacht. Mit einem Volumen von max. 60 Litern sorgen die sogenannten Kleingebindewannen für Ordnung und schützen gleichzeitig Natur und Mitarbeiter vor Kontamination, falls ein Kleingebinde mal Leck schlagen sollte. Neben der Stahl-Ausführung sind die Kleingebindewannen auch aus Edelstahl erhältlich. Edelstahl hat gegenüber Stahl den Vorteil, dass sich in Edelstahl-Auffangwannen auch aggressive Säuren und Laugen lagern lassen, die in einer normalen Stahl-Auffangwanne nicht gelagert werden könnten.

Die flexible Lösung: Modulare-Auffangwannen vom TYP MAW

Modul-Auffangwanne TYP MAW

Modul-Auffangwanne TYP MAW – hier mit Schiebebügel und Rollen ausgestattet

Wer auf große Flexibilität bei der Umwelt-Lagertechnik angewiesen ist, sollte auf die  Modul-Auffangwannen vom TYP MAW zurückgreifen. Dieser Stahl-Auffangwannen lassen sich modular erweitern und so ohne viel Aufwand exakt auf die eigenen Bedürfnisse abstimmen. Das zentrale Element vom TYP MAW bleibt die robuste Auffangwanne aus Stahl, die aber mit einer Vielzahl unterschiedlicher Module erweitert werden kann: Ob Gitterrost, Schiebegriff und Rollen, Fassauflage oder sogar verzinkte Umhausung – die Möglichkeiten sind hier fast unbegrenzt. Keine Auffangwanne bietet eine derart hohe Flexibilität wird die Auffangwanne TYP MAW.

Robust, langlebig und günstig – das ist allen Stahl-Auffangwannen gemein. Welche Auffangwanne dann für den jeweiligen Einsatzzweck ideal ist, hängt von den Anforderungen ab. Durch das große Sortiment von günstigen Stahl-Auffangwannen findet sich aber immer ein passendes Modell. Gerne beraten wir Sie bei der Auswahl der passenden Auffangwanne für Ihren Bedarf – sprechen Sie uns an.

Viele Grüße,

Alexander Kipp
Vom Team des Stapler Profishop

Gefahrgut-Lager, Sonderabfallbehälter (SAB) & Bergungsverpackungen – die Unterschiede im Detail

Sollen Stoffe mit Gefahrenklasse gelagert oder transportiert werden, begegnet man immer den Begriffen Gefahrstoff-Boxen, Gefahrstoff-Behälter und Bergungscontainer. Die Unterschiede sind hier nicht immer ersichtlich – dieser Artikel erläutert die Unterschiede der Gefahrgut-Depots, Behälter für Sonderabfall und Bergungsbehälter  im Detail.

Gefahr-Stoffe müssen bei der Lagerung und dem Transport mit besonderer Vorsicht behandelt werden. Nicht umsonst gibt es hier passende Lagertechnik für Stoffe mit Gefahrenklasse und auch ein Gefahrstofftransport darf in der Regel nur bestimmten Behältern, die speziell für den Gefahrstofftransport konstruiert worden sind, durchgeführt werden. Am häufigsten begegnet man hier dem Begriff “Gefahrstoff-Lager”. Dieser Begriff ist allerdings nicht klar umrissen und bezeichnet somit je nach Kontext ein Behältnis für die Lagerung der Gefahrstoffe oder auch für den Gefahrstoff-Transport. Je nach Art und Gefährlichkeit der Stoffe mit Gefahrenklasse gibt es passende Gefahrstoff-Depots. Auch die Aufnahmekapazität der Gefahrstoff-Container ist je nach Bedarf skalierbar – angefangen bei wenigen Litern Volumen bis hin zu Gefahrgut-Lager, die ein Aufnahme von mehreren tausend Litern Gefahrstoffe ermögliche.

Einen ganz speziellen Typ von Gefahrstoff-Depots stellen dabei die Sonderabfallbehälter (SAB) dar. Sonderabfälle sind häufig ein Nebenprodukt in vielen Produktions- und Verarbeitungsprozessen und diese Sonderabfälle können – wie der Name es schon vermuten lässt – nicht über den normalen Entsorgungs- oder Recyclingweg abgeführt werden. Für die Lagerung und den Transport dieser Gefahr-Stoffe gibt es daher Gefahrstoff-Behälter, die besondere Sicherheit bieten und Mitarbeiter und Umwelt vor einer Kontamination mit diesen Sonderabfällen schützen. Gefahrstoff-Transportbehälter können in der Regel flüssige Gefahrstoffe aufnehmen oder die Sonderabfallbehälter sind für feste bzw. pastöse Stoffe konstruiert und zugelassen. Mit den entsprechenden Zulassungen versehen, ermöglichen Gefahrstoff-Behälter heutzutage auch einen internationalen Gefahrstoff-Transport, der vor wenigen Jahren noch schwer denkbar bzw. unmöglich war.

Berge-Großbehälter für IBC-Container

Berge-Großbehälter für IBC-Container

Bergebehälter kommen beim Gefahrstofftransport, wenn alles korrekt abläuft gar nicht zum Einsatz, denn mit diesen ganz speziellen Behältnissen können defekte Primärbehälter, die Stoffe mit Gefahrenklasse enthalten, transportiert werden. Ein typisches Szenario, bei dem Bergungscontainer zum Einsatz kommen, ist eine Leckage eines normalen Standardfasses, in dem bspw. eine Säure transportiert wird. Ein Umladen der Gefahrstoffe vor Ort ist nur selten möglich, so dass die defekten Primärbehälter vor Ort nur geborgen werden, in einen Bergebehälter umgeladen werden und in diesem zum Bestimmungsort transportiert werden. Neue Bergeverpackungen sind die sogenannten Bergungsgroßbehälter, welche sich insbesondere durch ihr großes Volumen von den normalen Bergungsbehältern unterscheiden. Bergegroßverpackung sind für die Aufnahme von einem bis zu vier 200l-Standardfässern ausgelegt und können selbst komplette 1000l-IBC aufnehmen, die Leck geschlagen sind. Durch die Zulassung nach den aktuellen internationalen Richtlinien (bspw. die ADR 2015) können mit den Bergungsgroßbehältern die beschädigten Primärbehälter auch international transportiert werden.

Gefahrstoff-Depots, Sonderabfall-Transportbehälter und Bergungsverpackungen – drei wichtige Begriffe aus dem Sonderabfall-Transport. Dieser Artikel hat die Unterschiede erläutert und beispielhafte Anwendung der Behälter für Sonderabfall und Bergegroßbehälter aufgezeigt.

Lagerung von Gefahrstoffen im Unternehmen – die Lösungen im Überblick

Liebe Leser und Kunden des Stapler-Profishops,

der Umgang und die Lagerung von Gefahrstoffen sind im Unternehmensalltag fester Teil des normalen Betriebs. Die sichere und gesetzeskonforme e Gefahrstofflagerung ist nicht nur vorgeschrieben, sondern auch für den Schutz der Mitarbeiter unerlässlich. Die entsprechende Umwelt-Lagertechnik ermöglicht dabei die ordnungsgemäße Lagerung Gefahrstofflagerung. Allerings gibt es hier eine große Auswahl angefangen von Gefahrstofflagern,  über Brand-Schutz-Container bis hin zu Gasflaschencontainern . Wann welche Lagereinrichtungen am besten eingesetzt werden können, klären wir im heutigen Beitrag.

F-90-Brandschutzcontainer sind ganz spezielle Ausführungen von abgeschlossenen Gefahrstoff-Depots, die noch strengere Sicherheitsauflagen erfüllen müssen. F90-Brandschutzcontainer eignen sich im Gegensatz zu den normalen Gefahrstoff-Lagern auch zur Aufnahme von hochbrennbaren Flüssigkeiten (Gefahrgutklassen F / F+), wie auch zur Lagerung von brandfördernden und giftigen Gefahrstoffen.
Selbstschließende F90-Flügeltore, Möglichkeiten zum Potenzialausgleich und selbstschließende Zu- und Abluftöffnungen sind nur eine kleine Auswahl der Brandschutz-Eigenschaften, die die F90-Brandschutzcontainer auszeichnet. Mit diesen Eigenschaften wird eine hohe Feuerbeständigkeit erreicht.

Gefahrstoff-Depots müssen wesentlich weniger Auflagen erfüllen, als Brandschutzcontainer und sind entsprechend günstiger. Die Gefahrstoffdepots sind in der Regel komplett abgeschlossen, aber mit Gasdruckfedern im Dach ausgestattet, so dass ein natürlicher Luftwechsel für einen Austausch der inneren Luft sorgt. Gefährliche Ausgasungen können sich so nicht zu Konzentrationen anreichern. Ebenso sind sind Gefahrstofflager meistens mit einer Auffangwanne ausgerüstet, damit alle eventuell austretenden Flüssigkeit aufzufangen. Ein besonderes Merkmal bei zahlreichen Gefahrstoff-Lagern ist die abklappbare Vordertür, auch als Laderampe benutzt werden kann.
Das Sortiment der Gefahrstoff-Depots bietet für die unterschiedlichen Anwendungn die passende Lösung – für die Lagerung von Fässern, IBC-Containern oder anderen Gebinden sind Modelle lieferbar.

Speziell für die Lagerung von Gasflaschen im Unternehmen sind Gasflaschen-Lager konstruiert worden. Um den sicheren Stand der Gasflaschen gewährleisten, ist ein Gasflaschenlager, anstatt mit einer Auffangwanne, meistens mit einem Gitterrostboden ausgestattet. Gleichzeitig wird ein Bodenkontakt der Gasflaschen vermieden. Ein Gasflaschen-Lager ist darüber hinaus für die Außenlagerung von Gasflaschen gedacht, (Brand-Schutz-Container oder ein Gefahrstoff-Depot sind für die Innenlagerung geeignet).

 Gerne beraten wir Sie bei der Auswahl der passenden Gefahrstoff-Depots für Ihren Betrieb. Mit unserer großen Auswahl an Umwelt-Lagertechnik bieten wir für jeden Bedarf die passende Lösung – sprechen Sie uns einfach an.

Viele Grüße,
Alexander Kipp
Vom Stapler-Profishop Team

Gabelverlängerungen für Gabel-Stapler – ein Kaufberater

Sehr geehrte Lagerprofis und Logistiker,

Gabelverlängerungen für Gabelstapler sind eines der am häufigsten gekauften Zubehörteile für Gabel-Stapler. Die Auswahl der Stapler-Zinkenverlängerungen im Handel ist dabei groß. Dieser Artikel zeigt, wo die Unterschiede liegen und worauf man beim Kauf  achten sollte.

Fast jeder Industrie- und Handelsbetrieb hat einen oder mehrere Motorstapler im Einsatz. Mit den passenden Stapler-Anbaugeräten kann der Gabelstapler dabei viel mehr, als nur Paletten transportieren – der Stapler wird zum Allzweckhelfer in unzähligen Situationen. Häufig reicht aber die Reichweite der Gabelstaplerzinken nicht aus und dann gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder man tauscht die Gabelstapler-Zinken gegen komplett neue, längere Gabelzinken aus oder man nutzt Staplergabel-Verlängerungen. Der Vorteil von Stapler-Gabelverlängerungen gegenüber komplett neuen Gabeln ist dabei auf der einen Seite die höhere Flexibilität, denn Zinkenverlängerungen für Stapler sind viel schneller einsatzbereit, als ein neues Paar Gabelstaplerzinken.
Gleichzeitig sind Stapler-Zinkenverlängerungen wesentlich günstiger, als komplett neue Staplerzinken.

Die Preise für Gabelverlängerungen für Stapler reichen dabei von gut 300 Euro bis hin zu über 600 Euro. Aber worin liegt dieser gewaltige Preisunterschied begründet? Auf der einen Seite sind die Ausmaße der Staplergabel-Verlängerungen natürlich eine Ursache für die Preisunterschiede. So kosten bspw. Zinkenverlängerungen für Stapler für Staplerzinken mit einer Breite von 80mm weniger, als vergleichbare Gabelverlängerungen für Gabelstaplerzinken mit einer Breite von 120mm. Analoges gilt auch für die Länge der Zinkenverlängerungen für Stapler, so dass man hier sagen kann, je länger desto höher liegt der Preis.

Ein weiterer und wesentlich wichtigerer Unterschied liegt aber in der Bauform der Gabelverlängerungen für Stapler. Generell wird hier zwischen offenen und geschlossenen Modellen unterschieden, wobei geschlossene Ausführungen der Stapler-Zinkenverlängerungen höherpreisig sind, als die offenen Alternativen.
Die offenen Gabelverlängerungen sind von unten offen, wohingegen die geschlossenen Modelle die Gabeln vom Stapler komplett umschließen. Dieser konstruktionsbedingte Unterschied sorgt auch für die unterschiedlichen Tragfähigkeiten von offenen und geschlossenen Stapler-Zinkenverlängerungen dahingehend, dass geschlossene Gabelverlängerungen eine wesentlich höhere Tragkraft haben, als offene Modelle.

Für alle Stapler-Gabelverlängerungen gilt aus statischen Gründen aber, dass die Gabeln vom Stapler immer mind. 60% der Länge der Stapler-Gabelverlängerungen haben müssen, ansonsten ist ein Gebrauch nicht zulässig. Darüber hinaus sind alle Staplergabel-Verlängerungen in kürzester Zeit einsatzbereit: Sie werden einfach mit den Gabelstaplerzinken aufgenommen, mit Steckbolzen gesichert und schon kann die Nutzung der Stapler-Zinkenverlängerungen losgehen.

Egal ob offen oder geschlossen, alle Zinkenverlängerungen für Stapler von namhaften Herstellern sind robust gebaut und für den intensiven, gewerblichen Einsatz gedacht. Wie andere, qualiativ hochwertige Anbaugeräte auch, sind auch die Stapler-Zinkenverlängerungen mit den nötigen Zulassungen und Prüf-Zertifikaten ausgestattet, so dass der Gebrauch bei Beachtung der Sicherheitsrichtlinien problemlos möglich ist.

Gerne beraten wir Sie auch bei der Auswahl der passenden Gabelverlängerungen Ihren Einsatz – sprechen Sie uns einfach an.

Viele Grüße,

Alexander Kipp
Vom Team des Stapler-Profishop

Gasflaschen-Container, Brandschutz-Container & Gefahrstoff-Depots – wir erklären die Unterschiede der Gefahrstofflager

Sehr geehrte Lagerprofis,

Gefahrstoffe aller Art sind im betrieblichen Alltag häufiger Bestandteil des normalen Unternehmensbetriebs. Die richtige Lagerung von  Gefahrstoffen ist nicht nur  vorgeschrieben, sondern auch für die Sicherheit der Mitarbeiter unerlässlich. Gefahrstoff-Depots, Brandschutzcontainer und Gasflaschenlager  sind typische Lagersysteme für Gefahrstoffe – doch wo liegen die Unterschiede und wann ist was am besten geeignet? Wir liefern heute die Antworten!

Gefahrstoffdepots sind in der Regel komplett abgeschlossen und abschließbar. Ebenso besitzen Gefahrstoffdepots Gasdruckfedern im Dach, so dass ein Austausch der Luft ermöglicht wird und so keine Ausgasungen der Gefahrstoffe sich im Innern der Gefahrstoffdepots ansammeln können. Gleichzeitig sind Gefahrstoff-Lager in der Regel mit einer Auffangwanne ausgestattet, so dass evtl. austretenden Gefahrstoff-Flüssigkeiten direkt aufgefangen werden können. Abhängig vom jeweiligen Modell sind Gefahrstoff-Depots für die Lagerung von Fässern, IBC-Containern oder anderen Gebinden konstruiert. Ein besonderes Merkmal bei Gefahrstoff-Depots ist die abklappbare Vordertür, auch als Laderampe benutzt werden kann.

Brandschutzcontainer sind auch eine Art von abgeschlossenen Gefahrstoff-Depots, allerdings mit wesentlich höheren Sicherheitseinrichtungen. Brandschutz-Container eignen sich im Gegensatz zu einfachen Gefahrstoff-Lagern auch zur Einlagerung von brennbaren Flüssigkeiten mit der Gefahrgutklassen F / F+, sowie zur Lagerung von brandfördernden und giftigen Gefahrstoffen. Um die Feuerbeständigkeit und alle gesetzlichen Vorschriften zum Brandschutz zu erfüllen, besitzen die F90-Brandschutz-Container viele Sicherheits-Einrichtungen: Selbstschließende F90-Flügeltore, F90-Brandschutztüren Möglichkeiten zum Potenzialausgleich und selbstschließende Zu- und Abluftöffnungen sind nur eine kleine Auswahl der Brandschutz-Eigenschaften, die die F90-Brandschutz-Container besitzen.

Gasflaschencontainer hört sich zwar im ersten Moment ähnlich an, wie ein Gefahrstoff-Lager oder ein Brand-Schutz-Container, ist aber von der Konstruktion her wesentlich einfacher, weil ein Gasflaschencontainer eine Einrichtung für die Lagerung von Gasflaschen ist, so dass hier bspw. eine Auffangwanne nicht notwendig ist. Anstelle einer Auffangwanne kann ein Gasflaschencontainer dahingegen mit einem Gitterrostboden ausgestattet werden, um einen sicheren Stand der Gasflaschen zur ermöglichen und einen direkten Bodenkontakt der Gasflaschen zu vermeiden. Ein Gasflaschencontainer ist darüber hinaus für die Außenlagerung von Gasflaschen gedacht, wohingegen ein Brandschutzcontainer oder ein Gefahrstoffdepots auch für die Innenraumlagerung von Gefahrstoff-Erzeugnissen ausgelegt sind.

Gerne beraten wir Sie bei der Auswahl der passenden Gefahrstoff-Lager – ob Gasflaschen-Container, F90-Brandschutz-Container oder auch Gefahrstoff-Depot. Wir bieten für jeden Bedarf die entsprechenden Lagersysteme an – sprechen Sie uns einfach an. Auch individuelle Anfertigungen sind für ein kein Problem.

Viele Grüße,
Alexander Kipp
Vom Team des Stapler-Profishops

Die Unterschiede der verschiedenen Gefahrstofflager im Überblick

Liebe Leser und Kunden des Stapler-Profishops,

Gefahrstoffe sind im Unternehmensalltag häufiger Bestandteil des normalen Betriebs. Korrekte Gefahrstofflagerung von Flüssigkeiten ist gesetzlich vorgeschrieben für den Schutz der Mitarbeiter unerlässlich. Passende Umwelt-Lagertechnik garantiert eine ordnungsgemäße Lagerung von Gefahrstoffen. Gefahrstofflager, Brand-Schutz-Container und Gasflaschencontainer sind typische Lagerstätten für Gefahrstoffe – doch wo liegen die Unterschiede? Wir klären auf.

Gasflaschen-Lager sind ideal für die  Lagerung von Gasflaschen, so dass hier bspw. eine Auffangwanne nicht notwendig ist. Anstelle einer Auffangwanne kann ein Gasflaschenlager bspw. mit einem Gitterrostboden ausgestattet werden, um einen sicheren Stand der Gasflaschen zur ermöglichen, ebenso wird ein Bodenkontakt der Gasflaschen vermieden. Ein Gasflaschen-Lager ist darüber hinaus für die Außenlagerung von Gasflaschen gedacht, (Brand-Schutz-Container oder ein Gefahrstoff-Depot sind für die Innenlagerung geeignet).

Gefahrstoff-Depots sind in der Regel komplett abgeschlossen und abschließbar. Gleichzeitig haben Gefahrstoff-Depots Gasdruckfedern im Dach, so dass ein natürlicher Luftwechsel für einen Austausch der inneren Luft sorgt. Ausgasungen können sich so nicht zu gefährlich hohen Gefahrstoff-Konzentrationen im Innern der Depots für gefährliche Stoffe anreichern. Gleichzeitig sind Gefahrstofflager in der Regel mit einer Auffangwanne ausgestattet, um alle Flüssigkeit aufzufangen, die austreten und die Umwelt zu schützen.
Abhängig vom jeweiligen Modell sind Gefahrstoff-Depots für die Lagerung von Fässern, IBC-Containern oder anderen Gebinden konstruiert. Ein besonderes Merkmal bei Gefahrstoff-Lagern ist die abklappbare Vordertür, auch als Laderampe benutzt werden kann.

Brandschutz-Container sind besondere Ausführungen von abgeschlossenen Gefahrstoff-Depots mit wesentlich höheren Sicherheitseinrichtungen. Brandschutzcontainer eignen sich im Gegensatz zu einfachen Gefahrstoff-Lagern auch zur Einlagerung von brennbaren Flüssigkeiten mit der Gefahrgutklassen F / F+ und Einlagerung von brandfördernden und giftigen Gefahr-Stoffen. Um die Feuerbeständigkeit und alle Vorschriften zum Brandschutz zu erfüllen, haben die F90-Sicherheits-Container viele Sicherheits-Einrichtungen: Selbstschließende F90-Flügeltore, Möglichkeiten zum Potenzialausgleich und selbstschließende Zu- und Abluftöffnungen sind nur eine kleine Auswahl der Brandschutz-Eigenschaften, die die F90-Brandschutzcontainer auszeichnet.

Gerne beraten wir Sie bei der Auswahl der passenden Gefahrstoff-Depots für Ihren Betrieb. Mit unserer großen Auswahl an Umwelt-Lagertechnik bieten wir für jeden Bedarf die passende Lösung – sprechen Sie uns einfach an.

Viele Grüße,
Alexander Kipp
Vom Stapler-Profishop Team