Technische Folien für innovative Verpackungslösungen

Die innerbetriebliche Logistik ist in der Regel der Schwerpunkt unserer Themen in diesem Blog, aber der heutige Beitrag richtet den Fokus nicht primär auf den inner- oder zwischenbetrieblichen Transport von Gütern und Produkten, sondern es geht um die passende Verpackung von Gütern und Produkten und speziell um innovative Folienprodukte, die sich für zahlreiche Verpackungslösungen eignen.

Prinzipiell werden an Produktverpackungen die verschiedensten Anforderungen gestellt – sie sollen das Produkt schützen, einen effizienten Transport ermöglichen aber gleichzeitig das Produkt adäquat präsentieren, leicht für den Kunden nutzbar (also zu öffnen sein) etc. Handelt es sich um bspw. um Produkte aus dem Lebensmittelbereich gibt es eine Vielzahl von gesetzlichen Auflagen, die bei der Verpackung von Produkten und der Materialauswahl von Verpackungen berücksichtigt werden müssen.

Mit modernen Verpackungsfolien sind die unterschiedlichsten Verpackungen möglich (Quelle: Folienwerk Wolfen)

Mit modernen Verpackungsfolien sind die unterschiedlichsten Verpackungen möglich (Quelle: Folienwerk Wolfen)

Waren früher Kartonagen und andere auf Papier basierenden Verpackungsmaterialien häufig erste Wahl, hat sich gerade im Bereich der Folienverpackungen in den letzten Jahren sehr viel getan: Intelligenten Folien wurden entwickelt, die über ideale Eigenschaften verfügen und die als Verpackung in verschiedensten Bereichen eingesetzt werden können. Diese technischen Verpackungsfolien bilden dabei den Ausgangsstoff im Verpackungsprozess und können durch Stanzen, Kleben in die passende Form gebracht werden. Die farbliche Gestaltung dieser Verpackungsfolien ist über normale Druckverfahren möglich, so dass hier in Bezug auf Design und Farbgebung vielfältige Optionen für das Dekor der Produktverpackung offenstehen. Ob Blister, klassische Schachtel oder innovative Faltschachtel – die technischen Verpackungsfolien der neusten Generation haben hier so gut wie keine Grenzen.

Neben den technischen Eigenschaften spielt die Ökologie eines Produkts eine immer größere Rolle. Durch ein gezieltes Recycling kann nicht nur der Preis einer Verpackung gesenkt werden, umfassende und nachhaltige Wiederverwertungskonzepte sind auch ein Verkaufsargument gegenüber dem Endkunden. Entsprechend bieten Verpackungsfolien auf nachhaltiger Basis auch in diesem Bereich eine ideale Positionierung gegenüber dem Wettbewerb.

Gegenüber dem Gesetzgeber müssen, wie bereits oben erwähnt insbesondere bei der Verpackung von Lebensmitteln zahlreiche Auflagen, Normen und lebensmittelrechtliche Prüfungen erfüllt werden. Moderne Verpackungsfolien verfügen hier über die notwendigen Zulassungen und Bestätigungen. Auch in Deutschland noch recht neue Trends – wie bspw. die stärker werdende Nachfrage nach koscheren Lebensmitteln – stellen an die Produktverpackung neue Herausforderungen. Selbst diesen veränderten Ansprüchen kann technische Verpackungsfolie, wie bspw. die unterschiedlichen Folien vom Folienwerk Wolfen, genügen. Mit der sog. Star-K Kosher Certification ausgezeichnet, können die Folien auch zur Verpackung koscherer Lebensmittel genutzt werden.

Die Verwendung technischer Folien ist aber nicht nur auf die Verpackung von Lebensmitteln beschränkt. Durch die vielseitigen Verarbeitungsmöglichkeiten kommen moderne Spezialfolien auch bei der Verpackung anderen Produkte zum Einsatz, werden aber genauso gut im medizinischen Bereich genutzt, Kreditkarten werden daraus produziert, in Verbundgläsern mit klassischen Gläsern kombiniert uvm.

 

Gefahrgut-Lager, Sonderabfallbehälter (SAB) & Bergungsverpackungen – die Unterschiede im Detail

Sollen Stoffe mit Gefahrenklasse gelagert oder transportiert werden, begegnet man immer den Begriffen Gefahrstoff-Boxen, Gefahrstoff-Behälter und Bergungscontainer. Die Unterschiede sind hier nicht immer ersichtlich – dieser Artikel erläutert die Unterschiede der Gefahrgut-Depots, Behälter für Sonderabfall und Bergungsbehälter  im Detail.

Gefahr-Stoffe müssen bei der Lagerung und dem Transport mit besonderer Vorsicht behandelt werden. Nicht umsonst gibt es hier passende Lagertechnik für Stoffe mit Gefahrenklasse und auch ein Gefahrstofftransport darf in der Regel nur bestimmten Behältern, die speziell für den Gefahrstofftransport konstruiert worden sind, durchgeführt werden. Am häufigsten begegnet man hier dem Begriff “Gefahrstoff-Lager”. Dieser Begriff ist allerdings nicht klar umrissen und bezeichnet somit je nach Kontext ein Behältnis für die Lagerung der Gefahrstoffe oder auch für den Gefahrstoff-Transport. Je nach Art und Gefährlichkeit der Stoffe mit Gefahrenklasse gibt es passende Gefahrstoff-Depots. Auch die Aufnahmekapazität der Gefahrstoff-Container ist je nach Bedarf skalierbar – angefangen bei wenigen Litern Volumen bis hin zu Gefahrgut-Lager, die ein Aufnahme von mehreren tausend Litern Gefahrstoffe ermögliche.

Einen ganz speziellen Typ von Gefahrstoff-Depots stellen dabei die Sonderabfallbehälter (SAB) dar. Sonderabfälle sind häufig ein Nebenprodukt in vielen Produktions- und Verarbeitungsprozessen und diese Sonderabfälle können – wie der Name es schon vermuten lässt – nicht über den normalen Entsorgungs- oder Recyclingweg abgeführt werden. Für die Lagerung und den Transport dieser Gefahr-Stoffe gibt es daher Gefahrstoff-Behälter, die besondere Sicherheit bieten und Mitarbeiter und Umwelt vor einer Kontamination mit diesen Sonderabfällen schützen. Gefahrstoff-Transportbehälter können in der Regel flüssige Gefahrstoffe aufnehmen oder die Sonderabfallbehälter sind für feste bzw. pastöse Stoffe konstruiert und zugelassen. Mit den entsprechenden Zulassungen versehen, ermöglichen Gefahrstoff-Behälter heutzutage auch einen internationalen Gefahrstoff-Transport, der vor wenigen Jahren noch schwer denkbar bzw. unmöglich war.

Berge-Großbehälter für IBC-Container

Berge-Großbehälter für IBC-Container

Bergebehälter kommen beim Gefahrstofftransport, wenn alles korrekt abläuft gar nicht zum Einsatz, denn mit diesen ganz speziellen Behältnissen können defekte Primärbehälter, die Stoffe mit Gefahrenklasse enthalten, transportiert werden. Ein typisches Szenario, bei dem Bergungscontainer zum Einsatz kommen, ist eine Leckage eines normalen Standardfasses, in dem bspw. eine Säure transportiert wird. Ein Umladen der Gefahrstoffe vor Ort ist nur selten möglich, so dass die defekten Primärbehälter vor Ort nur geborgen werden, in einen Bergebehälter umgeladen werden und in diesem zum Bestimmungsort transportiert werden. Neue Bergeverpackungen sind die sogenannten Bergungsgroßbehälter, welche sich insbesondere durch ihr großes Volumen von den normalen Bergungsbehältern unterscheiden. Bergegroßverpackung sind für die Aufnahme von einem bis zu vier 200l-Standardfässern ausgelegt und können selbst komplette 1000l-IBC aufnehmen, die Leck geschlagen sind. Durch die Zulassung nach den aktuellen internationalen Richtlinien (bspw. die ADR 2015) können mit den Bergungsgroßbehältern die beschädigten Primärbehälter auch international transportiert werden.

Gefahrstoff-Depots, Sonderabfall-Transportbehälter und Bergungsverpackungen – drei wichtige Begriffe aus dem Sonderabfall-Transport. Dieser Artikel hat die Unterschiede erläutert und beispielhafte Anwendung der Behälter für Sonderabfall und Bergegroßbehälter aufgezeigt.

Bergebehälter für den Transport defekter Versandverpackungen

Der Transport von Gefahrgut ist für jedes Unternehmen ein heikles Thema. Aber was macht man mit defekten Versandbehältern, die feste, flüssige oder pastöse Gefahrstoffe  beinhalten? In der Regel ist ein Umladen vor Ort nicht möglich und für einen sicheren Transport müssen dann Bergungsbehälter zum Einsatz kommen. Nach den ADR 2015  werden die Auflagen für Bergungsbehälter jetzt noch einmal verschärft, so dass Bergungsgroßbehälter zum Einsatz kommen, die auch einen Transport von Großgebinden (IBC-Containern oder 4 200-Liter Standardfässer) ermöglichen.

Fast jeder, der im Bereich Gefahrgut-Transport arbeitet, hatte schon einmal mit dem Problem zu kämpfen, was man mit defekten Versandbehältern / Primärbehältern machen soll, die mit Gefahrstoffen gefüllt sind. Bei kleinen Gebinden kommen seit Jahren sogenannte Bergungsfässer zum Einsatz: In diese auch “Notverpackung” genannten Bergungsbehälter können die Primärbehälter vollständig eingesetzt werden und der Transport der Gefahrstoffe kann fortgesetzt werden. Wenn die Primär-Behälter allerdings größer werden, stoßen die normalen Bergungsfässer schnell an ihre Grenzen und spätestens wenn bspw. ein 1000-Liter IBC Leck geschlagen ist und dieser in einem passenden Bergebehälter weitertransportiert werden soll.

Im Rahmen der Novellierung der ADR 2015 sind die Auflagen für den Transport von beschädigten Versandverpackungen noch weiter erhöht worden – mit neuen Berge-Großbehältern kann man aber mit wenig Aufwand alle neue Auflagen einhalten und auch große Versandstücke sicher und effizient transportieren. Die Bergungsgroßverpackungen verfügen dabei eine Zulassung für feste, flüssige und pastöse Stoffe (klassifiziert nach ADR; RID, IMDG-Code; Verpackungsgruppen II und III) und sind zusätzlich für den internationalen Transport zugelassen – gerade bei international operierenden Unternehmen ein großer Vorteil.

Berge-Behälter vom TYP SAG 800 für ein 200-Liter Fass

Berge-Behälter vom TYP SAG 800 für ein 200-Liter Fass

Je nach Ausführung können die Bergebehälter ein bis vier 200-Liter Standardfässer (bzw. einen 1000-Liter IBC aufnehmen). Der Bergebehälter vom TYP SAG 800 kann bspw. ein 200l-Standardfass aufnehmen. Die größeren Bergecontainer können bis zu vier 200-Liter-Fässer mit Gefahrstoff-Erzeugnissen aufnehmen (alternativ einen 1000-Liter IBC). Durch Stapler-Einfahrtaschen und Kranösen können die Bergungsgroßbehälter problemlos manövriert werden und sind je nach Ausführung zweifach oder dreifach stapelbar. Selbst im Deckel der Bergungsgroßcontainer sind Einfahrtaschen für Gabelstapler vorhanden, so dass diese leicht per Gabelstapler geöffnet werden können.

Die großen Bergungscontainer ermöglichen damit eine effiziente Erfüllung der ADR 2015, nach denen defekte Primarbehälter mit  Gefahrstoff-Flüssigkeiten ab einer Größe von 60 Litern nur in entsprechenden Bergungsgroßbehältern transportiert werden dürfen und besitzen die Zulassung als 50 AT-Sonderverpackung, die sogar einen Einsatz im internationalen ermöglicht.

Viele Grüße,

Alexander Kipp
Vom Team des Stapler-Profishop

LKW-Schneeketten & Winterdienst-Geräte – jetzt bestellen!

Auch wenn es zum Weihnachtsfest fast in ganz Deutschland noch zweistellige Plusgrade gab, jetzt ist der Winter in Deutschland angekommen. Noch hat es nicht grooßflächig geschneit, aber auch das ist nur noch eine Frage der Zeit. Wer daher noch nicht auf Schnee und Eis vorbereitet ist, sollte das jetzt nachholen – gerade Unternehmer sollten den Fuhrpark winterfest machen, um so den normalen Geschäftsbetrieb aufrechthalten zu können. Auch für die kommenden Räumpflichten sollte man sich rüsten, denn noch sind Schneeschieber und andere Winterdienstgeräte gut lieferbar.

Es ist wie in jedem Jahr – solange kein Schnee liegt, verliert man keinen Gedanken an passende Winteraustrüstung – sei es Schneeketten für den Fuhrpark oder auch die notwendigen Geräte, um den Räumpflichten nachzukommen . Und wenn der erste Schnee dann fällt, will jeder sofort die Ausrüstung haben. Zum Glück haben einige Händler für Winterdienst-Anbaugeräte aktuell noch recht kurze Lieferzeiten, so dass man nicht lange mit der Bestellung vom Schneeschild, Ersatzschürfleisten für den Schneepflug oder auch den richtigen Schneeketten für LKW und Busse warten sollte, denn nur dann kann man sichergehen, noch zeitnah mit dem Winterdienst-Zubehör beliefert zu werden.

Schneeketten für Busse - in vielen Ländern Pflicht

Schneeketten für Busse – in vielen Ländern Pflicht

Neben Schneeschild, Schneepflug oder auch Streugutbehälter sind vor allen Dingen Schneeketten für LKW und Busse für  Unternehmen jetzt unabdingbar. Nur mit der passenden Winterausstattung kann der Betrieb bei so einer Wetterlage aufrechterhalten werden. Dabei sollten nicht nur Reiseunternehmer die Busse mit Schneeketten ausstatten, auch Speditionen und alle anderen gewerblichen Unternehmen sollten spätestens jetzt prüfen, ob auch für die LKW, Stapler etc. die passenden Schneeketten in ausreichender Anzahl vorhanden sind. Gerade wer regelmäßig in Gebiete oder Länder fährt, die mit großen Schneemengen zu tun haben, sind passende LKW-Schneeketten einfach ein Muss. Bleiben LKW oder Busse auf Autobahnen liegen, kann das sogar zu empfindlichen Strafen führen, so dass man am besten vorsorgt und jetzt die passenden Schneeketten für Busse oder LKW ordert.

Viele Grüße,

Alexander Kipp
Vom Team des Winterdienst-Profishop

Frohe Weihnachten & einen guten Start ins Jahr 2016

Liebe Logistikprofis und Leser unsere Blog,

wollen wir uns an dieser Stelle noch einmal für Ihre Treue im Jahr 2015 bedanken und allen frohes und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten und gelungenen Start ins nächste Jahr wünschen.

Zwischen den Feiertagen werden wir natürlich weiterhin über unseren Online-Shop erreichbar sein, Bestellungen und E-Mails bearbeiten und weiterhin an unserem Sortiment arbeiten. Der Blog macht eine Pause bis Anfang 2016 und dann werden wir an dieser Stelle wieder Aktuelles und Neuigkeiten rund um das Thema innerbetriebliche Logistik, Umwelt-Lagertechnik und Stapler-Anbaugeräte präsentieren.

Bis dahin wünschen wir Ihnen schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins Jahr 2016.

Dennis Dunker & Alexander Kipp

Vom  Team des Stapler-Profishops

Nutzung von Stapler-Arbeitskörbe in Österreich – Regeln & Vorschriften

Im Gegensatz zur deutschen Gesetzgebung gibt es in Österreich spezielle Regeln, die die Nutzung von Gabelstapler-Arbeitsbühnen bestimmen. Auf der einen Seite müssen Arbeitskörbe für die Nutzung in Österreich eine spezielle Prüfung des TÜV Austria vorweisen können. Die Konstruktion / Bauweise der Arbeitskörbe für Österreich muss dabei § 52 der Arbeitsmittelverordnung (§52 AM-VO) in Österreich genügen. Besonders die folgenden Punkte sind dabei für die Beschaffenheit und Konstruktion von Stapler-Arbeitskörben von Bedeutung:

  • Geländer und Brüstungen der Arbeitsbühnen müssen mind. 1m hoch sein
  • Die Einstiegsöffnung muss mind. 0,5m breit sein
  • Stapler-Arbeitskörbe müssen in Österreich einen mind. 1.75m hohen Rahmen haben
  • Die Arbeitskörbe müssen vor dem Abrutschen von den Gabelzinken gesichert werden (bspw. durch Steckbolzen, Schrauben etc.)
  • Arbeitskörbe für Österreich müssen durch eine Warnmarkierung gekennzeichnet sein und die zulässige Anzahl Personen / das zulässige Gewicht muss deutlich erkennbar sein

Auch die Gabelstapler müssen in Österreich bei der Nutzung von Arbeitskörben dedizierte Sicherheitsmerkmale besitzen, so darf zum Beispiel die Hebe- oder Senkgeschwindigkeit nicht mehr als 0,5m / Sekunde betragen. Auch wenn es zu Problemen mit der Bordhydraulik kommen sollten, darf diese Geschwindigkeit nicht überschritten werden. Ebenso müssen die Reifen des Staplers einen sicheren Stand gewährleisten, auch wenn diese beim Einsatz beschädigt werden sollten. Da Gabelstapler oftmals über Vollgummreifen verfügen, wird diese Auflage dadurch erfüllt.

Stapler-Arbeitsbühne / Arbeitskorb TYP MB-A für Österreich

Stapler-Arbeitsbühne / Arbeitskorb TYP MB-A für Österreich

Nicht nur die Arbeitskörbe für Österreich und die Gabelstapler haben Auflagen zu erfüllenn, in den § 52 der Arbeitsmittelverordnung (§52 AM-VO) werden auch genaue Vorgaben zur Nutzung der Stapler-Arbeitskörbe festgehalten. Neben den normalen Benutzungsvorschriften (wie die maximale Anzahl der Personen nicht zu überschreiten, für die der Arbeitskorb zugelassen ist) gelten spezielle Vorschriften beim Einsatz der Arbeitsbühnen in Österreich, z. B.:

  • Der Arbeitskorb darf nur mit max. 0,5m/sek angehoben oder gesenkt werden
  • Vor dem Betreten oder Verlassen des Arbeitskorbs muss dieser komplett und auf einem sicheren Grund vom Gabelstapler abgesetzt werden
  • Der Arbeitskorb darf erst gehoben und gesenkt werden, wenn die im Arbeitskorb befindliche Person dieses anzeigt
  • Vor der Verwendung des Stapler-Arbeitskorbes müssen Maßnahmen für eine Bergung bei Problemen getroffen werden
  • Der Bedienungsstand bzw. Gabelstapler muss während der gesamten Zeit besetzt sein

Zusätzlich gelten auch die Fahrer des Staplers in Österreich erhöhte Vorgaben, wenn Personen in einem Arbeitskorb transportiert werden sollen. Zum Beispiel muss der Fahrer nicht nur über einen entsprechenden Stapler-Führerschein verfügen, sondernvolljährig sein (Personen, die auf dem Arbeitskorb arbeiten, müssen in Österreich dahingegen nicht zwingend volljährig sein).

Die Regeln zur Nutzung von Stapler-Arbeitskörbe in Österreich sind mit Sicherheit höher, als die Regeln in Deutschland, aber noch nicht so hoch wie die Auflagen, die für Arbeitskörbe in der Schweiz gelten.

Viele Grüße,

Alexander Kipp
Vom Team des Stapler-Profishop

Größe von Auffangwannen – so berechnet man das Mindestvolumen

Bei unserer Beratung beim Kauf von Auffangwannen ist die richtige Größe der Auffangwannen ein besonders wichtiger Faktor. Denn nur wenn die Auffangwanne ein ausreichend großes Volumen besitzt, werden auch die entsprechenden Vorgaben erfüllt.

Dieser Vorgaben über die minimale Größe von Auffangwannen werden in der VAwS (Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen) beschrieben und können sich je nach Bundesland leicht unterscheiden, aber im Großen und Ganzen sind sie doch sehr ähnlich:

Für Nicht-Wasserschutzgebiet gilt, dass eine Auffangwanne mindestens so groß sein muss, wie das Volumen des größten Behälters, der auf der Auffangwanne eingelagert werden soll. Außerdem muss eine Auffangwanne mindestens 10% des Gesamtlagervolumens aufnehmen können. Gerade der erste Teil soll für den Fall die Sicherheit von Umwelt und Menschen gewährleisten, wenn ein Behälter eine Leckage bekommen sollte.

Zwei einfache Rechenbeispiele verdeutlichen, wie man die Mindestgröße einer Auffangwannge ermitteln kann:

  1. Fall: Insgesamt 15 200-Liter Fässer mit wassergefährdenden Stoffen sollten auf der Auffangwanne gelagert werden, also insgesamt ein Lagervolumen von 3000 L wassergefährdender Flüssigkeiten. Hier greift dann bei der Berechnung der Größe der Auffangwanne nicht die Regel bezüglich des größten Behälters, sondern die Größe der Auffangwannen muss mind. 300 Liter betragen, um mind. 10% des Gesamtlagervolumens auffangen zu können.
  2.  Fall: Auf einer Auffangwanne sollen 3 200-Liter Standardfässer und ein 1000l-IBC-Container gelagert werden, ingesamt also ein Lagervolumen von 1600 Litern gelagert werden. Jetzt muss die Größe der Auffangwanne mind. 1000 Liter betragen, damit die Auffangwanne ausreichend Aufnahmemöglichkeiten aufweist, um bei einer Leckage des größten Behälters – in diesem Fall des IBC-Containers – die wassergefährdende Flüssigkeite aufnehmen zu können.
Kunststoff-Auffangwanne mit einem Auffangvolumen von 250 Litern - ideal für die Lagerung von Fässern

Kunststoff-Auffangwanne mit einem Auffangvolumen von 250 Litern – ideal für die Lagerung von Fässern

Die oben genannten Regeln gelten für Gebiete, die nicht als Wasserschutzgebiete ausgewiesen sind. In Wasserschutzgebieten muss die Größe der Auffangwanne so gewählt werden, dass nicht nur ein Teil des Gesamtlagervolumens aufgefangen werden kann, sondern alle wassergefährdendenn Flüssigkeiten müssen aufgefangen werden. Für die beiden obigen Beispiele müssten die Auffangwannen eine Mindestgröße von 3000l (1. Fall) bzw. 1600l haben.

Die minimale Größe einer  Auffangwanne ist dabei unabhängig vom Material, aus dem die Auffangwanne besteht. Die Vorgaben in Bezug auf das Auffangvolumen gelten gleichermaßen für Stahl-Auffangwannen, Edelstahl-Modelle, Kunststoff-Auffangwannen oder Versionen aus GFK.

Viele Grüße,

Alexander Kipp
Vom Team des Stapler-Profishop

Gasflaschen-Lagerung nach TRGS 510 – darauf sollte man achten

Die Lagerung von Gasflaschen im Außenbereich sind in den TRGS 510 (Technische Regel für Gefahrstoffe 510) streng reglementiert. Im Folgenden werden die wichtigsten Regeln für die Gasflaschen-Lagerung nach den TRGS 510 erläutert.

Wer muss die TRGS 510 befolgen und wo sind sie anzuwenden?
Wenn die Gasflaschen, die gelagert werden sollen, ein Nennvolumen größer als 2,5 Liter haben oder mehr als 20kg Gase in Druckgaskartuschen gelagert werden sollen, müssen die TRGS 510 angewendet werden. Dies trifft in der Regel bei fast jedem Unternehmen zu, die Industriegase oder technische Gase im Einsatz haben.

Welche allgemeinen organisatorischen Maßnahmen werden in den TRGS 510 festgelegt?
Die gelagerten Gasflaschen müssen im Gasflaschenlager gegen Umfallen geschützt werden und die Ventile müssen geschützt werden. Spezielle Halterungen für standfeste Gasflaschen (bspw. die häufig genutzten 11kg-Gasflaschen) sind dahingegen nicht notwendig. Andere Gasflaschen können bspw. mit Wandhalterungen für Gasflaschen gegen Umfallen geschützt werden.
Innerhalb des Gasflaschenlagers ist das Umfüllen oder auch Instandsetzen von Gasflaschen verboten. Werden in den Gasflaschenlagern akut toxische Gase gelagert, müssen diese vor dem Zutritt geschützt werden und je nach Toxizität des Gases sogar mit mit Gaswarneinrichtungen ausgestattet sein. Dies gilt insbesondere, wenn Gasflaschen im Innenbereich gelagert werden.

Für die Lagerung von Gasflaschen im Innenbereich müssen die Gasflaschen-Schränke aus feuerhemmenden Bauteilen sein, die mind. 30 Minuten dem Feuer standhalten bzw. mind. 90 Minuten dem Feuer standhalten (je nach Gefahrstoffklasse der gelagerten Gase). Das Dach der Gasflaschen-Depots muss ausreichenden Schutz gegen Flugfeuer bieten und die Bodenbeläge schwerentflammbar sein.

Innerhalb von Arbeitsräumen dürfen Gasflaschen nur in entsprechenden Sicherheitsschränken, den sogenannten Gasflaschen-Schränken gelagert werden, die die die Anforderungen aus der EN 14470-2 erfüllen. Abhängig vom Inhalt der Gasflaschen muss in den Gasflaschen-Schränken eine technische Belüftung vorhanden sein. Die miminmale Leistung der technischen Belüftung hängt von den Gasen ab. Bei der Gasflaschenlagerung im Innenbereich bzw. in Arbeitsräumen ist ebenso darauf zu achten, dass Ansammlungen oder die Ausbreitung von Gasen vermieden werden, so dass Gruben, Kanäle, Abflüsse, Kellerzugänge etc. dürfen sich daher nicht im  Gasflaschen-Lager befinden.

Spezielle Auflagen werden in den TRGS 510 für auch bei der unterirdischen Lagerung von Gasflaschen festgelegt. Max. 50 gefüllte Gasflaschen dürfen in einem Lager aufbewahrt werden, zudem muss für ausreichende Lüftung gesorgt werden. Auch Gaswarnmelder müssen bei Ausfall der Lüftung einen Alarm auslösen. Eine Ausnahme gilt für die Lagerung von Sauerstoff oder Druckluft, wo insbesondere die Auflagen bezüglich der Lüftung und den Gaswarnmeldern nicht gelten.

Gasflaschen-Container GFC-M-0-D mit Dach für die Lagerung nach den TRGS 510

Gasflaschen-Container mit Dach für die Lagerung nach den TRGS 510

Auch für Gasflaschen-Depots im Innenbereich und Gasflaschen-Lager im Außenbereich muss eine angemessene Lüftung sichergestellt werden, wobei die Lüftungsauflagen für Gasflaschenlager im Außenbereich häufig schon durch die natürliche Lüftung erfüllt werden. Bei der Lagerung von Gasflaschen im Freien muss ein Mindestabstand von 5m zu anderen Einrichtungen eingehalten werden. Kann dieser Abstand nicht gewährleistet werden, muss eine mindestens 2m hohe und nicht brennbare Schutzwand vorhanden sein. Werden Gase gelagert, die schwerer als Luft bzw. verflüssigt sind, ist auch hier auf einen ausreichenden Abstand zu Gruben, Kanälen, Abflüssen, Kellerzugängen etc. zu achten, damit hier kein Ansammlungen von Gasen stattfinden können.

Viele Grüße,
Alexander Kipp
Vom Team des Stapler-Profishop

Arbeitskörbe für Stapler – in der Schweiz nur noch mit Ausnahmegenehmigung erlaubt

Personenkörbe für Stapler zählen in Deutschland und Österreich zu den beliebtesten und am häufigsten genutzten Stapler-Anbaugeräten – ganz anders in der Schweiz. Dort verbietet seit einiger Zeit die Rechtslage eine Nutzung von Arbeitskörbe für Stapler. Wie genau die Situation ist und wann man in der Schweiz eine Ausnahme für die Nutzung von Personenkörbe für Stapler bekommen kann, zeigt dieser Artikel.

Die Situation scheint auf den ersten Blick sehr seltsam – in Deutschland und Österreich sind Gabelstapler-Hebekörbe zurecht die beliebtesten Gabelstapler-Anbaugeräte, denn die Arbeitskörbe für Stapler sind nicht nur flexibel und mit jedem Stapler nutzbar, sondern auch für unzählige Arbeiten im Betrieb einzusetzen. Ob Wartung, Reparatur oder andere Arbeit in der Höhe, Arbeitskörbe für Stapler sind schnell einsatzbereit und bieten für Mitarbeiter eine sichere Arbeitsplattform. Vorbei sind die Zeiten, in denen Mitarbeiter auf wackeligen Leitern, in selbst gebauten Gitterboxen oder von einer angehobenen Palette ohne jegliche Sicherung arbeiten mussten.

Stapler-Arbeitskörbe (https://www.arbeitskorb-profishop.de/) sollen genau hier Abhilfe schaffen – durch die festen Sicherheitsvorgaben, strenge Gewichts- und Personenbegrenzungen und eine detaillierte Prüfung und Abnahme durch Prüfgesellschaften wie den TÜV können Gabelstapler-Hebekörbe ohne Sicherheitsbedenken eingesetzt werden. Umfangreiche und leicht zu bedienende Mechanismen, wie bspw. eine Bolzensicherung, die die Personenkörbe für Stapler vor dem Abrutschen schützen soll, stellen Sicherheitsvorkehrungen dar, die die Gefahr auf ein Minimum reduzieren, so dass in Deutschland und Österreich die Arbeit mit Arbeitskörbe für Stapler alltäglich ist.

Arbeitskorb für Stapler - in der Schweiz nur mit Ausnahmegenehmigung erlaubt

Arbeitskorb für Stapler – in der Schweiz nur mit Ausnahmegenehmigung erlaubt

Ganz anders in der Schweiz: Dort ist es seit einiger Zeit verboten, n im Betriebsalltag einzusetzen. Als Begründung werden die Gefahren genannt, die durch die Arbeit mit den Stapler-Arbeitsbühnen für die Mitarbeiter entstehen können. Und selbst Betriebe, die schon seit vielen Jahren Stapler-Arbeitsbühnen im Einsatz haben, dürfen diese nicht einfach so weiter nutzen. Aufwändige Prüfungen und Ausnahmegenehmigungen sind notwendig, damit die Arbeitskörbe für Stapler noch eingesetzte werden dürfen. Gleichzeitig werden diese Genehmigungen für den Einsatz von Arbeitsbühnen für Gabelstapler in der Schweiz nur unter strengsten Auflagen erteilt, bspw. dass eine Nutzung auf wenige Male im Jahr beschränkt ist. Anstatt die normalen Gabelstapler-Hebekörbe müssen die Schweizer Unternehmer jetzt für jede Arbeit extra eine Hubarbeitsbühne mieten oder sich sogar eine spezielle Hubarbeitsbühne für die Montage- und Reparaturarbeiten kaufen – ein finanzielle Belastung, die das Vielfache einer normalen Stapler-Arbeitsbühne bedeuten.

Stapler-Arbeitsbühnen – in Deutschland und Österreich fast in jedem Betrieb zu finden, in der Schweiz sind Sicherheitskörbe für Stapler dahingegen seit einigen Jahren nur unter großen Auflagen zu nutzen.

Viele Grüße,

Alexander Kipp
Vom Team des Stapler-Profishop

Zubehör für Gasflaschen-Lager: Gasflaschen-Wagen, Wandhalterungen für Gasflaschen und Paletten für Gasflaschen

Gasflaschen-Lager sind in den TRGS510 für die Lagerung von Gasflaschen aus Stahl in Unternehmen vorgeschrieben. Nahezu jedes Unternehmen arbeitet mit den Standard-Gasflaschen, denn fast alle in der Industrie und im Handwerk gebräuchlichen Gase werden in den Stahl-Gasflaschen mit einem Durchmesser von 220mm gelagert und transportiert.

Die Gasflaschen-Lager sind dabei die Basis für die korrekte und effiziente Lagerung von Gasflaschen im Unternehmen, aber ohne das passende Zubehör ist es oftmals schwierig, die Gasflaschen ordnungsgemäß und gleichzeitig effizient zu lagern und zu transportieren.

Gasflaschenwagen für Flaschen mit einem Durchmesser von 140mm

Gasflaschenwagen für Flaschen mit einem Durchmesser von 140mm

Wenn es um den Transport von Gasflaschen geht, sind aufgrund des Gewichtes Hilfsmittel notwendig. Sogenannte Gasflaschen-Wagen erleichtern dabei den Transport von Gasflaschen zu Verwendungsort. Vom Aufbau her ähneln die Gasflaschen-Wagen einer normalen Sackkarre (daher werden sie auch manchmal als Gasflaschen-Karre bezeichnet), verfügen allerdings immer über eine Kettensicherung um die Gasflaschen sicher beim Transport fixieren zu können. Je nach Ausführung gibt es Gasflaschenwagen für den Transport von 1-2 Gasflaschen mit einem Durchmesser von 140-300mm.

Gerade wenn es um den Transport von zahlreichen Gasflaschen geht, sind Gasflaschen-Wagen oder Gasflaschen-Karren nicht mehr besonders effizient. Hier sind Paletten für Gasflaschen die bessere Wahl, mit denen in kürzester Zeit auch eine große Anzahl von Gasflaschen mit Hilfe eines Staplers ein- oder ausgelagert bzw. von Punkt A zu Punkt B transportiert werden können. Die Gasflaschen-Paletten sind mit Einfahrtaschen für Gabelzinken ausgestattet, so dass sie genau wie normale Paletten vom Gabelstapler aufgenommen werden können. Kettensicherungen schützen die Stahl-Gasflaschen dabei vor dem Umfallen. Je nach Ausführung können bis zu 8 Gasflaschen gleichzeitig auf den Gasflaschen-Paletten transportiert werden.

Für einen sicheren Stand innerhalb des Gasflaschen-Lagers sorgen Wandhalterungen für Gasflaschen. Diese aus robustem Stahlblech konstruierten Wandhalterungen sind unverzichtbar um Stahl-Gasflaschen aufrecht und gleichzeitig sicher zu lagern. Mit einer einfachen aber sehr effizienten Kettensicherung werden die Stahl-Gasflaschen vor dem Umfallen geschützt. Die Wandhalterungen für Gasflaschen werden dabei ganz einfach über vorhandene Bohrungen im Stahlblech an die Wand des Gasflaschen-Lagers montiert. Die Gasflaschen-Wandhalterungen sind dabei in verschiedenen Ausführungen erhältlich – nicht nur für die 220mm Standard-Industriegasflaschen, sondern auch für einen Durchmesser von 140mm und 320mm.

Viele Grüße,

Alexander Kipp
Vom Team des Stapler Profishop