STAWAR – die maßgebliche Richtlinie für Auffangwannen

Nur Auffangwannen, die sich an die in der Stahlwannenrichtlinie (StawaR) enthaltenen Vorgaben halten, verfügen über die notwendigen Zulassungen für die Nutzung in Deutschland. Dieser Artikel gibt einen kompakten Überblick zu den Vorgaben, die in der Stahlwannen-Richtlinie für Auffangwannen aus Stahl enhalten sind und ebenso als Grundlage für die Zulassung weiterer Auffangwannen aus anderen Materialien, wie bswp. die immer beliebter werdenden Kunststoff-Auffangwannen, dient.

Stahl-Auffangwanne vom TYP AW

Die StawaR gilt nicht nur für Stahl-Auffangwannen, sondern auch für Modelle aus Kunststoff

In der Stahlwannen-Richtlinie (StawaR) werden die technischen Baubestimmungen für Auffangwannen aus Stahl geregelt. Die in der StawaR enthaltenen Vorgaben und Richtlinien gelten offiziell für Stahl-Auffangwannen, die für die Lagerung von wassergefährdenden Stoffen genutzt werden und ein Auffang-Volumen von bis zu 1000 Litern haben. Herausgegeben wird die StawaR vom Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt), das auch für Auffangwannen aus anderen Materialien die Prüfung vornimmt, ob diese den notwendigen Vorgaben entsprechend und das zugehörige Ü-Symbol vergibt.

Übereinstimmungssymbol für Auffangwannen

Übereinstimmungssymbol für Auffangwannen

Auch wenn die StawaR insbesondere für die die Hersteller von Stahl-Auffangwannen richtet – denn nur die Modelle lassen sich verkaufen, die der StawaR entsprechen, sollten auch Käufer und Nutzer von Stahl-Aufangwannen  darauf achten, dass die gewünschte Auffangwanne – egal aus welchem Werkstoff – vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) zugelassen ist. Erkennbar ist die Zulassung am sogenannten Übereinstimmungszeichen des DIBt, das sowohl Stahl-Auffangwannen wie auch Kunststoff-Auffangwannen tragen. Dieses Ü-Symbol garantiert nicht nur, dass die Auffangwannen der StawaR entsprechen, sondern auch, dass sie eine entsprechende bauaufsichtliche Zulassung besitzen. Größere Stahl-Auffangwannen (mit einem Volumen von mehr als 1000 Litern) werden ebenfalls so gekennzeichnet, wenn diese der StawaR entsprechen. Bei den Stahl-Auffangwannen erfolgt die Zulassung durch das DIBt für eine ganze Typklasse erfolgt. Bei Kunststoff-Auffangwannen ist dahingegen eine Einzelprüfung durch das DIBt für jedes Einzelmodell notwendig.

Der vollständige Text der StawaR mit den jeweiligen Richtlinien kann man beim DIBt als PDF herunterladen: Stawar (PDF-Datei, 60KB).

Viele Grüße,

Alexander Kipp
Vom Team des Stapler Profishop

Welche Gefahrstoffe können in welchen Auffangwannen gelagert werden?

Beim Kauf einer Auffangwanne sind zwei Faktoren maßgeblich bei der Entscheidung,  welche Auffangwanne in die engere Wahl genommen werden kann: Das notwendige Mindestvolumen, das die Auffangwanne besitzen muss. Während die Größe von Auffangwannen durch vielfältige Vorschriften bestimmt werden, spielen bei der Materialwahl andere Faktoren eine Rolle. Grundstätzlich gibt es bei den Auffangwannen normalerweise vier Materialien, die sich in der Industrie etabliert haben – Stahl, Edelstahl, Kunststoff (Polyethylen) und GFK (Glasfasverstärkter Kunststoff). Allerdings eignen sich nicht alle Werkstoffe für die Lagerung von allen Gefahrstoffen, so dass die zu lagernden Gefahrstoffe maßgeblich die Auswahl der Auffangwanne beeinflussen. Ein detaillierter Vergleich der Auffangwannen zeigt, welche Werkstoffe für die Lagerung welcher Gefahrstoffe geeignet sind.

Stahl-Auffangwannen Edelstahl-Auffangwannen PE-Auffangwannen GFK-Auffangwannen
Altöl (brennbar, Flammpunkt >55°C)  haken_klein haken_klein  kreuz  haken_klein
Diesel / Heizöl (brennbar, Flammpunkt >55°C)  haken_klein haken_klein  kreuz  haken_klein
Diesel / Heizöl (brennbar, Flammpunkt >55°C)  haken_klein haken_klein  kreuz  kreuz
Nitro, Benzin (hochentzündlich bis entzündlich)  haken_klein haken_klein  kreuz  kreuz
Säuren bis Konz. 20%, Batteriesäure 37%ig  kreuz (nur mit spez. Einsatz) haken_klein  haken_klein  haken_klein
Säuren bis Konz. 10%, Fixierbäder, Salzlösungen PH 6-8  kreuz (nur mit spez. Einsatz) haken_klein  haken_klein  haken_klein
Karbonsäuren (Konz. >10%; außer Ameisensäure)  kreuz kreuz  kreuz kreuz
Laugen PH >8 kreuz (nur mit spez. Einsatz) haken_klein haken_klein  kreuz
Laugen PH 7-8  haken_klein haken_klein  haken_klein  haken_klein

Unabhängig vom gewählten Material und dem Volumen der Auffangwanne müssenalle  in Deutschland alle eingesetzten Auffangwannen über die notwendige Zulassung verfügen. Diese ist für sowohl für Kunststoff-Auffangwannen wie auch für Stahl-Auffangwannen erkennbar am sogenannten Übereinstimmungssymbol (Ü-Zeichen), vergeben vom DIBt. Für Stahl-Auffangwannen wird diese Zulassung in der Stahlwannen-Richtlinie StawaR geregelt, für Kunststoff-Auffangwannen wird diese Zulassung direkt vom DIBt vergeben.

All unsere Auffangwannen verfügen über die notwendigen Zulassungen. Gerne beraten wir Sie auch bei der Auswahl der passenden Auffangwanne für Ihren Bedarf – sprechen Sie uns einfach an.

Viele Grüße,
Alexander Kipp
Vom Team des Stapler-Profishops

Was bedeutet eigentlich das WHG für die Umwelt-Lagertechnik?

Die Abkürzung WHG ist im Kontext mit Auffangwannen und der Gefahrstofflagerung immer wieder zu hören. Die Abkürzung WHG steht dabei für Wasserhaushaltsgesetz, aber was ist eigentlich der Inhalt vom WHG und wann kommt es zur Anwendung? Welchen Einfluss hat das WHG auf den Kauf von Auffangwannen und worauf muss macnh achten? Die Antworten auf all diese Fragen rund um das WHG gibt dieser Beitrag.

Ganz grundsätzlich ist das WHG (Wasserhaushaltsgesetz) ist die rechtliche Basis, wenn es um die von Umwelt-Lagertechnik und Auffangwannen, denn im WHG ist festgelegt, dass bei der Lagerung von wassergefährdenden Stoffen entsprechende Schutzmaßnahmen getroffen werden müssen. Das Ziel des WHG ist der Schutz der Gewässer und bezieht sich auf oberirdische Gewässer, Grundwasser und Küstengewässer. Im Zusammenhang mit wassergefährdenden Stoffen und Auffangwannen ist besonders der Abschnitt 3 (Umgang mit wassergefährdenden Stoffen) des WHG von Bedeutung. Neben den allgemeinen Sorgfaltspflichten beim Umgang mit wassergefährdenden Stoffen werden konkrete Handlungsvorgaben für den Betreiber / Nutzer von Auffangwannen im WHG beschrieben.

Neben der StawaR (Stahlwannenrichtlinie) und der Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen ist das Wasserhaushaltsgesetz damit eine der wichtigsten Vorschriften – vielleicht sogar die wichtigste Vorschrift, die im Zusammenhang mit Auffangwannen Anwendung findet und in der Praxis weitreichende Auswirkungen für Auffangwannen hat. Das WHG regelt nicht nur den Umgang mit wassergefährdenden Stoffen , auch werden die Gefahrstoffe in Wassergefährdungsklassen (WGK 1 bis WGK 3) eingeteilt. Der Begriff “Umgang” umfasst in diesem Zusammenhang dabei nicht nur die Verwendung Gefahrstoffe Stoffe der Klassen WGK 1-3, sondern auch das Lagern, Umfüllen, Abfüllen oder Herstellen der Gefahrstoffe wird unter dem Begriff „Umgang“ zusammengefasst.

Stahl-Auffangwanne nach WHG

Die Stahl-Auffangwanne vom TYP WM erfüllt die Vorgaben vom WHG

Neben den Handlungsvorgaben und allgemeinen Vorschriften werden im WHG auch Auffangwannen selbst thematisiert. In § 63 WHG wird bspw. festgelegt, dass Auffangwannen so beschaffen sein müssen, dass eine “nachteilige Veränderung von Gewässern” nicht stattfindet. Was im Amtsdeutsch etwas verklausuliert klingt, bedeutet nichts anderes, als dass Gewässer keinen Schaden durch den Umgang mit wassergefährdenden Stoffen nehmen dürfen und daher Auffangwannen nach dem WHG genutzt werden müssen. Auch regelt das WHG, welche Auffangwannen zum Einsatz kommen dürfen. Für Deutschland bedeutet dies, dass Auffangwannen mit einer Zulassung vom DIBT (bspw. mit Übereinstimmung nach StawaR) nach dem WHG verwendet werden dürfen bzw. müssen. Häufig spricht man bei diesen Modellen von  Auffangwannen nach WHG. Bei Auffangwannen ohne Zulassung ist der § 63 vom WHG dahingegen nicht erfüllt, so dass von einer Nutzung derartiger Auffangwannen abzusehen ist.

Alle unsere Auffangwannen erfüllen die Vorgaben des WHG und besitzten eine entsprechende Zulassung vom DIBT. Gerne beraten wir Sie auch bei der Wahl der passenden Auffangwanne für Ihren Einsatzzweck.

Viele Grüße,
Alexander Kipp
Vom Team des Stapler Profishop

Flächenschutzwannen und Containerwannen – für große Volumina von Gefahrstoffen

Container-Sicherheitswannen und Bodenschutzwannen bieten vielen Unternehmen einen schnell und eifach zu installiertenden Flächenschutz – daher werden die Bodenschutzwannen auch häufig Flächenschutzsysteme genannt.Hier werden diese beiden speziellen Typen von Auffangwannen – Containerwannen und Bodenschutzwannen vorgestellt.

Normale Auffangwannen haben in der Regel ein Volumen von bis zu 1000 Litern, aber diese Auffangwannen reichen oftmals nicht aus, so dass jetzt zwei weitere Typen immer stärker auf den Markt kommen, die zum Auffangen wesentliche größerer Mengen der Gefahren-Stoffe eingesetzt werden können: Bodenschutz-Sicherheitswannen und Container-Wannen.

Containerwannen haben sehr viel mit den normalen Auffangwannen gemeinsam, bieten aber eine größere Abstellfläche und auch mehr Volumen, so dass sich hier sogar Absetzcontainer gelagert werden können. Absetzcontainer kommt oftmals bei der Sammlung von Bauschutt und anderen Abfällen zum Einsatz und manchmal geraten auch feste oder flüssige Gefahrstoffe in dieses Sammelsurium der Abfälle. Normale Absetzcontainer sind dabei nicht flüssigkeitsdicht, so dass flüssige und wassergefährdende Gefahrsttoffe die Umwelt kontaminieren würden. An diesem Punkt werden dann Containerwannen eingesetzt, denn hier wird der Absetzcontainer nicht auf dem normalen Boden, sondern auf der Container-Auffangwanne abgesetzt. Selbst wenn jetzt Flüssigkeiten aus dem Container austreten sollten, fängt die Containerwanne diese feste oder flüssige Gefahrstoffe auf und verhindert ein Verschmutzen der Umwelt und Mitarbeiter und bewahrt so auch das Unternehmen vor hohen Strafen bzw. Kosten zur Säuberung der Umwelt.

Eine Bodenschutzwanne ist begeh- und befahrbar - ideal für die Lagerung großer Mengen

Eine Bodenschutzwanne ist begeh- und befahrbar – ideal für die Lagerung großer Mengen

Wenn große Flächen vor einer Kontamination geschützt werden müssen, sind die sog. Bodenschutzwannen die beste Wahl. Diese besonders großflächigen Auffangwannen / Flächenschutzsystem sind nicht nur begehbar sondern auch befahrbar. Außerdem lassen sich einzelne Bodenschutzwannen sehr flexibel zusammenfügen, so dass auch große Flächen sicher und geschützt sind (daher auch der alternative Name “Flächenschutzsysteme”). Dazu werden einfach mehrere Bodenschutzwannen über die passenden Wannenverbinder miteinander fixiert und die resultierende Fläche bietet den kompletten Schutz. Bodenschutzwannen kommen bspw. zum Einsatz, wenn mobile Kraftstoffbetankung vorgenommen wird oder auch als Lagerfläche für große Mengen Gefahrstoffe.

Ob Containerwanne, Bodenschutzwanne oder auch normale Auffangwanne – mit den passenden Produkten aus der Umwelt-Lagertechnik ist die Umwelt und sind die Mitarbeiter immer perfekt vor einer Kontamination durch Gefahrstoffe geschützt.

Viele Grüße,

Alexander Kipp
Vom Team des Stapler-Profishop

Größe von Auffangwannen – so berechnet man das Mindestvolumen

Bei unserer Beratung beim Kauf von Auffangwannen ist die richtige Größe der Auffangwannen ein besonders wichtiger Faktor. Denn nur wenn die Auffangwanne ein ausreichend großes Volumen besitzt, werden auch die entsprechenden Vorgaben erfüllt.

Dieser Vorgaben über die minimale Größe von Auffangwannen werden in der VAwS (Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen) beschrieben und können sich je nach Bundesland leicht unterscheiden, aber im Großen und Ganzen sind sie doch sehr ähnlich:

Für Nicht-Wasserschutzgebiet gilt, dass eine Auffangwanne mindestens so groß sein muss, wie das Volumen des größten Behälters, der auf der Auffangwanne eingelagert werden soll. Außerdem muss eine Auffangwanne mindestens 10% des Gesamtlagervolumens aufnehmen können. Gerade der erste Teil soll für den Fall die Sicherheit von Umwelt und Menschen gewährleisten, wenn ein Behälter eine Leckage bekommen sollte.

Zwei einfache Rechenbeispiele verdeutlichen, wie man die Mindestgröße einer Auffangwannge ermitteln kann:

  1. Fall: Insgesamt 15 200-Liter Fässer mit wassergefährdenden Stoffen sollten auf der Auffangwanne gelagert werden, also insgesamt ein Lagervolumen von 3000 L wassergefährdender Flüssigkeiten. Hier greift dann bei der Berechnung der Größe der Auffangwanne nicht die Regel bezüglich des größten Behälters, sondern die Größe der Auffangwannen muss mind. 300 Liter betragen, um mind. 10% des Gesamtlagervolumens auffangen zu können.
  2.  Fall: Auf einer Auffangwanne sollen 3 200-Liter Standardfässer und ein 1000l-IBC-Container gelagert werden, ingesamt also ein Lagervolumen von 1600 Litern gelagert werden. Jetzt muss die Größe der Auffangwanne mind. 1000 Liter betragen, damit die Auffangwanne ausreichend Aufnahmemöglichkeiten aufweist, um bei einer Leckage des größten Behälters – in diesem Fall des IBC-Containers – die wassergefährdende Flüssigkeite aufnehmen zu können.
Kunststoff-Auffangwanne mit einem Auffangvolumen von 250 Litern - ideal für die Lagerung von Fässern

Kunststoff-Auffangwanne mit einem Auffangvolumen von 250 Litern – ideal für die Lagerung von Fässern

Die oben genannten Regeln gelten für Gebiete, die nicht als Wasserschutzgebiete ausgewiesen sind. In Wasserschutzgebieten muss die Größe der Auffangwanne so gewählt werden, dass nicht nur ein Teil des Gesamtlagervolumens aufgefangen werden kann, sondern alle wassergefährdendenn Flüssigkeiten müssen aufgefangen werden. Für die beiden obigen Beispiele müssten die Auffangwannen eine Mindestgröße von 3000l (1. Fall) bzw. 1600l haben.

Die minimale Größe einer  Auffangwanne ist dabei unabhängig vom Material, aus dem die Auffangwanne besteht. Die Vorgaben in Bezug auf das Auffangvolumen gelten gleichermaßen für Stahl-Auffangwannen, Edelstahl-Modelle, Kunststoff-Auffangwannen oder Versionen aus GFK.

Viele Grüße,

Alexander Kipp
Vom Team des Stapler-Profishop

Die drei Topseller unter den Auffangwannen: Zwei Stahl-Auffangwannen und eine Kunststoff-Auffangwanne

Auffangwannen gehören zur festen Betriebsausstattung in fast jedem Betrieb, denn sobald man mit wassergefährdenden Stoffen zu tun hat, ist die Nutzung von Auffangwannen zu korrekten Lagerung vorgeschrieben und unabdingbar. Entsprechend groß ist die Auswahl an Auffangwannen – es gibt Typen aus Stahl und Edelstahl, aber auch Kunststoffe in Form von Polyethylen und GFK haben in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Natürlich sind nicht alle Auffangwannen für alle Gefahrstoffe gleich gut geeignet (eine Übersicht, welche Auffangwannen für welche Gefahrstoffe geeignet sind, findet man bspw. hier), aber trotzdem haben sich drei Topseller in den letzten Jahren herauskristallisiert: Die Stahl-Profilwanne TYP PW-200-4, die Stahl-Auffangwanne AW-1000 und die Kunststoff-Auffangwanne für Paletten vom Typ KWP-P-100.

Stahl-Auffangwanne TYP PW-200-4 - ein Klassiker, der sich seit vielen Jahren bewährt hat

Stahl-Auffangwanne TYP PW-200-4 – ein Klassiker, der sich seit vielen Jahren bewährt hat

Die Stahl-Profilwanne TYP PW-200-4 ist sozusagen der Klassiker unter den Auffangwannen. Geeignet für die Lagerung von bis zu vier 200l-Standardfässern bietet diese Auffangwanne aus robustem Stahlblech sehr viel Leistung zu einem günstigen Preis. Gerade für die Lagerung von Ölen und Schmierstoffen ist die Auffangwanne TYP PW-200-4 ideal geeignet. Sie ist – wie die meisten Stahl-Auffangwannen mit einem Stapler unterfahrbar und wenn sie nicht im Gebrauch ist, übereinander stapelbar und nimmt dann nur wenig Platz weg.

Sollen größere Behälter gelagert werden (bspw. die häufig verwendetet IBC-Container) muss eine Auffangwanne ein entsprechend größeres Volumen aufweisen. Mit einem Auffangvolumen von 1000 Litern ist die Stahl-Auffangwanne vom Typ AW-1000 die perfekte Wahl, wenn es um die Lagerung von einem IBC-Container geht. Ebenfalls unterfahrbar können IBC-Container entsprechend einfach mit dem Gabelstapler transportiert werden. Gleichzeitig ist die Auffangwanne TYP AW-1000 die günstigste IBC-Auffangwanne dar.

Kunststoff-Auffangwanne für Paletten

Kunststoff-Auffangwanne für Paletten

Gerade wenn es um die Lagerung von aggressiven Säuren oder Laugen geht, sind Kunststoff-Auffangwannen den Alternativen aus Stahl vorzuziehen. Mit der Paletten-Auffangwanne TYP KWP-P-100 hat es daher auch eine PE-Auffangwanne in die Top-3 geschafft. Mit einem Auffangvolumen von ca. 100 Litern ist sie eher für kleine Gebinde geeignet, passt dafür aber exakt auf Euro-Paletten oder die in der chemischen Industrie genutzten Chemiepaletten.

Viele Grüße,
Alexander Kipp
Vom Team des Stapler-Profishop

 

Welches Volumen muss eine Auffangwanne haben?

Sehr häufig werden uns Fragen zum notwendigen Volumen von Auffangwannen gestellt, daher widmen wir den heutigen Artikel genau diesem Thema, denn das Volumen ist natürlich ein zentraler Punkt, den man beim Kauf einer Auffangwanne – egal ob aus Stahl oder Kunststoff – beachten sollte.

Entgegen häufiger Annahmen wird die vorgeschriebene Größe (also das Auffangvolumen) von Auffangwannen nicht durch die Stahlwannen-Richtlinie (StawaR) vorgegeben, sondern diese Vorgaben werden im Rahmen der „Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen“ (kurz VAwS) getroffen.

In den VAwS wird auf Länderebene definiert, welche Auffangvolumina eine Auffangwanne haben muss – einmal für normale Gebiete und einmal in der strengeren Version für Wasserschutzgebiete. In den Details unterscheiden sich die VAwS zwar, aber in Bezug auf die Volumina von Auffangwannen gelten glücklicherweise die gleichen wird  in Deutschland nicht von der StawaR geregelt, wie häufig fälschlicherweise angenommen, sondern auf Länderebene in der jeweilig geltenden VAwS (Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen). Auch wenn die exakten Regelungen von Bundesland zu Bundesland divergieren, die grundlegende Berechnung vom notwendigen Auffangvolumen sind doch einheitlich: Nach dem VAwS muss das Auffangvolumen einer Auffangwanne mindestens so groß sein, wie das Volumen des größten Behälters, der auf der Auffangwanne gelagert wird. Gleichzeitig müssen Auffangwannen mindestens 10% des Gesamtlagervolumens auffangen können können.

Findet die Lagerung der wassergefährdenden Stoffe in einem Wasserschutzgebiet statt, so müssen nicht nur 10% aufgefangen werden können, sondern das komplette Volumen der Lagerbehälter muss auch in der Auffangwanne aufgenommen werden können.

Die nachstehenden Beispiele verdeutlichen die notwendigen Auffangvolumina von Auffangwannen:

  1. Sollen bspw. IBC - Container auf einer Auffangwanne gelagert werden, muss diese mind. ein Volumen von 1000l haben

    Sollen bspw. IBC – Container auf einer Auffangwanne gelagert werden, muss diese mind. ein Volumen von 1000l haben

    Sollen zum Beispiel 2 200-Liter Standardfässer gelagert werden, muss die Auffangwanne mind. ein Volumen von 200 Litern haben (hier greift die Regel bezüglich des größten Behälters).

  2. Sollen bspw. 15 200-Liter Standardfässer auf einer Auffangwanne gelagert werden, muss dies mindestens ein Auffangvolumen von 300 Litern haben, damit mindestens 10% des Gesamtlagervolumens aufgenommen werden können.
  3. Sollen bspw. 3 200-Liter Standardfässer und ein 1000l-IBC-Container gelagert werden, muss das Volumen der Auffangwanne mindestens 1000l betragen, wiederum wegen der Regel des größten Behälters.
  4. Sollen in einem Wasserschutzgebiet 3 200-Liter Standardfässer und ein 1000l-IBC-Container gelagert werden, muss das Volumen der Auffangwanne mindestens 1600l betragen, weil in einem Wasserschutzgebiet das komplette Volumen aufgefangen werden können muss.

Viele Grüße,

Alexander Kipp
Vom Team des Stapler-Profishop

 

 

Die Stahlwannen-Richtlinie StawaR: Übersicht und Details

Der Begriff StawaR oder auch Stahlwannen-Richtlinie begegnet einem immer wieder im Bereich der Auffangwannen. Aber was wird hier geregelt, wofür gilt die StawaR überhaupt und – auch nicht unwichtig – was regelt die StawaR eben nicht? Hier gibt es die Antworten.

Grundsätzlich regelt die StawaR in Deutschland die technischen Baubestimmungen für Stahl-Auffangwannen. Das Deutsche Instituts für Bautechnik (DIBt) gibt die StawaR heraus und setzt somit die entsprechenden Rahmenbedingungen, die beim Bau von Stahl-Auffangwannen einzuhalten sind, damit die Stahl-Auffangwannen in Deutschland eine Zulassung bekommen können. Allerdings sind diese Vorgaben teilweise sehr allgemein gehalten sind und gelten nur für Stahlwannen mit einem Auffang-Volumen von bis zu 1000 Litern.

Auch für Kleingebindewannen werden die Richtlinien in der StawaR geregelt

Auch für Kleingebindewannen werden die Richtlinien in der StawaR geregelt

Primäre Zielgruppe der StawaR sind damit natürlich die Hersteller von Auffangwannen aus Stahl und Edelstahl. Nur wenn sie sich an die Vorgaben der StawaR halten, werden die Auffangwannen mit dem sog. Übereinstimmungszeichen (das Ü-Symbol) zertifiziert, so dass sie in Deutschland bauaufsichtlich zugelassen werden und dem Gesetz entsprechen. Auch wenn die StawaR eigentlich nur für Stahl- und Edelstahl-Auffangwannen  mit einem Volumen von bis zu 1000 Litern gedacht ist, kann man sie implizit auch für größere Auffangwannen als Basis-Richtlinie ansehen.

Neben den Herstellern ist die StawaR auch für die letztendlichen Nutzer der Auffangwannen aus Stahl von großer Bedeutung – denn sie dürfen nur Auffangwannen verwenden, die nach der StawaR konstruiert sind und mit dem Übereinstimmungszeichen gekennzeichnet sind. Diese Bedingung gilt nicht nur für Stahl- und Edelstahl-Auffangwannen, auch Modell aus Kunststoff– und PE müssen vom DIBt entsprechend zugelasssen sein. Den kompletten Text der StawaR kann man beim DIBt als PDF herunterladen: Stawar (PDF-Datei, 60KB).

Entgegen der häufigen Annahme wird allerdings zu notwendigen Größe der Auffangwannen keine Angabe gemcht. Dies wird auf Länderebene in entsprechenden Vorgaben geregelt.

Viele Grüße,

Alexander Kipp
Vom Team des Stapler-Profishops

Auffangwannen aus Stahl oder Polyethlyen (PE)? Diese Faktoren sollte man beim Kauf beachten

Fast jedes Unternehmen benötigt Auffang-Wannen für die Lagerung von Gefahrstoffen. Beim Kauf stellt sich die Frage: Auffangwanne aus Kunststoff oder Stahl-Sicherheitswanne? Dieser Kaufberater hilft bei der Entscheidung.

Bei den Umwelt-Auffangwannen haben sich zwei Materialien im Laufe der Zeit immer mehr durchgesetzt: Stahl und Kunststoff, so dass bei der Anschaffung von Auffang-Wannen die Unternehmen immer vor die Frage gestellt werden, für welches Material sie sich entscheiden. Zahlreiche Faktoren beeinflussen die Entscheidung, denn Auffangwannen aus Stahl und aus PE unterscheiden sich signifikant. Dieser Artikel bietet daher einen Leitfaden bei der Auswahl der passenden Auffangwanne für den eigenen Betrieb.

Am wichtigsten für die Entscheidung ob Kunst-Stoff-Auffangwanne oder ein Modell aus Stahl ist der Gefahrstoff. Nicht alle Auffang-Wannen sind für alle Gefahrstoffe zugelassen oder ideal geeignet. Sollen bspw. leicht oder sogar hoch entzündliche Stoffe gelagert werden, sind Stahl-Umwelt-Auffangwannen die erste Wahl, denn Stahl ist selbst nicht brennbar (Baustoffklasse A1), Polyethlyen (PE) dahingegen schon. Im Gegensatz dazu eignen sich Kunststoff (PE)-Auffangwannen perfekt, um starke Säuren oder Laugen zu lagern, denn Polyethlyen (PE) ist – im Gegensatz zu Stahl – chemisch sehr resistent gegenüber Säuren und Laugen.

Auffangwanne aus Kunststoff – für Säuren und Laugen die erste Wahl

Auffangwanne aus Kunststoff – für Säuren und Laugen die erste Wahl

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die sogenannte Funktionalität von Auffangwannen – auch hier haben Modelle aus Stahl und aus Kunststoff (PE) wieder individuelle Vor- und Nachteile, die beim Kauf einer Sicherheitswanne berücksichtigt werden sollten. Kunststoff (PE)-Auffang-Wannen sind bspw. wenig anfällig für Korrosion und könnten daher auch direkt auf dem Boden gelagert werden, so dass sie bauartbedingt oftmals flacher sind, als die Sicherheitswannen aus Stahl. Gleichzeitig sind die PE-Auffang-Wannen wesentlich leichter als die Pendants aus Stahl und in der Regel auch stapelbar, so dass sie bei Nichtbenutzung nur wenig Platz verbrauchen. Auch wenn die Kunststoff-Sicherheitswannen auf Paletten transportiert werden sollen, gibt es entsprechend genormte Auffangwannen aus Polyethlyen (PE), die genau die Maße einer Euro-Palette haben. Demgegenüber gibt es zwei wichtige Argumente, die für Stahl-Auffang-Wannen sprechen: Auf der einen Seite sind Auffang-Wannen aus Stahl mechanisch sehr stabil. Auch wenn ein unvorsichtiger Mitarbeiter mit dem Gabelstapler vor eine Stahl-Auffangwanne fährt, bleibt die Umwelt-Auffangwanne intakt. Ganz anders bei den Polyethlyen (PE)-Auffangwannen, denn hier würde so ein Unfall dazu führen, dass die Sicherheitswanne unbrauchbar wird. Auch die Traglast ist bei Stahlwannen in der Regel höher als bei Auffangwannen aus PE.

Neben der Verwendung und den funktionalen Eigenschaften ist für jeden Unternehmer der Preis ein sehr wichtiges Entscheidungskriterium beim Kauf von Auffangwannen. Hier kann man allerdings keine generelle Aussage treffen, also das entweder Stahl- oder Kunst-Stoff-Sicherheitswannen teurer sind. Beide bewegen sich auf einem ähnlichen Preisniveau, so dass die vorherigen Kriterien zur Entscheidung herangezogen werden sollten.

Selbstverständlich müssen in Deutschland alle eingesetzten Auffangwannen – egal ob aus Stahl oder aus Kunst-Stoff über die notwendige Zulassung verfügen. Diese ist für sowohl für PE-Umwelt-Auffangwannen wie auch für Stahl-Auffangwannen erkennbar am sogenannten Übereinstimmungssymbol (Ü-Zeichen), vergeben vom DIBt.

Viele Grüße,

Alexander Kipp
Vom Team des Stapler-Profishop

Flexible Lösungen für Gefahrstoff-Lager und -Transport im Unternehmen

Das Thema Gefahrstoff-Transport ist nicht nur auf Straßen für viele Unternehmen wichtig, sondern auch innerhalb des Unternehmens geht es immer wieder um den sicheren Transport und die gesetzekonforme Lagerung von Gefahrstoffen aller Art. Daher stellenw ir heute einige Produkte für den sicheren Transport von Gefahrstoffen vor.

Mobile Gefahrstoff-Lager sind besonders flexibel, denn sich ermöglichen nicht nur die Lagerung von Gefahrstoffen, sondern können auch auf  auf LKWs etc. transportiert werden. Go-Store-Boxen sind sehr vielseitig einsetzbar, im Unternehmen kann man sie auch als bewegliche Gefahrstoff-Depots zum Einsatz bringen, bspw. wenn Kapazitäten für die Gefahrstoff-Lagerung erweitert werden müssen. Auch auf Baustellen, wo sie ein flexibles Gefahrstofflager darstellen, können die GoStore-Boxen verwendet werden. Die GoStore-Boxen können als bewegliches Gefahrstofflager im Innenbereich und im Außenbereich eingesetzt werden und sind mit dem optional erhältlichen Löschsystem und der integrierten Ladungssicherung vielfach einsetzbar.

Sonderabfall-Behälter Typ ASB

Sonderabfall-Behälter Typ ASB

Wenn es die Lagerung oder den Transport von Sonderabfällen betrifft, sind  Sonderabfallbehälter (SAB) das Mittel der Wahl. Die einzelnen Varianten der Sonderabfallbehälter können für den Transport von bis zu 450l Sonderabfällen oder auch Gefahrstofffen eingesetzt werden. Bei Sonder-Behältern mit zwei getrennten Innentanks ist  sogar der Transport von zwei unterschiedlichen, flüssigen Sonderabfällen / Gefahrstoffen erlaubt.

Sollen Fässer mit gefährlichen Flüssigkeiten innerhalb eines Unternehmens hin- und hertransportiert werden, sind mobile Auffangwannen die perfekte Lösung. Im Unterschied  normalen, stationären Auffangwannen besitzen die mobilen Auffangwannen in der Regel 4 Rollen: 2 flexible Gelenkrollen und 2 starre Bockrollen. Zusätzlich haben die mobilen Auffangwannen einen Bügel zum einfachen Manövrieren, sich mobile Auffangwannen auch perfekt für den Transport von Kleingebinden oder Fässern eignen kann. Mit den mobilen Auffangwannen können, je nach Typ, bis zu 4 Fässer sicher, gesetzeskonform und umweltgerecht transportiert werden.

Gerne beraten wir Sie auch bei der Auswahl der passenden Lagertechnik für Ihren Bedarf – mit unserem umfangreichen Sortiment bieten wir mit Sicheheit auch für Sie die passende Lösung. Sprechen Sie uns einfach an – wir helfen Ihnen gerne weiter.

Viele Grüße,
Alexander Kipp
Vom Staper-Profishop Team